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330.11

Verordnung über den Straf- und Massnahmenvollzug sowie die Bewährungshilfe *

(Strafvollzugsverordnung, StVO)

vom 19.10.1989 (Stand 01.02.2016)

Präambel

Der Kantonsrat des Kantons Obwalden erlässt,

gestützt auf Artikel 72 der Kantonsverfassung vom 19. Mai 1968[1] und Artikel 83 des Gesetzes über die Gerichtsorganisation vom 22. September 1996[2]*

als Verordnung:

1. Allgemeines

Art. 1 * Geltungsbereich

Diese Verordnung regelt den Vollzug von Strafen und Massnahmen sowie die Bewährungshilfe, soweit der Kanton Obwalden Vollzugskanton ist oder ihm der Vollzug übertragen wurde.

Art. 1a * Amt Kantonspolizei[3]

Dem Amt Kantonspolizei obliegt die Aufsicht über die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug.

Die Amtsleitung kann im Einzelfall oder in genereller Weise gegenüber der Dienststelle[4] Straf- und Massnahmenvollzug Weisungen erteilen. Insbesondere kann sie anordnen, dass bestimmte Vollzugshandlungen der Amtsleitung vorbehalten sind oder deren Genehmigung bedürfen.

Art. 2 * Dienststelle [5] Straf- und Massnahmenvollzug

Der Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug obliegt, vorbehältlich abweichender Bestimmungen, der Vollzug von Strafen und der in Anwendung des Schweizerischen Strafgesetzbuchs angeordneten Massnahmen.

Sie ist für alle selbstständigen nachträglichen Entscheide zuständig, welche nicht dem Gericht oder der Staatsanwaltschaft zustehen. *

Die Strafbehörden ordnen den vorzeitigen Massnahmenvollzug nur nach Rücksprache mit der Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug an. *

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug sorgt ferner für die Durchführung der Bewährungshilfe. *

Art. 2a * Zustellung der Strafurteile und Akten

Die Strafbehörden stellen der Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug ihre Entscheide (Strafbefehle, Urteile, Vollzugsentscheide etc.) und die für den Vollzug erforderlichen Akten zu. Die Zustellung erfolgt nach Eintritt der Rechtskraft, in dringenden Fällen unverzüglich.

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug ist berechtigt, alle über eine Person angelegten Untersuchungs-, Gerichts- und Vollzugsakten einzusehen, sofern dies für ihre konkrete Aufgabenerfüllung geeignet und erforderlich ist.

Art. 3 Staatsanwaltschaft *

Der Staatsanwaltschaft obliegt die Vernichtung oder die Verwertung eingezogener oder dem Staat verfallener Gegenstände. *

Die Verwertung soll zum Verkehrswert oder durch öffentliche Versteigerung[6] erfolgen.

Der nach Deckung der Verfahrenskosten verbleibende Verwertungserlös ist an den Berechtigten herauszugeben. Ist dies nicht möglich, so wird er bei der Staatskasse hinterlegt. Nach Ablauf von fünf Jahren verfällt er dem Kanton.

Art. 3a * Jugendanwaltschaft

Die Jugendanwaltschaft ist zuständig für den Vollzug von Schutzmassnahmen und Strafen bei Jugendlichen. Sie übt die Bewährungshilfe aus.

Der Jugendanwaltschaft obliegt die Vernichtung oder die Verwertung eingezogener oder dem Staat verfallener Gegenstände.

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Jugendanwaltschaft wirken insbesondere bei Sozialabklärungen, Sanktionsplanung und Sanktionsvollzug sowie bei Präventionsaufgaben mit.

Art. 5 Inkassostelle

Geldstrafen, Bussen und Kosten rechtskräftiger Entscheide werden durch die kantonale Inkassostelle eingezogen. Dies gilt auch für den Jugendstrafvollzug. *

Die Inkassostelle erlässt die damit in Zusammenhang stehenden Verfügungen. *

Art. 7 Versicherungsschutz

Personen im Straf- oder Massnahmenvollzug sind, sofern keine solche Versicherung besteht, durch den Kanton gegen Krankheit und Unfall zu versichern.

Dies gilt auch für den Sondervollzug und für den Vollzug der Arbeitsleistung, wenn keine andere Unfallversicherung besteht.

Art. 8 Konkordat

Die vom Konkordat über den Vollzug von Strafen und Massnahmen nach dem Schweizerischen Strafgesetzbuch und dem Recht der Kantone der Nordwest- und Innerschweiz [7] erlassenen Richtlinien und Weisungen über den Straf- und Massnahmenvollzug sind verbindlich.

Der Regierungsrat kann Ausnahmen festlegen.

Art. 9 Rechtsmittel

Gegen Verfügungen des Amts Kantonspolizei bzw. der Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug und der Jugendanwaltschaft im Strafvollzug, vorbehalten bleibt Art. 43 JStPO[8], kann innert 20 Tagen schriftlich und mit Begründung beim Sicherheits- und Sozialdepartement[9] Beschwerde erhoben werden. Bei Verfügungen der Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug gilt das Amt Kantonspolizei als Vorinstanz. *

Gegen die Verfügung der Inkassostelle kann innert 20 Tagen schriftlich und mit Begründung beim Finanzdepartement Beschwerde erhoben werden. *

Gegen Verfügungen des Departements kann innert 20 Tagen schriftlich und mit Begründung beim Regierungsrat Beschwerde erhoben werden. *

Die verfügende Instanz kann der Beschwerde die aufschiebende Wirkung entziehen. *

2. Straf- und Massnahmenvollzug bei Jugendlichen *

2.1. Strafen

Art. 10a * Persönliche Leistung

Die Jugendanwaltschaft weist den Jugendlichen eine Arbeit zu. Die zugewiesene Arbeit muss dem Alter, der Leistungsfähigkeit und der Veranlagung der Jugendlichen angepasst sein. Mit der unentgeltlichen Arbeitsleistung soll ein Beitrag zur Wiedergutmachung geleistet werden.

Die tägliche Arbeitszeit beträgt höchstens acht Stunden. Schicht- und Nachtarbeit sind ausgeschlossen.

Art. 11 Bussen *

Bussen werden durch die kantonale Inkassostelle eingezogen. *

… *

Art. 12a * Freiheitsentzug

Der Regierungsrat regelt den Vollzug des Freiheitsentzugs in Ausführungsbestimmungen.

2.1a. Schutzmassnahmen *

Art. 13a * Unterbringung

Die Jugendanwaltschaft bestimmt über:

  1. die Wahl der Vollzugseinrichtung;
  2. die Gewährung von Urlaub;
  3. die Gewährung von Vollzugsöffnungen;
  4. die Verschärfung der Vollzugsbedingungen;
  5. die Ausübung des Rechts der Eltern oder Dritter auf persönlichen Verkehr nach den Art. 273 ff. ZGB[10], sofern sich diese mit der Institution nicht einigen können;
  6. die Entlassung aus der Vollzugseinrichtung.

Die Jugendanwaltschaft berücksichtigt bei der Ausübung ihrer Kompetenzen gemäss Absatz 1 Bst. b, c und d dieses Artikels die Hausordnung und Regeln der betreffenden Institution.

2.2. Sicherung des Sanktionenvollzugs *

Art. 14 * Sicherheitshaft *

Entziehen sich Jugendliche dem Vollzug der Schutzmassnahme oder Strafe durch Flucht oder widersetzen sie sich ihm beharrlich, kann sie die Jugendanwaltschaft vorübergehend in Haft setzen. Art. 27 JStPO[11] und Art. 440 StPO[12] gelten sinngemäss. *

… *

Art. 16 * Disziplinarrecht *

Jugendliche, die nach dem Jugendstrafrecht in Vollzugseinrichtungen oder in öffentliche oder private Jugendheime eingewiesen sind, werden von der Jugendanwaltschaft oder der Leitung der Vollzugseinrichtung mit Disziplinarmassnahmen belegt, wenn sie: *

  1. gegen Hausordnungen, Reglemente oder andere Vollzugsvorschriften verstossen;
  2. im Rahmen der Vollzugsplanung auferlegte Verpflichtungen oder Anordnungen der Jugendanwaltschaft, der Institutionsleitung, der Gefängnisverwaltung oder des Betreuungs- und Aufsichtspersonals missachten.

Jugendliche, die wiederholt erheblich und schuldhaft gegen die in Absatz 1 dieses Artikels genannten Vorschriften oder Verpflichtungen verstossen, können von der Jugendanwaltschaft mit Arrest bis zu 14 Tagen sanktioniert werden. Die Ausführungsbestimmungen über das Disziplinarrecht im Freiheitsentzug[13] gelten sinngemäss. *

Art. 17 * Kosten

Die Kosten der Schutzmassnahmen und der Beobachtung sind nach zivilrechtlichen Grundsätzen zu tragen. Sind sie nicht oder nur teilweise erhältlich, werden sie von den nach kantonalem oder Konkordatsrecht unterstützungspflichtigen Gemeinwesen getragen. *

Für die stationären Massnahmen der Unterbringung und der Beobachtung ist sinngemäss die Verordnung über Leistungsangebote in den Bereichen Sozialpädagogik, Sonderschulung und Förderung von Menschen mit einer Behinderung vom 28. Oktober 2010[14] anwendbar. Zu den Kosten der Unterbringung zählen insbesondere das Kostgeld, das Schulgeld und der Anteil am Betriebsdefizit oder die Tagespauschale sowie die Nebenauslagen (z.B. Arztkosten). *

Die Kostenbeteiligung an ambulanten Schutzmassnahmen kann der Regierungsrat in Ausführungsbestimmungen regeln. *

2.3. Ergänzende Bestimmungen *

Art. 17a * Verweis

Soweit das übergeordnete Recht oder die vorstehenden Bestimmungen keine abweichende Regelung enthalten, gelten die Art. 2a, 18 - 26 dieses Gesetzes betreffend den Straf- und Massnahmenvollzug bei jungen Erwachsenen und Erwachsenen sinngemäss auch im Straf- und Massnahmenvollzug bei Jugendlichen.

3. Straf- und Massnahmenvollzug bei jungen Erwachsenen und Erwachsenen

Art. 18 * Verfahren a. Allgemeines *

Nach Eingang des Urteils trifft die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug die für die Durchführung des Vollzugs erforderlichen Abklärungen.

Sie erlässt die für den Vollzug notwendigen Verfügungen und kann nötigenfalls die Hilfe der Kantonspolizei beanspruchen. *

Sie führt über die einzelnen Fälle ein Register.

Art. 19 b. Zeit

Freiheitsstrafen und freiheitsentziehende Massnahmen sollen innert angemessener Frist nach Eintritt der Vollstreckbarkeit angetreten werden.

Auf begründetes Gesuch hin kann der Antritt aufgeschoben oder der Vollzug unterbrochen werden.

Art. 20 c. Zwangsmassnahmen

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug trifft die nötigen Massnahmen zur Sicherstellung des Vollzugs. *

Sofern es die öffentliche Sicherheit erfordert, kann ein Verurteilter bis zum Eintritt der Rechtskraft des Strafurteils auf Beschluss des Gerichtes in Gewahrsam behalten werden.

Nach Eintritt der Rechtskraft des Strafurteils entscheiden die Strafvollzugsbehörden über die Aufrechterhaltung des Gewahrsams.

Art. 20a * d. Vollzugsrechtliche Sicherheitshaft

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug kann eine Person vor oder gleichzeitig mit der Einleitung eines Verfahrens auf Erlass eines nachträglichen richterlichen Entscheides gemäss Art. 363 ff. StPO[15] in Sicherheitshaft setzen, wenn eine hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass es zur Rückversetzung in den Straf- und Massnahmenvollzug oder zur Anordnung einer Freiheitsstrafe oder einer freiheitsentziehenden Massnahme kommt und zudem mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  1. die Öffentlichkeit ist erheblich gefährdet;
  2. die Erfüllung des Massnahmenzweckes kann nicht anders gewährleistet werden;
  3. Fluchtgefahr.

Sie beantragt innert 48 Stunden nach der Festnahme beim Zwangsmassnahmengericht die Verlängerung der Sicherheitshaft. Für das Verfahren sind Art. 222 und 229 ff. StPO sinngemäss anwendbar.

Erfährt sie nach der Einleitung eines Verfahrens auf Erlass eines nachträglichen richterlichen Entscheides die Haftgründe nach Absatz 1 dieses Artikels, beantragt sie bei der Verfahrensleitung die Anordnung von Sicherheitshaft.

Die Sicherheitshaft wird nach den Regeln des Vollzugs von Freiheitsstrafen durchgeführt.

Art. 20b * e. Vorübergehende Versetzung

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug kann eine Person in eine Anstalt des Strafvollzugs versetzen, wenn die freiheitsentziehende Massnahme vorübergehend undurchführbar ist und eine sofortige Freilassungzu einer erheblichen Gefährdung der Öffentlichkeit oder des Massnahmenzweckes führen würde.

Art. 20c * d. Anwendung von unmittelbarem Zwang

Physischer oder anderer unmittelbar wirksamer Zwang darf im Sanktionenvollzug angewendet werden:

  1. um Personen vor einer erheblichen Gefahr zu schützen;
  2. um die Flucht von eingewiesenen Personen zu verhindern oder um flüchtige Personen zu ergreifen oder
  3. um die betriebliche Sicherheit und Ordnung aufrecht zu erhalten oder herzustellen.

Art. 20d * g. Zwangsernährung

Im Falle eines Hungerstreiks ist die inhaftierte Person durch einen Arzt oder eine Ärztin wiederholt über die möglichen Risiken einer längeren Nahrungsverweigerung aufzuklären.

Hat die inhaftierte Person in einer Patientenverfügung eine künstliche Ernährung ausdrücklich abgelehnt, ist dieser Wille zu respektieren.

Hat die inhaftierte Person keine ausdrücklichen Anordnungen in einer Patientenverfügung hinterlegt und verliert die inhaftierte Person das Bewusstsein oder ist sie urteilsunfähig, ordnet die zuständige Behörde nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin eine künstliche Ernährung an.

Art. 20e * h. Massnahmenindizierte Zwangsmedikation

Die zuständige Behörde kann gegenüber Personen, an denen eine richterlich angeordnete stationäre therapeutische Massnahme gemäss Art. 59 StGB[16] beziehungsweise eine richterlich angeordnete ambulante Massnahme gemäss Art. 63 StGB zu vollziehen ist, eine dem Zweck der Massnahme entsprechende Zwangsmedikation verfügen, soweit dies zur erfolgversprechenden Durchführung dieser Massnahme unter forensisch-psychiatrischen Gesichtspunkten unumgänglich ist.

Die massnahmeindizierte Zwangsmedikation ist nur zulässig, wenn sie durch einen forensisch-psychiatrischen Arzt oder eine forensisch-psychiatrische Ärztin empfohlen wird.

Art. 21 Vollzugsort bei Freiheitsstrafen

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug bestimmt die Vollzugsinstitution für den Vollzug von Freiheitsstrafen und freiheitsentziehenden Massnahmen. *

Kurze Freiheitsstrafen und Halbgefangenschaften werden in der Regel im Gefängnis in Sarnen vollzogen. *

Längere Freiheitsstrafen sind in einer Konkordatsanstalt oder in einer anderen Anstalt zu vollziehen. *

Art. 22 * Besondere Vollzugsformen a. Allgemeines

Freiheitsstrafen können in Form des tageweisen Vollzugs, der Halbgefangenschaft und der gemeinnützigen Arbeit erstanden werden. Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug prüft, ob die Voraussetzungen für den tageweisen Vollzug oder die Halbgefangenschaft gegeben sind. *

Vorbehältlich der nachfolgenden Bestimmungen erfolgt die Durchführung des tageweisen Vollzugs, der Halbgefangenschaft und der gemeinnützigen Arbeit nach den Konkordatsrichtlinien[17].

Bei Missbrauch der besonderen Vollzugsformen (mit Ausnahme der gemeinnützigen Arbeit) oder bei Wegfall der Voraussetzungen werden die Vergünstigungen der Halbgefangenschaft oder des tageweisen Vollzugs von der Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug widerrufen. *

Art. 22a * b. tageweiser Vollzug

Der tageweise Vollzug ist auf Gesuch hin nur für Strafen von nicht mehr als vier Wochen zulässig. Die Freiheitsstrafe wird in mehrere Vollzugsabschnitte aufgeteilt, die auf Ruhe- oder Ferientage der verurteilten Person fallen.

Art. 22b * c. Halbgefangenschaft

Eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu einem Jahr wird in der Form der Halbgefangenschaft vollzogen, wenn nicht zu erwarten ist, dass die verurteilte Person flieht oder weitere Straftaten begeht. Dabei setzt die verurteilte Person ihre Arbeit oder Ausbildung ausserhalb der Vollzugseinrichtung fort und verbringt ihre Ruhe- und Freizeit in der Vollzugseinrichtung.

Freiheitsstrafen von weniger als sechs Monaten und nach Anrechnung der Untersuchungshaft verbleibende Reststrafen von weniger als sechs Monaten werden in der Regel in der Form der Halbgefangenschaft vollzogen.

Art. 22c * d. Gemeinnützige Arbeit 1. Allgemeines

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug ist für die Durchführung der gemeinnützigen Arbeit zuständig und regelt die Art und Form der vom Gericht angeordneten gemeinnützigen Arbeit.

Art. 22e * 3. Frist, Umwandlung

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug bestimmt die Frist, innert welcher die gemeinnützige Arbeit zu leisten ist. Diese Frist dauert höchstens zwei Jahre.

Leistet die verurteilte Person die gemeinnützige Arbeit trotz Mahnung nicht entsprechend dem Urteil oder den von der zuständigen Behörde festgelegten Bedingungen und Auflagen, so beantragt die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug dem zuständigen Gericht die Umwandlung der gemeinnützigen Arbeit in eine Geld- oder Freiheitsstrafe.

Art. 22f * 4. Durchführung des Vollzugs

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug regelt die Einzelheiten mit dem Einsatzbetrieb in einem Vertrag.

Der Einsatzbetrieb überwacht und kontrolliert die Ausführung der gemeinnützigen Arbeit und erstattet nach Beendigung der gemeinnützigen Arbeit der Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug Bericht. Unregelmässigkeiten sind unverzüglich der Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug zu melden.

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug kann der betroffenen Person Weisungen erteilen. Sie kann am Arbeitsplatz Kontrollen durchführen.

Die betroffene Person leistet die Arbeit unentgeltlich. Sie trägt allfällige Kosten für Arbeitsweg oder Mahlzeiten selbst.

Art. 22g * 5. Haftpflicht, Unfallversicherung

Der Kanton haftet für Schäden, die eine Person während der Dauer der gemeinnützigen Arbeitsleistung verursacht im Rahmen des Haftungsgesetzes[18], soweit keine anderweitige Versicherungsdeckung besteht. Bei vorsätzlich oder grobfahrlässig verschuldetem Schaden kann der Kanton auf die betroffene Person Rückgriff nehmen.

Die verurteilte Person ist während der Verrichtung der gemeinnützigen Arbeit einschliesslich des Arbeitsweges durch die Vollzugsbehörde gegen Unfall versichert, soweit keine anderweitige Versicherungsdeckung besteht.

Art. 22h * Halbfreiheit

Die Gewährung und Durchführung der Halbfreiheit richtet sich nach den bundesrechtlichen Vorschriften, nach den Konkordatsrichtlinien sowie allfälligen Weisungen des Sicherheits- und Sozialdepartements.

Über die Gewährung der Halbfreiheit entscheidet die Abteilung Straf- und Massnahmenvollzug auf Antrag der Anstaltsleitung.

Art. 23 Vollzug von Massnahmen

Ist eine freiheitsentziehende Massnahme zu vollziehen, so ist der Verurteilte in eine Konkordatsanstalt oder in eine andere geeignete Anstalt einzuweisen.

Bei nicht freiheitsentziehenden Massnahmen überwacht die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug den Vollzug.

Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug beantragt dem jeweils zuständigen Gericht gemäss Art. 59 Abs. 4, Art. 60 Abs. 4, Art. 62 Abs. 4, Art. 62a Abs. 3, Art. 62c Abs. 4, Art. 63 Abs. 4, Art. 64a Abs. 2 und 3 sowie Art. 87 Abs. 3 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs[19] die zu treffenden Anordnungen. *

Art. 24 Kosten des Strafvollzugs

Die Kosten des Vollzugs einer von Obwaldner Gerichten ausgesprochenen Freiheitsstrafe trägt der Staat, sofern die Einkommens- und Vermögensverhältnisse eine Überbindung auf den Verurteilten nicht rechtfertigen.

Der Regierungsrat regelt in Ausführungsbestimmungen die Kostenbeteiligung der verurteilten Person im Sinne von Art. 380 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs. *

Art. 25 Kosten des Massnahmenvollzugs

Die Kosten des Vollzugs einer von Obwaldner Gerichten ausgesprochenen strafrechtlichen Massnahme trägt der Staat, sofern die Einkommens- und Vermögensverhältnisse eine Überbindung auf den Verurteilten nicht rechtfertigen. *

… *

Der Regierungsrat regelt in Ausführungsbestimmungen die Kostenbeteiligung der verurteilten Person im Sinne von Art. 380 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs. *

Art. 26 Ausserordentliche Vollzugskosten im Straf- und Massnahmenvollzug

Die ausserordentlichen Vollzugskosten gehen zu Lasten der unterstützungspflichtigen Gemeinde, soweit sie nicht in angemessener Weise aus persönlichen Mitteln des Eingewiesenen gedeckt werden können.

Unter die ausserordentlichen Vollzugskosten fallen namentlich die Auslagen für:

  1. die ärztliche Behandlung ausserhalb der Vollzugsanstalt;
  2. die Behandlung durch aussenstehende Spezialisten;
  3. die zahnärztliche Behandlung;
  4. die Anfertigung und der Unterhalt von Prothesen;
  5. die Anschaffung von medizinischen Hilfsmitteln (Brillen, Hörgeräte);
  6. die Anschaffung von persönlichen Effekten;
  7. die damit zusammenhängenden Transporte.

Die unterstützungspflichtige Gemeinde trägt die Kosten des Aufenthaltes und der ärztlichen Betreuung in einem Spital, soweit nicht die Kranken- oder Unfallversicherung dafür aufkommt.

4. Bewährungshilfe *

Art. 27 * Bewährungshilfe

Die Bewährungshilfe:

  1. gemäss den Bestimmungen des Schweizerischen Strafgesetzbuchs,
  2. auf Anordnung der Begnadigungsinstanz im Falle bedingter Begnadigung,

wird durch die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug ausgeübt.

Der Regierungsrat kann durch Vereinbarung die Aufgaben dem Bewährungsdienst eines anderen Kantons übertragen.

Die Bewährungshilfe kann von der Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug geeigneten Personen übertragen werden. Von diesen können Berichte einverlangt werden.

Der Regierungsrat regelt in Ausführungsbestimmungen die Organisation und die Ausübung der Bewährungshilfe.

5. Soziale Betreuung *

Art. 27a * Freiwillige soziale Betreuung

Der Regierungsrat regelt in Ausführungsbestimmungen die Organisation und Ausübung der sozialen Betreuung im Sinne von Art. 96 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs.

6. Schlussbestimmungen *

Art. 28 Aufhebung bisherigen Rechts

...[20]

Art. 29 Änderung bisherigen Rechts

...[21]

Art. 29a * Übergangsrecht

Die Bestimmungen über die gemeinnützige Arbeit finden auch Anwendung auf Strafen, die vor ihrem Inkrafttreten ausgesprochen, aber noch nicht vollzogen worden sind.

Art. 30 Genehmigungsvorbehalt

Diese Verordnung bedarf der Genehmigung durch das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement.[22]

Art. 31 Inkrafttreten

Der Regierungsrat bestimmt, wann diese Verordnung in Kraft tritt.[23]

Egress

Informationen zum Erlass

 

Ursprüngliche Fundstelle: OGS 1991, 34

 

geändert durch

- Nachtrag vom 19. Oktober 1990, in Kraft seit 1. Mai 1991 (ABl 1990, 1112),

- Nachtrag zur Verordnung über die Strafrechtspflege (Strafprozessordnung) vom 19. Dezember 1996, in Kraft seit 15. Februar 1997 (OGS 1997, 49),

- Nachtrag vom 26. Mai 2000, in Kraft seit 1. September 2000 (OGS 2000, 33),

- das Einführungsgesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches und des Jugendstrafrechts (Einführungsgesetz zum AT StGB) vom 14. Oktober 2005, in Kraft seit 1. Januar 2007 (OGS 2005, 61),

- das Gesetz über die Bereinigung der amtlichen Gesetzessammlung (Bereinigungsgesetz II) vom 15. März 2007, in Kraft seit 1. August 2007 (OGS 2007, 13),

- das Polizeigesetz vom 11. März 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011 (OGS 2010, 14 und 53),

- das Gesetz über die Justizreform vom 21. Mai 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011 (OGS 2010, 33 Ziff. III. 13., OGS 2010, 41),

- den Anhang zum Nachtrag zum Gesetz betreffend die Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 3. Mai 2012, in Kraft seit 1. Januar 2013 (OGS 2012, 29 und 43),

- das Gesetz über die Anpassungen aufgrund der Evaluation der Justizreform vom 4. Dezember 2014, Botschaft und Vorlage des Regierungsrats und des Obergerichts vom 17. Juni 2014, Kantonsratssitzungen vom 23. Oktober und 4. Dezember 2014 (22.14.03), in Kraft seit 1. März 2015 (OGS 2014, 52 und 2015, 3),

- das Gesetz über die Anpassungen im Anschluss an die Evaluation der Justizreform (Bereinigungen), Botschaft und Vorlage des Regierungsrats und des Obergerichts vom 17. Juni 2014, Kantonsratssitzungen vom 23. Oktober und 4. Dezember 2014 (22.14.03), in Kraft seit 1. März 2015 (OGS 2014, 55 und 2015, 5),

- Gesundheitsgesetz vom 3. Dezember 2015 (OGS 2015, 64), in Kraft seit 1. Februar 2016 (OGS 2016, 1); Botschaft und Antrag des Regierungsrats vom 16. Juni 2015, Sitzungen des Kantonsrats vom 22. Oktober und 3. Dezember 2015 (22.15.03)

OGS 1991, 34

Änderungstabelle - Nach Beschluss

Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle
19.10.1989 01.05.1991 Erlass Erstfassung OGS 1991, 34
19.10.1990 01.05.1991 Art. 22 totalrevidiert ABl 1990, 1112
19.10.1990 01.05.1991 Art. 22a eingefügt ABl 1990, 1112
19.10.1990 01.05.1991 Art. 22b eingefügt ABl 1990, 1112
19.10.1990 01.05.1991 Art. 22c eingefügt ABl 1990, 1112
19.10.1990 01.05.1991 Art. 22d eingefügt ABl 1990, 1112
19.12.1996 15.02.1997 Art. 4a eingefügt OGS 1997, 49
26.05.2000 01.09.2000 Ingress geändert OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 4a aufgehoben OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 14 totalrevidiert OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 15 aufgehoben OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 16 totalrevidiert OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 18 Titel geändert OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 22 totalrevidiert OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 22d totalrevidiert OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 22e eingefügt OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 22f eingefügt OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 22g eingefügt OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 22h eingefügt OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 29a eingefügt OGS 2000, 33
26.05.2000 01.09.2000 Art. 22c totalrevidiert OGs 2000, 33
14.10.2005 01.01.2007 Erlasstitel geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Ingress geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 1 totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 2 totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 4 aufgehoben OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 5 Abs. 1 geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 6 totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 9 Abs. 1 geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 9 Abs. 2 geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Titel 2. geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 10 aufgehoben OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 11 Abs. 3 eingefügt OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 12 totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 13 totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 14 Abs. 3 geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 16 Abs. 1 geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 17 totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 18 totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 20 Abs. 1 geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 22 Abs. 1 geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 22 Abs. 3 geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 22a totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 22b totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 22c totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 22d aufgehoben OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 22e totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 22f totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 22h totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 23 Abs. 3 eingefügt OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 24 Abs. 2 geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 25 Abs. 3 eingefügt OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Titel 4. geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 27 totalrevidiert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Titel 5. eingefügt OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 27a eingefügt OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Titel 6. geändert OGS 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 11 Abs. 2 geändert OGs 2005, 61
14.10.2005 01.01.2007 Art. 14 Abs. 1 geändert OGs 2005, 61
15.03.2007 01.08.2007 Art. 24 Abs. 2 geändert OGS 2007, 13
15.03.2007 01.08.2007 Art. 25 Abs. 3 geändert OGS 2007, 13
11.03.2010 01.01.2011 Art. 18 Abs. 2 geändert OGS 2010, 14
21.05.2010 01.01.2011 Art. 2 Abs. 2 geändert OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 2 Abs. 3 eingefügt OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 2 Abs. 4 eingefügt OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 3 Titel geändert OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 3 Abs. 1 geändert OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 11 Abs. 2 geändert OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 12 aufgehoben OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 13 aufgehoben OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 14 Abs. 1 geändert OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 14 Abs. 2 geändert OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 25 Abs. 1 geändert OGS 2010, 33
21.05.2010 01.01.2011 Art. 25 Abs. 2 aufgehoben OGS 2010, 33
03.05.2012 01.01.2013 Art. 16 Abs. 2 geändert OGS 2012, 29
03.05.2012 01.01.2013 Art. 27 totalrevidiert OGS 2012, 29
04.12.2014 01.03.2015 Art. 2 Abs. 3 geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 2a eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 3a eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 5 Abs. 1 geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 5 Abs. 2 geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 10a eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 11 Titel geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 11 Abs. 1 geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 11 Abs. 2 aufgehoben OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 11 Abs. 3 aufgehoben OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 12a eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Titel 2.1a. eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 13a eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Titel 2.2. geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 14 Titel geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 14 Abs. 1 geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 14 Abs. 2 aufgehoben OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 14 Abs. 3 aufgehoben OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 16 Titel geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 16 Abs. 1 geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 16 Abs. 1, a. eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 16 Abs. 1, b. eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 16 Abs. 2 geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 17 Abs. 1 geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 17 Abs. 2 geändert OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 17 Abs. 3 eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Titel 2.3. eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 17a eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 20a eingefügt OGS 2014, 52
04.12.2014 01.03.2015 Art. 9 Abs. 1 geändert OGS 2014, 52 und 55
04.12.2014 01.03.2015 Art. 1a eingefügt OGS 2014, 55
04.12.2014 01.03.2015 Art. 6 aufgehoben OGS 2014, 55
04.12.2014 01.03.2015 Art. 9 Abs. 2 geändert OGS 2014, 55
04.12.2014 01.03.2015 Art. 9 Abs. 3 geändert OGS 2014, 55
04.12.2014 01.03.2015 Art. 9 Abs. 4 eingefügt OGS 2014, 55
04.12.2014 01.03.2015 Art. 20b eingefügt OGS 2014, 55
04.12.2014 01.03.2015 Art. 21 Abs. 1 geändert OGS 2014, 55
04.12.2014 01.03.2015 Art. 21 Abs. 2 geändert OGS 2014, 55
04.12.2014 01.03.2015 Art. 21 Abs. 3 eingefügt OGS 2014, 55
03.12.2015 01.02.2016 Art. 20c eingefügt OGS 2015, 64
03.12.2015 01.02.2016 Art. 20d eingefügt OGS 2015, 64
03.12.2015 01.02.2016 Art. 20e eingefügt OGS 2015, 64

Änderungstabelle - Nach Artikel

Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Fundstelle
Erlass 19.10.1989 01.05.1991 Erstfassung OGS 1991, 34
Erlasstitel 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Ingress 26.05.2000 01.09.2000 geändert OGS 2000, 33
Ingress 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 1 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 1a 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 55
Art. 2 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 2 Abs. 2 21.05.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 33
Art. 2 Abs. 3 21.05.2010 01.01.2011 eingefügt OGS 2010, 33
Art. 2 Abs. 3 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52
Art. 2 Abs. 4 21.05.2010 01.01.2011 eingefügt OGS 2010, 33
Art. 2a 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Art. 3 21.05.2010 01.01.2011 Titel geändert OGS 2010, 33
Art. 3 Abs. 1 21.05.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 33
Art. 3a 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Art. 4 14.10.2005 01.01.2007 aufgehoben OGS 2005, 61
Art. 4a 19.12.1996 15.02.1997 eingefügt OGS 1997, 49
Art. 4a 26.05.2000 01.09.2000 aufgehoben OGS 2000, 33
Art. 5 Abs. 1 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 5 Abs. 1 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52
Art. 5 Abs. 2 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52
Art. 6 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 6 04.12.2014 01.03.2015 aufgehoben OGS 2014, 55
Art. 9 Abs. 1 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 9 Abs. 1 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52 und 55
Art. 9 Abs. 2 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 9 Abs. 2 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 55
Art. 9 Abs. 3 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 55
Art. 9 Abs. 4 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 55
Titel 2. 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 10 14.10.2005 01.01.2007 aufgehoben OGS 2005, 61
Art. 10a 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Art. 11 04.12.2014 01.03.2015 Titel geändert OGS 2014, 52
Art. 11 Abs. 1 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52
Art. 11 Abs. 2 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGs 2005, 61
Art. 11 Abs. 2 21.05.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 33
Art. 11 Abs. 2 04.12.2014 01.03.2015 aufgehoben OGS 2014, 52
Art. 11 Abs. 3 14.10.2005 01.01.2007 eingefügt OGS 2005, 61
Art. 11 Abs. 3 04.12.2014 01.03.2015 aufgehoben OGS 2014, 52
Art. 12 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 12 21.05.2010 01.01.2011 aufgehoben OGS 2010, 33
Art. 12a 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Art. 13 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 13 21.05.2010 01.01.2011 aufgehoben OGS 2010, 33
Titel 2.1a. 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Art. 13a 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Titel 2.2. 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52
Art. 14 26.05.2000 01.09.2000 totalrevidiert OGS 2000, 33
Art. 14 04.12.2014 01.03.2015 Titel geändert OGS 2014, 52
Art. 14 Abs. 1 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGs 2005, 61
Art. 14 Abs. 1 21.05.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 33
Art. 14 Abs. 1 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52
Art. 14 Abs. 2 21.05.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 33
Art. 14 Abs. 2 04.12.2014 01.03.2015 aufgehoben OGS 2014, 52
Art. 14 Abs. 3 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 14 Abs. 3 04.12.2014 01.03.2015 aufgehoben OGS 2014, 52
Art. 15 26.05.2000 01.09.2000 aufgehoben OGS 2000, 33
Art. 16 26.05.2000 01.09.2000 totalrevidiert OGS 2000, 33
Art. 16 04.12.2014 01.03.2015 Titel geändert OGS 2014, 52
Art. 16 Abs. 1 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 16 Abs. 1 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52
Art. 16 Abs. 1, a. 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Art. 16 Abs. 1, b. 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Art. 16 Abs. 2 03.05.2012 01.01.2013 geändert OGS 2012, 29
Art. 16 Abs. 2 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52
Art. 17 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 17 Abs. 1 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52
Art. 17 Abs. 2 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 52
Art. 17 Abs. 3 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Titel 2.3. 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Art. 17a 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Art. 18 26.05.2000 01.09.2000 Titel geändert OGS 2000, 33
Art. 18 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 18 Abs. 2 11.03.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 14
Art. 20 Abs. 1 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 20a 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 52
Art. 20b 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 55
Art. 20c 03.12.2015 01.02.2016 eingefügt OGS 2015, 64
Art. 20d 03.12.2015 01.02.2016 eingefügt OGS 2015, 64
Art. 20e 03.12.2015 01.02.2016 eingefügt OGS 2015, 64
Art. 21 Abs. 1 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 55
Art. 21 Abs. 2 04.12.2014 01.03.2015 geändert OGS 2014, 55
Art. 21 Abs. 3 04.12.2014 01.03.2015 eingefügt OGS 2014, 55
Art. 22 19.10.1990 01.05.1991 totalrevidiert ABl 1990, 1112
Art. 22 26.05.2000 01.09.2000 totalrevidiert OGS 2000, 33
Art. 22 Abs. 1 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 22 Abs. 3 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 22a 19.10.1990 01.05.1991 eingefügt ABl 1990, 1112
Art. 22a 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 22b 19.10.1990 01.05.1991 eingefügt ABl 1990, 1112
Art. 22b 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 22c 19.10.1990 01.05.1991 eingefügt ABl 1990, 1112
Art. 22c 26.05.2000 01.09.2000 totalrevidiert OGs 2000, 33
Art. 22c 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 22d 19.10.1990 01.05.1991 eingefügt ABl 1990, 1112
Art. 22d 26.05.2000 01.09.2000 totalrevidiert OGS 2000, 33
Art. 22d 14.10.2005 01.01.2007 aufgehoben OGS 2005, 61
Art. 22e 26.05.2000 01.09.2000 eingefügt OGS 2000, 33
Art. 22e 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 22f 26.05.2000 01.09.2000 eingefügt OGS 2000, 33
Art. 22f 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 22g 26.05.2000 01.09.2000 eingefügt OGS 2000, 33
Art. 22h 26.05.2000 01.09.2000 eingefügt OGS 2000, 33
Art. 22h 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 23 Abs. 3 14.10.2005 01.01.2007 eingefügt OGS 2005, 61
Art. 24 Abs. 2 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 24 Abs. 2 15.03.2007 01.08.2007 geändert OGS 2007, 13
Art. 25 Abs. 1 21.05.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 33
Art. 25 Abs. 2 21.05.2010 01.01.2011 aufgehoben OGS 2010, 33
Art. 25 Abs. 3 14.10.2005 01.01.2007 eingefügt OGS 2005, 61
Art. 25 Abs. 3 15.03.2007 01.08.2007 geändert OGS 2007, 13
Titel 4. 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 27 14.10.2005 01.01.2007 totalrevidiert OGS 2005, 61
Art. 27 03.05.2012 01.01.2013 totalrevidiert OGS 2012, 29
Titel 5. 14.10.2005 01.01.2007 eingefügt OGS 2005, 61
Art. 27a 14.10.2005 01.01.2007 eingefügt OGS 2005, 61
Titel 6. 14.10.2005 01.01.2007 geändert OGS 2005, 61
Art. 29a 26.05.2000 01.09.2000 eingefügt OGS 2000, 33