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812.1

Einführungsgesetz zum Vollzug der eidgenössischen Umweltschutzgesetzgebung und weiterer Erlasse

(EG USG)

Vom 27.06.2017 (Stand 01.01.2018)

Präambel

Der Kantonsrat von Solothurn

gestützt auf Artikel 36 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG) vom 7. Oktober 1983[1], Artikel 31 f. des Bundesgesetzes über den Schutz vor gefährlichen Stoffen und Zubereitungen (Chemikaliengesetz, ChemG) vom 15. Dezember 2000[2], Artikel 47 des Strahlenschutzgesetzes (StSG) vom 22. März 1991[3], Artikel 5, 6, 14 und 15 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) vom 19. Oktober 1988[4], Artikel 23 der Verordnung über den Schutz vor Störfällen (Störfallverordnung, StFV) vom 27. Februar 1991[5], Artikel 10 der Verordnung zum Register über die Freisetzung von Schadstoffen sowie den Transfer von Abfällen und von Schadstoffen in Abwasser (PRTR-V) vom 15. Dezember 2006[6], Artikel 4 der Verordnung über die Lenkungsabgabe auf flüchtigen organischen Verbindungen (VOCV) vom 12. November 1997[7], Artikel 35 der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) vom 16. Dezember 1985[8], Artikel 45 der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986[9], Artikel 12 der Verordnung über den Schutz des Publikums von Veranstaltungen vor gesundheitsgefährdenden Schalleinwirkungen und Laserstrahlen (Schall- und Laserverordnung, SLV) vom 28. Februar 2007[10], Artikel 111 ff. der Strahlenschutzverordnung (StSV) vom 22. Juni 1994[11], Artikel 17 der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) vom 23. Dezember 1999[12], Artikel 13 der Verordnung zur Reduktion von Risiken beim Umgang mit bestimmten besonders gefährlichen Stoffen, Zubereitungen und Gegenständen (Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung, ChemRRV) vom 18. Mai 2005[13], Artikel 37, 41, 49, 51, 52 und 56 der Verordnung über den Umgang mit Organismen in der Umwelt (Freisetzungsverordnung, FrSV) vom 10. September 2008[14], Artikel 23 der Verordnung über den Umgang mit Organismen in geschlossenen Systemen (Einschliessungsverordnung, ESV) vom 9. Mai 2012[15], Artikel 67 und 87 ff. der Verordnung über den Schutz vor gefährlichen Stoffen und Zubereitungen (Chemikalienverordnung, ChemV) vom 5. Juni 2015[16], Artikel 58 ff. der Verordnung über das Inverkehrbringen von und den Umgang mit Biozidprodukten (Biozidprodukteverordnung, VBP) vom 18. Mai 2005[17], Artikel 80 der Verordnung über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (Pflanzenschutzmittelverordnung, PSMV) vom 12. Mai 2010[18], Artikel 29 der Verordnung über das Inverkehrbringen von Düngern (Dünger-Verordnung, DüV) vom 10. Januar 2001[19], Artikel 15, 16, 54 und 85 der Verordnung über die Reduktion der CO2-Emissionen (CO2-Verordnung) vom 30. November 2012[20], Artikel 25 der Verordnung über Gefahrgutbeauftragte für die Beförderung gefährlicher Güter auf Strasse, Schiene und Gewässern (Gefahrgutbeauftragtenverordnung, GGBV) vom 15. Juni 2001[21]

nach Kenntnisnahme von Botschaft und Entwurf des Regierungsrates vom 2. Mai 2017 (RRB Nr. 2017/787)

beschliesst:

Art. 1 Geltungsbereich

Dieser Erlass regelt den Vollzug des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (USG) vom 7. Oktober 1983[22] und der dazugehörigen Verordnungen, den Vollzug des Bundesgesetzes über den Schutz vor gefährlichen Stoffen und Zubereitungen (Chemikaliengesetz, ChemG) vom 15. Dezember 2000[23] und der dazugehörigen Verordnungen, den Vollzug des Strahlenschutzgesetzes (StSG) vom 22. März 1991[24] und der dazugehörigen Verordnungen, den Vollzug der Verordnung über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (Pflanzenschutzmittelverordnung, PSMV) vom 12. Mai 2010[25], den Vollzug der Verordnung über das Inverkehrbringen von Düngern (Dünger-Verordnung, DüV) vom 10. Januar 2001[26], den Vollzug der Verordnung über die Reduktion der CO2-Emissionen (CO2-Verordnung) vom 30. November 2012[27] sowie den Vollzug der Verordnung über Gefahrgutbeauftragte für die Beförderung gefährlicher Güter auf Strasse, Schiene und Gewässern (Gefahrgutbeauftragtenverordnung, GGBV) vom 15. Juni 2001[28].

Die öffentlichen und privaten Gewässer, die Böden, die belasteten Standorte und die Abfallwirtschaft werden im Gesetz über Wasser, Boden und Abfall (GWBA) vom 4. März 2009[29] geregelt.

Art. 2 Vollzug

Der Regierungsrat regelt den Vollzug des Bundesrechts gemäss § 1 Absatz 1 durch Verordnungen. Er regelt insbesondere die Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung, die Koordination mit den Gemeinden und die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden.

Art. 3 Beizug Dritter

Kanton und Gemeinden können für die Erfüllung ihrer Aufgaben öffentlich-rechtliche Körperschaften und Anstalten sowie Private beiziehen.

Der Regierungsrat kann durch Verordnung Anforderungen an Dritte, die zum Vollzug beigezogen werden, festlegen.

Art. 4 Feuerungskontrolle

Der Regierungsrat regelt den Vollzug der Feuerungskontrolle durch Verordnung. Er regelt insbesondere deren Organisation, erlässt Vorschriften für kleine Feuerungsanlagen und legt die Anforderungen an die Fachpersonen fest.

Egress

KRB Nr. RG 0089/2017 vom 27. Juni 2017.

Dieser Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum.

Die Referendumsfrist ist am 20. Oktober 2017 unbenutzt abgelaufen.

Inkrafttreten am 1. Januar 2018.

Publiziert im Amtsblatt vom 24. November 2017.

GS 2017, 34

* Änderungstabelle - Nach Beschluss

Beschluss Inkrafttreten Element Änderung GS Fundstelle
27.06.2017 01.01.2018 Erlass Erstfassung GS 2017, 34

* Änderungstabelle - Nach Artikel

Element Beschluss Inkrafttreten Änderung GS Fundstelle
Erlass 27.06.2017 01.01.2018 Erstfassung GS 2017, 34