Die Pauschale für die Beherbergung wird erhoben:
- bei Hotels, Beherbergungsbetrieben, Zweitwohnungen und Ferienunterkünften je Zimmer;
- bei Jugendherbergen je Bett;
- bei Gruppenunterkünften je Schlafplatz;
- bei Campingplätzen je Standplatz.
971.31
gestützt auf Artikel 14, Artikel 15 Absatz 5, Artikel 16 Absatz 2 und Artikel 26 des Tourismusgesetzes vom 3. Mai 2012[1],
Die Pauschale für die Beherbergung wird erhoben:
Von der Abgabepflicht ausgenommen sind Schulen, Internate, Spitäler, Heilstätten oder Alters- und Pflegeheime, die den Restaurationsbetrieb ausschliesslich für eigene Bedürfnisse führen.
Die jährliche Pauschale beträgt (Beträge in Fr.): *
Werden Zweitwohnungen auch als Ferienwohnungen vermietet, wird vom Eigentümer bzw. von der Eigentümerin insgesamt nur eine Abgabe erhoben. *
Bei Zweitwohnungen und Parahotelleriebetrieben werden Küchen, Badezimmer, Duschen, Toiletten, Reduits, Korridore, halbe Zimmer, Veranden sowie zusätzliche separate Wohnräume ausserhalb der Wohnung nicht gezählt. *
Bei Hotel-, Restaurations- und Cafébetrieben sowie Pubs und Bars beträgt die Tourismusabgabe pro Jahr (ohne Anrechnung von Sälen und Aussensitzplätzen):
| Anzahl Sitzplätze | Fr. |
|---|---|
| 1 bis 100 | 300.– |
| mehr als 100 | 500.– |
Bei Hotelbetrieben, welche eine Tourismusabgabe je Zimmer leisten, halbiert sich die Abgabe für den Restaurationsbetrieb. Bei Transportunternehmen, die auch Übernachtungsmöglichkeiten anbieten, entfällt diese Abgabe für den Restaurationsbetrieb.
Bei Lokalen wie Dancings, Cabarets, Discos und dergleichen beträgt die Tourismusabgabe pro Jahr (ohne Anrechnung von Sälen und Aussensitzplätzen):
| Anzahl Sitzplätze | Fr. |
|---|---|
| 1 bis 100 | 500.– |
| mehr als 100 | 800.– |
Bei Paragastronomiebetrieben (Kioske, Imbisse, Besenbeizen und dergleichen) und bei Betrieben mit gewinnorientierten touristischen Aktivitäten (Beträge in Fr.):
Der Regierungsrat legt die Kriterien und die Ansätze in Ausführungsbestimmungen fest.
Ausnahmen für Saisonbetriebe und Kleinhotels regelt der Regierungsrat in Ausführungsbestimmungen.
Die Abgaben setzen sich zusammen aus:
Die juristischen Personen, denen die Veranlagung und der Bezug oder die Verwendung der Abgaben übertragen wurden, haben darüber gesondert Buch zu führen.
Sie haben jeweils bis zum 15. Februar dem Volkswirtschaftsdepartement eine Abrechnung des vorangegangenen Jahres vorzulegen.
Gegen Verfügungen oder Entscheide der mit der Erhebung der Tourismusabgaben beauftragten juristischen Personen kann innert 20 Tagen schriftlich und begründet beim Volkswirtschaftsdepartement Beschwerde erhoben werden.
Im Falle einer Ermächtigung gemäss Art. 4 Abs. 2 des Tourismusgesetzes kann gegen Verfügungen oder Entscheide der mit der Erhebung der Abgaben beauftragten juristischen Personen innert 20 Tagen schriftlich und begründet beim Einwohnergemeinderat Beschwerde erhoben werden.
Der Regierungsrat bestimmt, wann diese Verordnung in Kraft tritt.[2]
Informationen zum Erlass
Ursprüngliche Fundstelle: OGS 2012, 32 und 41
Geändert durch:
Nachtrag zum Tourismusgesetz vom 1. Dezember 2016 (OGS 2016, 77), Botschaft und Vorlage des Regierungsrats vom 29. August 2016, Kantonsratssitzungen vom 26. Oktober und 1. Dezember 2016 (22.16.03), in Kraft rückwirkend seit 1. Januar 2017 (OGS 2017, 2)
| Beschluss | Inkrafttreten | Element | Änderung | Fundstelle |
|---|---|---|---|---|
| 03.05.2012 | 01.07.2012 | Erlass | Erstfassung | OGS 2012, 32 |
| 01.12.2016 | 01.01.2017 | Art. 3 Abs. 1 | geändert | OGS 2016, 77 |
| 01.12.2016 | 01.01.2017 | Art. 3 Abs. 1, d. | geändert | OGS 2016, 77 |
| 01.12.2016 | 01.01.2017 | Art. 3 Abs. 1, e. | geändert | OGS 2016, 77 |
| 01.12.2016 | 01.01.2017 | Art. 3 Abs. 2 | geändert | OGS 2016, 77 |
| 01.12.2016 | 01.01.2017 | Art. 3 Abs. 3 | geändert | OGS 2016, 77 |
| Element | Beschluss | Inkrafttreten | Änderung | Fundstelle |
|---|---|---|---|---|
| Erlass | 03.05.2012 | 01.07.2012 | Erstfassung | OGS 2012, 32 |
| Art. 3 Abs. 1 | 01.12.2016 | 01.01.2017 | geändert | OGS 2016, 77 |
| Art. 3 Abs. 1, d. | 01.12.2016 | 01.01.2017 | geändert | OGS 2016, 77 |
| Art. 3 Abs. 1, e. | 01.12.2016 | 01.01.2017 | geändert | OGS 2016, 77 |
| Art. 3 Abs. 2 | 01.12.2016 | 01.01.2017 | geändert | OGS 2016, 77 |
| Art. 3 Abs. 3 | 01.12.2016 | 01.01.2017 | geändert | OGS 2016, 77 |