Vereinbarungen, nach denen Vermögenszuwendungen durch letztwillige Verfügungen oder Schenkungen, die von Einwohnern des einen Vertragskantons zugunsten des Staates, Gemeinden oder Institutionen gemeinnützigen Charakters des andern Kantons gemacht werden, am Wohnsitz des Schenkers von der Erbschafts- bzw. Vermächtnis- oder Schenkungssteuer oder entsprechenden Abgaben befreit werden, bestehen mit:
- Zürich (Gegenrechtsvereinbarung vom 15. Nov. / 8. Dez. 1928)
- Glarus (1931)
- Thurgau (1931)
- Bern (1943)
- Aargau (1949)
- St. Gallen (1967)
- Appenzell A.Rh. (1969)
- Basel-Landschaft (Amtsblatt 1976, S. 1085)
- Wallis (1979)
- Basel-Stadt (Amtsblatt 1980, S. 433)
- Luzern (Amtsblatt 1980, S. 841)
- Waadt (Amtsblatt 1984, S. 1200)
- Schwyz (Amtsblatt 1986, S. 87)
- Genf (Amtsblatt 1986, S. 350)
- Zug (Amtsblatt 1988, S. 82)
- Uri (Amtsblatt 1995, S. 244)
Mit dem Fürstentum Liechtenstein besteht eine Vereinbarung, die auf Zuwendungen zugunsten des Staates und der Gemeinden beschränkt ist (1962).
Für den Kanton Jura gilt die mit dem Kanton Bern abgeschlossene Vereinbarung.