Dieses Gesetz regelt die öffentliche Gesundheitspflege und die Gesundheitspolizei.
Vorbehalten bleiben die besonderen Vorschriften eidgenössischer, interkantonaler und kantonaler Erlasse.
311.1
hat von der Botschaft des Regierungsrates vom 4. April 1978[1] Kenntnis genommen und
erlässt
in Ausführung von Art. 11 der Kantonsverfassung vom 16. November 1890[2], in Vollzug der eidgenössischen Gesundheitsgesetzgebung[3],*
Dieses Gesetz regelt die öffentliche Gesundheitspflege und die Gesundheitspolizei.
Vorbehalten bleiben die besonderen Vorschriften eidgenössischer, interkantonaler und kantonaler Erlasse.
Der Regierung steht die oberste Leitung und Aufsicht zu.
Sie wählt:
Das zuständige Departement:[5]*
Im Übrigen vollzieht das zuständige Departement[6] die eidgenössischen, interkantonalen und kantonalen Erlasse, soweit kein anderes Organ zuständig ist.*
Der Gesundheitsrat besteht aus elf Mitgliedern.
Ihm gehören vier Ärzte, ein Zahnarzt, ein Tierarzt, ein Apotheker, ein Drogist und je ein Vertreter der Pflegeberufe und der Krankenkassen an. Der Vorsteher des zuständigen Departementes[7] ist Präsident.
Vor der Wahl sind die Berufs- und die Krankenkassenverbände anzuhören.
Der Präventivmediziner und der Kantonsarzt sowie nach Bedarf der Kantonstierarzt und der Kantonsapotheker nehmen an den Sitzungen mit beratender Stimme teil.
Der Gesundheitsrat:
In Geschäften mit erheblichen Auswirkungen auf die politischen Gemeinden gibt der Gesundheitsrat diesen Gelegenheit, ihre Interessen zu vertreten.
Ausschüsse des Gesundheitsrates mit drei bis fünf Mitgliedern:
Die Berufsgruppe des Betroffenen muss im Ausschuss vertreten sein. Der Gesundheitsrat zieht wenn nötig einen Aussenstehenden bei. Dieser hat beratende Stimme.
Der Präventivmediziner erfüllt Aufgaben der Gesundheitsvorsorge. Er berät das zuständige Departement.[9]
Der Kantonsarzt erfüllt die ihm durch die Bundesgesetzgebung übertragenen Aufgaben. Er berät das zuständige Departement[10] in medizinischen Fragen.
Durch Verordnung können ihm selbständige Befugnisse übertragen werden, vor allem in der Aufsicht über die Ausübung medizinischer Berufe und anderer Berufe der Gesundheitspflege.
Die Amtsärzte sind die gesundheitspolizeilichen Aufsichts- und Vollzugsorgane des zuständigen Departementes.
Sie erfüllen die gerichtsärztlichen und andere amtsärztliche Aufgaben; vorbehalten bleiben gerichtsmedizinische Gutachten.
Der Gerichtsmediziner ist Leiter des Instituts für gerichtliche Medizin am Kantonsspital St.Gallen. Er erstattet gerichtsmedizinische Gutachten.
Der Kantonschemiker ist Leiter des Amtes für Lebensmittelkontrolle.*
Er erfüllt die ihm durch die Bundesgesetzgebung übertragenen Aufgaben und berät das zuständige Departement[11] in besonderen gesundheitspolizeilichen Fragen.
Durch Verordnung können ihm selbständige Befugnisse übertragen werden.
Dem Gemeinderat obliegen die Aufgaben der örtlichen öffentlichen Gesundheitspflege und der Gesundheitspolizei, die der politischen Gemeinde durch eidgenössische Erlasse und kantonale Gesetze übertragen sind.
Der Schulrat wählt mindestens einen Schularzt und einen Schulzahnarzt.
Schularzt und Schulzahnarzt unterstützen Schulbehörden und Lehrer in der Gesundheitserziehung. Sie untersuchen die Schüler und erfüllen die ihnen durch die Gesetzgebung übertragenen weiteren Aufgaben.
Die näheren Vorschriften werden nach Anhören des Gesundheits- und des Bildungsrates durch Verordnung erlassen.*
Behörden und Stellen, denen Aufgaben zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier obliegen, arbeiten zusammen.
Der Staat kann Spitäler, Laboratorien, Gesundheits- oder Notfallzentren und medizinische Institute errichten.*
Er kann sich daran beteiligen oder nach Massgabe des Bundesrechts Errichtung und Betrieb durch Beiträge unterstützen.
Der Staat stellt die sanitätsdienstliche Rettung sicher.
Staat und beauftragte Spitalträger können mit Rettungsorganisationen Vereinbarungen abschliessen.
Der Staat errichtet und betreibt Ausbildungsstätten für medizinisches Fach- und Hilfspersonal.
Er kann sich daran beteiligen oder Errichtung und Betrieb durch Beiträge unterstützen.
Der Staat fördert die Hilfe und Pflege zu Hause.
Der Staat kann selbständig oder zusammen mit öffentlich-rechtlichen Körperschaften und Anstalten sowie mit Privaten Forschung im Dienst der Gesundheit betreiben oder unterstützen.
Der Staat trifft Massnahmen der Gesundheitsvorsorge.
Er kann sich an Massnahmen beteiligen oder sie durch Beiträge unterstützen.
Der Staat fördert Massnahmen im Bereich der palliativen Medizin, Pflege und Begleitung.
Er kann zu diesem Zweck mit öffentlichen oder privaten Organisationen zusammenarbeiten, ihnen Leistungsaufträge erteilen und sie durch Beiträge unterstützen.
Der Staat sorgt für:
Der Staat kann Schutzdienstpflichtige und Laien für die Unterstützung des Pflegepersonals ausbilden und einsetzen.
Zur Sicherstellung der Gesundheits- und Notfallversorgung in den Regionen bestehen Gesundheits- oder Notfallzentren in Wattwil, Flawil, Rorschach und Altstätten oder jeweils in einer anderen politischen Gemeinde des entsprechenden Wahlkreises.
Als Gesundheits- oder Notfallzentren gelten Gesundheitszentren, Notfallzentren sowie Gesundheits- und Notfallzentren.
Die Gesundheits- oder Notfallzentren stellen in den Regionen versorgungspolitisch notwendige Leistungen im Bereich der ambulanten und kurzstationären Gesundheits- und Notfallversorgung sicher.
Sie werden durch private oder öffentliche Leistungserbringer betrieben, wobei private Trägerschaften angemessen zu berücksichtigen sind. Soweit das Angebot nicht hinreichend sichergestellt ist, kann die Regierung den Spitalverbund zum Betrieb verpflichten.
Der Kantonsrat kann beschliessen, dass in den Wahlkreisen nach Abs. 1 dieser Bestimmung auf den Betrieb von Gesundheits- oder Notfallzentren allenfalls verzichtet wird.
Leistungen des Staates nach Art. 18 bis 21bis dieses Gesetzes erfolgen aufgrund von besonderen Gesetzen oder Beschlüssen des Kantonsrates. Das Finanzreferendum bleibt vorbehalten.
Die politische Gemeinde sorgt für die Hilfe und Pflege zu Hause, soweit diese Aufgabe nicht durch andere öffentlich-rechtliche Körperschaften, öffentlich-rechtliche Anstalten oder Private erfüllt wird.
Die politische Gemeinde fördert Aufklärung, Beratung und Hilfe in der Gesundheitsvorsorge. Soweit notwendige Aufgaben nicht erfüllt werden, sorgt sie für die Durchführung.
Die politische Gemeinde kann Spitäler, Laboratorien und medizinische Institute sowie Ausbildungsstätten für Pflegeberufe errichten und betreiben, sich daran beteiligen oder nach Massgabe des Bundesrechts Errichtung und Betrieb durch Beiträge unterstützen.
Orts- und Kirchgemeinden, andere öffentlich-rechtliche Körperschaften sowie Private können Aufgaben der öffentlichen Gesundheitspflege erfüllen.
Der Staat führt das Kantonale Laboratorium.
Die Regierung regelt durch Verordnung Rechte und Pflichten der Patienten von Spitälern auf der Spitalliste des Kantons.
Spitäler auf der Spitalliste des Kantons müssen im Rahmen ihrer Leistungsaufträge und ihrer Kapazitäten über die Nothilfe hinaus Personen aufnehmen, deren Behandlung unaufschiebbar ist.
Über die Unaufschiebbarkeit entscheidet die ärztliche Leitung.
An verstorbenen Spital- und Klinikpatienten kann eine Obduktion ausgeführt werden.
Die Obduktion unterbleibt, wenn der Patient oder die nächsten Angehörigen Einspruch erhoben haben. Das zuständige Departement[12] kann die Obduktion anordnen, wenn Verdacht auf eine übertragbare Krankheit besteht.
Die Gesetzgebung über die Strafrechtspflege[13] bleibt vorbehalten.
Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde ist für die Zustimmung zur Entnahme regenerierbarer Gewebe oder Zellen bei urteilsunfähigen oder minderjährigen Personen nach dem eidgenössischen Transplantationsgesetz vom 8. Oktober 2004[14] zuständig.
Die Benützungsgebühren decken einen angemessenen Anteil an den Betriebsausgaben.
Die Regierung erlässt die Tarife für die Benützung der staatlichen Einrichtungen im Rahmen des vom Grossen Rat beschlossenen Voranschlages.*
Die Tarife gelten auch für die Einrichtungen der Gemeinden. Die Regierung kann die kantonalen Tarife für Einrichtungen verbindlich erklären, denen der Staat Betriebsbeiträge gewährt.*
Die Hilfe und Pflege zu Hause umfasst:
Die Hilfe zu Hause umfasst:
| 1. | die stellvertretende Haushaltsführung; | ||
| 2. | die sozial-begleitende Unterstützung; | ||
| 3. | die Betreuung von Kindern. | ||
Pflege zu Hause umfasst Massnahmen der Abklärung und Beratung, der Untersuchung und der Behandlung oder der Grundpflege nach der Bundesgesetzgebung über die Krankenversicherung.[15]
Der Staat:
Die Gesundheitsvorsorge dient:
Der Präventivmediziner erfüllt in der Gesundheitserziehung und in der Krankheitsverhütung folgende Aufgaben:
Er führt keine Krankenbehandlungen durch. Vorbehalten bleiben Gruppentherapien im Einvernehmen mit den behandelnden Ärzten.
Die Früherkennung von Krankheiten ist Sache der praktizierenden Ärzte und Zahnärzte.
Der Präventivmediziner kann im Einvernehmen mit dem Gesundheitsrat bei der Früherkennung von Krankheiten mitwirken.
Die politische Gemeinde unterstützt Beratungsstellen.
Wo sie fehlen, fördert die politische Gemeinde ihre Gründung oder errichtet sie selbst.
Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden Krankheiten haben Anrecht auf eine ganzheitliche Behandlung und Betreuung mittels medizinischer, pflegerischer, psychologischer, sozialer und spiritueller Palliativmassnahmen.
Den nächsten Bezugspersonen werden eine würdevolle Sterbebegleitung des betroffenen Menschen und ein würdevolles Abschiednehmen von der verstorbenen Person ermöglicht.
Medizinische Berufe sind die universitären Medizinalberufe nach der Bundesgesetzgebung über die Medizinalberufe.[17] Wer einen medizinischen Beruf ausübt, ist Medizinalperson.*
Andere Berufe der Gesundheitspflege im Sinn dieses Gesetzes sind berufliche Tätigkeiten, die im Interesse der öffentlichen Gesundheit der Kontrolle bedürfen.
Die Regierung bezeichnet die Berufe durch Verordnung.
Einer Bewilligung bedürfen:
Die Regierung kann durch Verordnung Ausnahmen von der Bewilligungspflicht vorsehen.
Die selbständige Ausübung der medizinischen Berufe richtet sich nach der Bundesgesetzgebung über die Medizinalberufe.[19]
Wer einen medizinischen Beruf unselbständig ausübt, bedarf der Bewilligung. Die Regierung kann durch Verordnung Ausnahmen von der Bewilligungspflicht vorsehen. Im Übrigen richtet sich die Berufsausübung nach der Bundesgesetzgebung über die Medizinalberufe für die selbständige Berufsausübung.
Die Regierung erlässt durch Verordnung Vorschriften:
Die Bewilligung für die selbständige Ausübung anderer Berufe der Gesundheitspflege wird erteilt, wenn der Gesuchsteller:
Die Regierung regelt durch Verordnung Tätigkeitsbereiche, fachliche Voraussetzungen und Berufspflichten für die einzelnen Berufe. Sie kann Regelungen von Behörden und privaten Fachorganisationen allgemeinverbindlich erklären.
Erteilung, Einschränkung und Entzug der Bewilligung sowie Berufspflichten und Disziplinarmassnahmen richten sich im Übrigen nach den Bestimmungen dieses Erlasses über die selbständige Ausübung der medizinischen Berufe.
Medizinalpersonen leisten in dringenden Fällen Beistand.*
Wer eine Berufsausübungsbewilligung nach dem Bundesgesetz über die universitären Medizinalberufe vom 23. Juni 2006[20] hat und die bewilligungspflichtige Tätigkeit im Kanton ausübt, leistet Notfalldienst.
Die Dienstpflicht wird im Rahmen des Notfalldienstes erfüllt, der von der Standesorganisation organisiert wird.
Der Umfang des Notfalldienstes, den eine dienstpflichtige Person leistet, richtet sich nach dem Pensum ihrer bewilligungspflichtigen Tätigkeit im Kanton.
Von der Dienstpflicht ausgenommen sind:
| 2. | für eine andere Organisation an einem Betriebsstandort, der durch eine Leistungsvereinbarung mit dem Kanton zum Betrieb eines Notfalldienstes verpflichtet ist; | ||
Die Dienstpflicht beginnt mit Eintritt der Rechtskraft der Berufsausübungsbewilligung.
Sie endet mit der Aufgabe der beruflichen Tätigkeit im Kanton, spätestens aber mit Erreichen des Referenzalters nach Art. 21 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 20. Dezember 1946[22].
Dienstpflichtige, die aus fachlichen oder aus gewichtigen persönlichen Gründen nicht für den Notfalldienst geeignet sind, werden auf Gesuch oder von Amtes wegen von der persönlichen Erfüllung der Dienstpflicht dispensiert.
Die Dispensation entbindet nicht von der Pflicht, die Ersatzabgabe nach Art. 50e ff. dieses Erlasses zu bezahlen.
Wer die Dienstpflicht nicht erfüllt, bezahlt eine Ersatzabgabe.
Die Ersatzabgabe beträgt Fr. 5'000.– je Jahr, höchstens aber 2,5 Prozent des AHV-pflichtigen Jahreseinkommens aus der bewilligungspflichtigen Tätigkeit im Kalenderjahr, für das die Ersatzabgabe verlangt wird.
Die Ersatzabgabe wird anteilsmässig gekürzt, wenn die abgabepflichtige Person:
Die zuständige Organisation zieht bei der abgabepflichtigen Person im Kalenderjahr, für das die Ersatzabgabe geschuldet ist, die Pauschale nach Art. 50e Abs. 2 dieses Erlasses ein.
Sie kann die Pauschale auf Fr. 3'000.– kürzen, wenn die abgabepflichtige Person glaubhaft macht, dass ihr AHV-pflichtiges Jahreseinkommen aus der bewilligungspflichtigen Tätigkeit höchstens Fr. 120'000.– betrug.
Die Pauschale nach Abs. 1 oder 2 dieser Bestimmung wird anteilsmässig gekürzt, wenn die abgabepflichtige Person Kürzungsgründe nach Art. 50f dieses Erlasses nachweist.
Die abgabepflichtige Person kann verlangen, dass die Ersatzabgabe aufgrund ihres AHV-pflichtigen Jahreseinkommens veranlagt wird.
Sie weist die Höhe ihres AHV-pflichtigen Jahreseinkommens durch eine rechtskräftige Steuerveranlagung oder die steuerrechtlichen Lohnausweise nach. Ganz oder teilweise selbständig erwerbstätige Personen weisen das AHV-pflichtige Jahreseinkommen durch die Beitragsverfügung nach der AHV-Gesetzgebung[24] nach.
Das Gesuch um ordentliche Veranlagung kann innert drei Jahren ab Rechtskraft der Steuerveranlagung eingereicht werden. Bei ganz oder teilweise selbständig erwerbstätigen Personen ist die Rechtskraft der Beitragsverfügung nach der AHV-Gesetzgebung[25] massgebend. Nach unbenutztem Ablauf der Frist verwirkt der Anspruch auf eine ordentliche Veranlagung der Ersatzabgabe für das betroffene Kalenderjahr.
Die Ersatzabgabe wird ausschliesslich zur Organisation und Durchführung des Notfalldienstes verwendet.
Die Standesorganisation legt gegenüber dem zuständigen Departement jährlich Rechenschaft über die Einnahmen und die Verwendung der Ersatzabgabe ab.
Die Standesorganisation organisiert den Notfalldienst für den von ihr vertretenen universitären Medizinalberuf. Als Standesorganisation gilt ein Berufsverband, der den ganzen Kanton abdeckt oder überkantonal organisiert ist.
Sie kann den Notfalldienst nach Regionen oder Berufsrichtungen gliedern und die Organisation und Durchführung des Notfalldienstes sowie die Verwendung der Ersatzabgabe ihren regionalen Organisationen übertragen.
Die Standesorganisationen und die Listenspitäler sorgen für eine Koordination zwischen dem ambulanten Notfalldienst und der stationären Notfallversorgung.
Die Standesorganisation:
Sie kann den Entscheid über die Dispensation von der Erfüllung der persönlichen Dienstpflicht sowie die Veranlagung und den Bezug der Ersatzabgabe ihren regionalen Organisationen übertragen.
Die zuständige Organisation ist berechtigt, im Bereich ihrer Vollzugszuständigkeit durch Verfügung zu handeln.
Verfügungen der zuständigen Organisation können mit Rekurs beim zuständigen Departement angefochten werden.
Der Kanton kann der Standesorganisation einen jährlichen Beitrag an die Organisation und Durchführung des Notfalldienstes gewähren.
Er kann der Standesorganisation Beiträge gewähren:
Der Betrieb privater Spitäler, psychiatrischer Kliniken, medizinischer Laboratorien, medizinischer Institute, Rettungs- und Transportdienste sowie Organisationen der Hilfe und Pflege zu Hause bedarf einer Bewilligung.
Die Bewilligung wird erteilt, wenn sich Leiter und Mitarbeiter über die notwendigen fachlichen Fähigkeiten ausweisen, die erforderlichen Ausrüstungen vorhanden sind und eine gute Betriebsführung gewährleistet ist. Sind diese Voraussetzungen nicht mehr erfüllt, so wird die Bewilligung nach Verwarnung entzogen.
Im Übrigen regelt die Regierung Erteilung und Entzug durch Verordnung. Von der Bewilligungspflicht kann sie Einrichtungen ausnehmen, die der Kanton durch Beiträge unterstützt oder die über einen Leistungsauftrag einer politischen Gemeinde verfügen.
Der Staat kann die Durchführung von Massnahmen zur Abwehr und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten den Gesundheitsbehörden der Gemeinden, Ärzten, Apothekern und gemeinnützigen Organisationen übertragen.
Der Staat leistet Beiträge an die Kosten, die den Gemeinden oder den gemeinnützigen Organisationen entstehen.
Die Teilnahme an öffentlichen Impfungen ist freiwillig.
Werbung für Tabakerzeugnisse und für Raucherwaren mit Tabakersatzstoffen ist verboten:
Es ist verboten, Tabakerzeugnisse und Raucherwaren mit Tabakersatzstoffen abzugeben:
Das Rauchen ist in allgemein zugänglichen, geschlossenen Räumen verboten, ausgenommen in Rauchzimmern. Räume gelten als allgemein zugänglich, wenn sie nicht nur einem bestimmten, eng umgrenzten Personenkreis offenstehen.
Als allgemein zugänglich gelten insbesondere:
…*
Rauchzimmer sind abgeschlossene Nebenräume des Betriebs ohne eigene Ausschankeinrichtung wie Buffet oder Bar.
Der Zutritt zum Rauchzimmer ist Personen unter 16 Jahren verboten. Das Zutrittsalter ist am Eingang deutlich anzuschreiben.
Die Regierung erlässt durch Verordnung die zur Verhütung von Gesundheitsschädigungen erforderlichen gesundheitspolizeilichen Vorschriften, insbesondere über:
Die politische Gemeinde vollzieht die Bundesgesetzgebung über den Schutz des Publikums von Veranstaltungen vor gesundheitsgefährdenden Schalleinwirkungen und Laserstrahlen.[27]
Die politische Gemeinde trifft durch Reglement die in ihrem Bereich notwendigen Vorkehren gegen Gesundheitsschädigungen.
Die eidgenössische Heilmittelgesetzgebung[28] wird vollzogen durch:
Das zuständige Departement kann Vollzugsaufgaben regionalen oder anderen kantonalen Inspektoraten übertragen.
Die Regierung regelt durch Verordnung den Vollzug der eidgenössischen Heilmittelgesetzgebung[30], namentlich:
Zum Detailhandel gehören:
| 1. | öffentliche Apotheken; | ||
| 2. | ärztliche und zahnärztliche Privatapotheken zur Abgabe von Arzneimitteln an Patienten; | ||
| 3. | tierärztliche Privatapotheken zur Abgabe von Arzneimitteln an Tiere und Tiergruppen; | ||
| 4. | Spital- und Heimapotheken zur Abgabe an Spitalpatienten oder Heimbewohner; | ||
| 5. | Drogerien. | ||
Die Regierung kann durch Verordnung zur Gewährleistung der Arzneimittelsicherheit und -versorgung bauliche und betriebliche Anforderungen für Detailhandelsbetriebe festlegen.
Der Anbau von Hanf ist meldepflichtig. Ausgenommen sind Anpflanzungen von weniger als zehn Pflanzen.
Die Meldung ist der zuständigen Behörde vor der Aussaat oder Aufzucht zu erstatten.
Die Kontrollorgane können jederzeit und ohne Voranmeldung Proben erheben sowie in Bestell- und Lieferscheine, Buchhaltungen, Anbau- und Abnahmeverträge und weitere Unterlagen, die im Zusammenhang mit dem Hanfanbau stehen, Einsicht nehmen.
Unabhängig von einem Strafverfahren nach Art. 55 Bst. d dieses Erlasses oder wegen Verstössen gegen das eidgenössische Betäubungsmittelgesetz vom 3. Oktober 1951[37] kann die zuständige Behörde den angepflanzten Hanf bei einer Verletzung der Meldepflicht:
Die Regierung regelt durch Verordnung:
Mit Busse wird bestraft:
Das zuständige Departement[38] kann bei Gefahr für die öffentliche Gesundheit beschlagnahmen:
Es verfügt die Rückgabe, sobald keine Gefahr mehr besteht. Ist mit einer dauernden Gefahr zu rechnen, so verfügt es die Verwertung oder die Vernichtung. Der Eigentümer erhält den Verwertungserlös nach Abzug der Kosten.
Die Gesetzgebung über die Strafrechtspflege[39] bleibt vorbehalten.
Es werden aufgehoben:
Ärzte und Zahnärzte, die eine Privatapotheke geführt haben und sie gemäss Art. 45 dieses Gesetzes weiterführen wollen, haben innert sechs Monaten nach Vollzugsbeginn dieses Gesetzes um die Bewilligung nachzusuchen.
Innert dreier Monate nach Vollzugsbeginn dieses Gesetzes hat um eine Bewilligung nachzusuchen, wer:
Die Ersatzabgabe nach Art. 50e ff. dieses Erlasses ist für das Kalenderjahr, in dem dieser Nachtrag in Vollzug tritt, pro rata temporis geschuldet.
Gesuche um Dispensation vom Notfalldienst, die bei Vollzugsbeginn dieses Nachtrags bei einer Standesorganisation oder einer regionalen Organisation hängig sind, werden nach neuem Recht weitergeführt.
Die Anfechtung von Verfügungen einer Standesorganisation betreffend Dispensation, die bei Vollzugsbeginn dieses Erlasses bereits eröffnet wurden, richtet sich nach Art. 50bis bis 50quinquies dieses Erlasses in der Fassung vor Vollzugsbeginn dieses Nachtrags.
Die Regierung kann im Rahmen ihrer Vollzugskompetenz mit anderen Kantonen und Staaten Vereinbarungen sowie mit privaten Organisationen Verträge abschliessen.*
Die Regierung bestimmt den Vollzugsbeginn dieses Gesetzes.*
| Bestimmung | Änderungstyp | nGS-Fundstelle | Erlassdatum | Vollzugsbeginn |
|---|---|---|---|---|
| Erlass | Grunderlass | 15–33 | 28.06.1979 | 01.07.1980 |
| Ingress | geändert | 25–47 | 21.06.1990 | keine Angabe |
| Ingress | geändert | 2014-011 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 2 | geändert | 47–44 | 31.01.2012 | keine Angabe |
| Art. 3 | geändert | 42–55 | 23.01.2007 | keine Angabe |
| Art. 3, Abs. 1 | geändert | 2014-011 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 3, Abs. 2 | geändert | 2014-011 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 5 | geändert | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 9 | geändert | 42–55 | 23.01.2007 | keine Angabe |
| Art. 11 | aufgehoben | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 12, Abs. 1 | geändert | 31–79 | 09.06.1996 | keine Angabe |
| Art. 14 | aufgehoben | 31–79 | 09.06.1996 | keine Angabe |
| Art. 15 | aufgehoben | 31–79 | 09.06.1996 | keine Angabe |
| Art. 16, Abs. 3 | geändert | 2019-045 | 14.08.2018 | 01.06.2020 |
| Art. 18 | geändert | 47–44 | 31.01.2012 | keine Angabe |
| Art. 18 | Artikeltitel geändert | 2024-028 | 25.06.2024 | 01.01.2025 |
| Art. 18, Abs. 1 | geändert | 2024-028 | 25.06.2024 | 01.01.2025 |
| Art. 18bis | eingefügt | 39–117 | 29.06.2004 | keine Angabe |
| Art. 19bis | geändert | 43–40 | 23.09.2007 | keine Angabe |
| Art. 21a | eingefügt | 2019-006 | 20.11.2018 | 01.01.2019 |
| Art. 21bis | eingefügt | 39–117 | 29.06.2004 | keine Angabe |
| Art. 21ter | eingefügt | 2024-028 | 25.06.2024 | 01.01.2025 |
| Art. 22 | geändert | 47-44 | 31.01.2012 | keine Angabe |
| Art. 23 | geändert | 43–40 | 23.09.2007 | keine Angabe |
| Art. 24 | aufgehoben | 26–126 | 02.06.1991 | keine Angabe |
| Art. 26 | geändert | 47–44 | 31.01.2012 | keine Angabe |
| Art. 28 | aufgehoben | 47–44 | 31.01.2012 | keine Angabe |
| Art. 29 | geändert | 46–108 | 25.01.2011 | keine Angabe |
| Art. 30 | aufgehoben | 46–108 | 25.01.2011 | keine Angabe |
| Art. 31 | aufgehoben | 43–57 | 22.01.2008 | keine Angabe |
| Art. 32 | aufgehoben | 46–108 | 25.01.2011 | keine Angabe |
| Art. 32bis | geändert | 47–44 | 31.01.2012 | keine Angabe |
| Art. 33 | geändert | 47–44 | 31.01.2012 | keine Angabe |
| Art. 35 | geändert | 43–95 | 15.04.2008 | keine Angabe |
| Art. 35 | geändert | 47-149 | 24.04.2012 | 01.01.2013 |
| Art. 36, Abs. 2 | geändert | 33–68 | 18.06.1998 | keine Angabe |
| Art. 36, Abs. 3 | geändert | 33–68 | 18.06.1998 | keine Angabe |
| Gliederungstitel 2.2bis. | geändert | 43–40 | 23.09.2007 | keine Angabe |
| Art. 36bis | geändert | 43–40 | 23.09.2007 | keine Angabe |
| Art. 36ter | geändert | 46–7 | 14.12.2010 | keine Angabe |
| Art. 36quater | aufgehoben | 46–71 | 13.02.2011 | keine Angabe |
| Gliederungstitel 2.4. | eingefügt | 2019-006 | 20.11.2018 | 01.01.2019 |
| Art. 40bis | eingefügt | 2019-006 | 20.11.2018 | 01.01.2019 |
| Art. 41 | geändert | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 41, Abs. 1 | geändert | 2017-060 | 27.06.2017 | 01.01.2018 |
| Art. 42 | geändert | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 43 | geändert | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 44 | geändert | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 45 | aufgehoben | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 46 | geändert | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 47 | aufgehoben | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 48 | aufgehoben | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 49 | aufgehoben | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 50 | geändert | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 50 | Artikeltitel geändert | 2017-060 | 27.06.2017 | 01.01.2018 |
| Art. 50, Abs. 1 | geändert | 2017-060 | 27.06.2017 | 01.01.2018 |
| Art. 50bis | eingefügt | 2017-060 | 27.06.2017 | 01.01.2018 |
| Art. 50bis | aufgehoben | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50ter | eingefügt | 2017-060 | 27.06.2017 | 01.01.2018 |
| Art. 50ter | aufgehoben | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50quater | eingefügt | 2017-060 | 27.06.2017 | 01.01.2018 |
| Art. 50quater | aufgehoben | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50quinquies | eingefügt | 2017-060 | 27.06.2017 | 01.01.2018 |
| Art. 50quinquies | aufgehoben | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50sexies | eingefügt | 2017-060 | 27.06.2017 | 01.01.2018 |
| Art. 50sexies | aufgehoben | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50a | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50b | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50c | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50d | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50e | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50f | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50g | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50h | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50i | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50j | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50k | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 50l | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 51 | geändert | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 52bis | geändert | 43–56 | 22.01.2008 | keine Angabe |
| Art. 52ter | eingefügt | 41–51 | 01.08.2006 | keine Angabe |
| Art. 52quater | geändert | 45–44 | 27.09.2009 | keine Angabe |
| Art. 52quater, Abs. 3 | aufgehoben | 2014-011 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 52quinquies | aufgehoben | 45–44 | 27.09.2009 | keine Angabe |
| Art. 52sexies | eingefügt | 2014-011 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 53 | geändert | 33–68 | 18.06.1998 | keine Angabe |
| Art. 53bis | eingefügt | 43–56 | 22.01.2008 | keine Angabe |
| Gliederungstitel 3.5. | geändert | 44-81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 54bis | geändert | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 54ter | eingefügt | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Gliederungstitel 3.6. | geändert | 44-81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 54quater | eingefügt | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 54quinquies | eingefügt | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 54sexies | eingefügt | 44–81 | 28.07.2009 | keine Angabe |
| Art. 55 | geändert | 42–30 | 21.11.2006 | keine Angabe |
| Art. 62a | eingefügt | 2026-006 | 27.01.2026 | 01.03.2026 |
| Art. 63, Abs. 1 | geändert | 33–68 | 18.06.1998 | keine Angabe |
| Art. 64, Abs. 1 | geändert | 33–68 | 18.06.1998 | keine Angabe |
| Erlassdatum | Vollzugsbeginn | Bestimmung | Änderungstyp | nGS-Fundstelle |
|---|---|---|---|---|
| 28.06.1979 | 01.07.1980 | Erlass | Grunderlass | 15–33 |
| 21.06.1990 | keine Angabe | Ingress | geändert | 25–47 |
| 02.06.1991 | keine Angabe | Art. 24 | aufgehoben | 26–126 |
| 09.06.1996 | keine Angabe | Art. 12, Abs. 1 | geändert | 31–79 |
| 09.06.1996 | keine Angabe | Art. 14 | aufgehoben | 31–79 |
| 09.06.1996 | keine Angabe | Art. 15 | aufgehoben | 31–79 |
| 18.06.1998 | keine Angabe | Art. 36, Abs. 2 | geändert | 33–68 |
| 18.06.1998 | keine Angabe | Art. 36, Abs. 3 | geändert | 33–68 |
| 18.06.1998 | keine Angabe | Art. 53 | geändert | 33–68 |
| 18.06.1998 | keine Angabe | Art. 63, Abs. 1 | geändert | 33–68 |
| 18.06.1998 | keine Angabe | Art. 64, Abs. 1 | geändert | 33–68 |
| 29.06.2004 | keine Angabe | Art. 18bis | eingefügt | 39–117 |
| 29.06.2004 | keine Angabe | Art. 21bis | eingefügt | 39–117 |
| 01.08.2006 | keine Angabe | Art. 52ter | eingefügt | 41–51 |
| 21.11.2006 | keine Angabe | Art. 55 | geändert | 42–30 |
| 23.01.2007 | keine Angabe | Art. 3 | geändert | 42–55 |
| 23.01.2007 | keine Angabe | Art. 9 | geändert | 42–55 |
| 23.09.2007 | keine Angabe | Art. 19bis | geändert | 43–40 |
| 23.09.2007 | keine Angabe | Art. 23 | geändert | 43–40 |
| 23.09.2007 | keine Angabe | Gliederungstitel 2.2bis. | geändert | 43–40 |
| 23.09.2007 | keine Angabe | Art. 36bis | geändert | 43–40 |
| 22.01.2008 | keine Angabe | Art. 31 | aufgehoben | 43–57 |
| 22.01.2008 | keine Angabe | Art. 52bis | geändert | 43–56 |
| 22.01.2008 | keine Angabe | Art. 53bis | eingefügt | 43–56 |
| 15.04.2008 | keine Angabe | Art. 35 | geändert | 43–95 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 5 | geändert | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 11 | aufgehoben | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 41 | geändert | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 42 | geändert | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 43 | geändert | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 44 | geändert | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 45 | aufgehoben | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 46 | geändert | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 47 | aufgehoben | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 48 | aufgehoben | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 49 | aufgehoben | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 50 | geändert | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 51 | geändert | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Gliederungstitel 3.5. | geändert | 44-81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 54bis | geändert | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 54ter | eingefügt | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Gliederungstitel 3.6. | geändert | 44-81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 54quater | eingefügt | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 54quinquies | eingefügt | 44–81 |
| 28.07.2009 | keine Angabe | Art. 54sexies | eingefügt | 44–81 |
| 27.09.2009 | keine Angabe | Art. 52quater | geändert | 45–44 |
| 27.09.2009 | keine Angabe | Art. 52quinquies | aufgehoben | 45–44 |
| 14.12.2010 | keine Angabe | Art. 36ter | geändert | 46–7 |
| 25.01.2011 | keine Angabe | Art. 29 | geändert | 46–108 |
| 25.01.2011 | keine Angabe | Art. 30 | aufgehoben | 46–108 |
| 25.01.2011 | keine Angabe | Art. 32 | aufgehoben | 46–108 |
| 13.02.2011 | keine Angabe | Art. 36quater | aufgehoben | 46–71 |
| 31.01.2012 | keine Angabe | Art. 2 | geändert | 47–44 |
| 31.01.2012 | keine Angabe | Art. 18 | geändert | 47–44 |
| 31.01.2012 | keine Angabe | Art. 22 | geändert | 47-44 |
| 31.01.2012 | keine Angabe | Art. 26 | geändert | 47–44 |
| 31.01.2012 | keine Angabe | Art. 28 | aufgehoben | 47–44 |
| 31.01.2012 | keine Angabe | Art. 32bis | geändert | 47–44 |
| 31.01.2012 | keine Angabe | Art. 33 | geändert | 47–44 |
| 24.04.2012 | 01.01.2013 | Art. 35 | geändert | 47-149 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Ingress | geändert | 2014-011 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 3, Abs. 1 | geändert | 2014-011 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 3, Abs. 2 | geändert | 2014-011 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 52quater, Abs. 3 | aufgehoben | 2014-011 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 52sexies | eingefügt | 2014-011 |
| 27.06.2017 | 01.01.2018 | Art. 41, Abs. 1 | geändert | 2017-060 |
| 27.06.2017 | 01.01.2018 | Art. 50 | Artikeltitel geändert | 2017-060 |
| 27.06.2017 | 01.01.2018 | Art. 50, Abs. 1 | geändert | 2017-060 |
| 27.06.2017 | 01.01.2018 | Art. 50bis | eingefügt | 2017-060 |
| 27.06.2017 | 01.01.2018 | Art. 50ter | eingefügt | 2017-060 |
| 27.06.2017 | 01.01.2018 | Art. 50quater | eingefügt | 2017-060 |
| 27.06.2017 | 01.01.2018 | Art. 50quinquies | eingefügt | 2017-060 |
| 27.06.2017 | 01.01.2018 | Art. 50sexies | eingefügt | 2017-060 |
| 14.08.2018 | 01.06.2020 | Art. 16, Abs. 3 | geändert | 2019-045 |
| 20.11.2018 | 01.01.2019 | Art. 21a | eingefügt | 2019-006 |
| 20.11.2018 | 01.01.2019 | Gliederungstitel 2.4. | eingefügt | 2019-006 |
| 20.11.2018 | 01.01.2019 | Art. 40bis | eingefügt | 2019-006 |
| 25.06.2024 | 01.01.2025 | Art. 18 | Artikeltitel geändert | 2024-028 |
| 25.06.2024 | 01.01.2025 | Art. 18, Abs. 1 | geändert | 2024-028 |
| 25.06.2024 | 01.01.2025 | Art. 21ter | eingefügt | 2024-028 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50bis | aufgehoben | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50ter | aufgehoben | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50quater | aufgehoben | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50quinquies | aufgehoben | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50sexies | aufgehoben | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50a | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50b | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50c | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50d | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50e | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50f | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50g | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50h | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50i | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50j | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50k | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 50l | eingefügt | 2026-006 |
| 27.01.2026 | 01.03.2026 | Art. 62a | eingefügt | 2026-006 |