Rauchen ist verboten:
Als allgemein zugänglich gelten Räume, zu denen die Öffentlichkeit Zutritt hat, auch wenn der Zutritt die Entrichtung eines Eintrittsgeldes oder eine Mitgliedschaft voraussetzt.
311.12
erlässt
in Ausführung von Art. 52quater des Gesundheitsgesetzes vom 28. Juni 1979[1] und der Bundesgesetzgebung über den Schutz vor Passivrauchen[2]
Rauchen ist verboten:
Als allgemein zugänglich gelten Räume, zu denen die Öffentlichkeit Zutritt hat, auch wenn der Zutritt die Entrichtung eines Eintrittsgeldes oder eine Mitgliedschaft voraussetzt.
Das Rauchverbot gilt nicht in Rauchzimmern.[6]
Wer ein Rauchzimmer betreibt:
| 1. | durch feste Bestandteile von anderen Räumen dicht abgetrennt ist;[8] | ||
| 2. | nicht als Durchgang zu anderen Räumen benutzt werden kann;[9] | ||
| 3. | über eine selbsttätig schliessende Türe verfügt.[10] Die Türe darf ausschliesslich zum Betreten oder Verlassen des Rauchzimmers kurzzeitig geöffnet werden; | ||
| 5.* | … | |||||
Die Fläche des Rauchzimmers eines gastgewerblichen Betriebs darf höchstens einen Drittel der Gesamtfläche der Ausschankräume betragen[13]. Massgebend ist der dem Baugesuch zugrunde liegende Grundrissplan.
Bau- und Feuerschutzgesetzgebung[14] bleiben vorbehalten.
Das Rauchzimmer muss mit einer ausreichenden Belüftung ausgestattet sein.[15]
Wer ein Rauchzimmer betreibt, stellt mit der Lüftungsanlage sicher, dass:
Die Lüftungsanlage des Rauchzimmers kann an das bestehende Lüftungssystem angeschlossen werden, wenn gewährleistet ist, dass kein Rauch in andere Räume gelangt.
Energie-, Lärmschutz- und Luftreinhaltegesetzgebung[16] bleiben vorbehalten.
Wer ein Rauchzimmer betreibt, stellt sicher, dass:
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen Arbeiten in einem Rauchzimmer nur verrichten, wenn sie schriftlich zugestimmt haben.[21]*
Die Sonderschutzvorschriften für schwangere Frauen und stillende Mütter sowie für Jugendliche unter 18 Jahren nach dem Arbeitsgesetz vom 13. März 1964[22] und dessen Ausführungsbestimmungen bleiben vorbehalten.
Das Gesundheitsdepartement erlässt Weisungen über die betrieblichen Anforderungen an Rauchzimmer in Spielbanken nach dem Spielbankengesetz vom 18. Dezember 1998.[23]
Die Inbetriebnahme von Rauchzimmern bedarf einer Baubewilligung der zuständigen Gemeindebehörde.
Die zuständigen kantonalen Stellen prüfen bei ordentlichen Kontrollen, ob die Vorschriften über den Schutz vor dem Passivrauchen eingehalten sind.
Zuständige kantonale Stellen sind:
Die zuständigen kantonalen Stellen und die zuständige Gemeindebehörde können allgemein zugängliche Räume und Rauchzimmer während den Öffnungszeiten unangemeldet auf die Einhaltung der Bestimmungen der Gesetzgebung über den Schutz vor dem Passivrauchen überprüfen.
Mit Busse bis zu Fr. 1000.– wird bestraft, wer Bestimmungen dieses Erlasses zuwiderhandelt.
Vor Vollzugsbeginn dieses Erlasses bestehende Rauchzimmer dürfen ab Vollzugsbeginn dieses Erlasses nur noch betrieben werden, wenn die baulichen und betrieblichen Anforderungen nach Art. 3, 5 und 6 dieses Erlasses eingehalten sind.
Wer einen gastwirtschaftlichen Betrieb führt, der über ein bestehendes Rauchzimmer verfügt, erstattet innert eines Monats ab Vollzugsbeginn dieses Erlasses der zuständigen Gemeindebehörde Meldung.
Die zuständige Gemeindebehörde kann die Nutzung des Rauchzimmers verbieten, wenn das Rauchzimmer die baulichen oder betrieblichen Anforderungen nicht erfüllt.
Vor Vollzugsbeginn dieses Erlasses bestehende Rauchzimmer dürfen ab 1. Oktober 2011 nur noch betrieben werden, wenn die lüftungstechnischen Anforderungen nach Art. 4 dieses Erlasses eingehalten sind.
Die zuständige Gemeindebehörde kann die Nutzung des Rauchzimmers ab 1. Oktober 2011 verbieten, wenn das Rauchzimmer den lüftungstechnischen Anforderungen nicht entspricht.
Dieser Erlass wird ab 1. Juli 2010 angewendet.
| Bestimmung | Änderungstyp | nGS-Fundstelle | Erlassdatum | Vollzugsbeginn |
|---|---|---|---|---|
| Erlass | Grunderlass | 45–45 | 16.02.2010 | 01.07.2010 |
| Art. 3, Abs. 1, b), 4. | geändert | 2014-012 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 3, Abs. 1, b), 5. | aufgehoben | 2014-012 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 5, Abs. 1, a) | aufgehoben | 2014-012 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 5, Abs. 1, d) | eingefügt | 2014-012 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 5, Abs. 1, e) | eingefügt | 2014-012 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 6 | Artikeltitel geändert | 2014-012 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 6, Abs. 1 | geändert | 2014-012 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 6, Abs. 1, a) | aufgehoben | 2014-012 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Art. 6, Abs. 1, b) | aufgehoben | 2014-012 | 19.11.2013 | 01.01.2014 |
| Gliederungstitel 2bis. | eingefügt | 2024-046 | 19.11.2024 | 01.01.2025 |
| Art. 10a | eingefügt | 2024-046 | 19.11.2024 | 01.01.2025 |
| Erlassdatum | Vollzugsbeginn | Bestimmung | Änderungstyp | nGS-Fundstelle |
|---|---|---|---|---|
| 16.02.2010 | 01.07.2010 | Erlass | Grunderlass | 45–45 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 3, Abs. 1, b), 4. | geändert | 2014-012 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 3, Abs. 1, b), 5. | aufgehoben | 2014-012 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 5, Abs. 1, a) | aufgehoben | 2014-012 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 5, Abs. 1, d) | eingefügt | 2014-012 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 5, Abs. 1, e) | eingefügt | 2014-012 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 6 | Artikeltitel geändert | 2014-012 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 6, Abs. 1 | geändert | 2014-012 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 6, Abs. 1, a) | aufgehoben | 2014-012 |
| 19.11.2013 | 01.01.2014 | Art. 6, Abs. 1, b) | aufgehoben | 2014-012 |
| 19.11.2024 | 01.01.2025 | Gliederungstitel 2bis. | eingefügt | 2024-046 |
| 19.11.2024 | 01.01.2025 | Art. 10a | eingefügt | 2024-046 |