Es wird folgende Spitalliste erlassen:
| Name des Spitals: | Leistungsauftrag: |
|---|---|
| Kantonsspital Obwalden | Gemäss Art. 22 des Gesundheitsgesetzes[3]: Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe und Anästhesie * |
| Kantonsspital Nidwalden | Grundversorgung für Engelberger Patientinnen und Patienten |
| Luzerner Kantonsspital | Zentrumsversorgung * |
| Luzerner Psychiatrie * | Psychiatrie gesamtes Leistungsspektrum |
| Universitätsspital Basel | Herzchirurgie |
| Kantonsspital Aarau | Neurochirurgie |
| Psychiatrische Klinik Zugersee | Psychiatrie |
| Privatklinik Meiringen | Psychiatrie |
| Klinik St. Anna, Luzern | Neurochirurgie |
| Inselspital Bern | Spitzenmedizin |
| Schulthess Klinik Zürich * | Bewegungsapparat chirurgisch |
| Universitätsspital Zürich * | Krankheiten vom Typ Ebola (gemäss Erregerliste BAG) |
| Hôpitaux universitaires de Genève * | Krankheiten vom Typ Ebola (gemäss Erregerliste BAG) |
Grundsatz: Die versicherte Person kann für die stationäre Behandlung unter den Spitälern frei wählen, die auf der Spitalliste ihres Wohnkantons oder jener des Standortkantons aufgeführt sind (Listenspital). Der Versicherer und der Wohnkanton übernehmen bei stationärer Behandlung in einem Listenspital die Vergütung anteilsmässig nach Artikel 49a KVG höchstens nach dem Tarif, der in einem Listenspital des Wohnkantons für die betreffende Behandlung gilt.
Beansprucht die versicherte Person bei einer stationären Behandlung aus medizinischen Gründen ein nicht auf der Spitalliste des Wohnkantons aufgeführtes Spital, so übernehmen der Versicherer und der Wohnkanton die Vergütung anteilsmässig nach Artikel 49a KVG. Mit Ausnahme des Notfalls ist dafür eine Bewilligung des Wohnkantons notwendig.