(GBV)3 sowie 14. September Abs. 3 des Einführungsgesetzes zum Zivilgesetzbuch vom 1978 (EGzZGB),4 beschliesst:
- Allgemeine Bestimmungen
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Verordnung über die Ersterfassung und Führung des Grundbuchs mittels Informa-
tik (Ik-GBV) 1
(Vom 14. März 2006)
Der Regierungsrat des Kantons Schwyz,2
gestützt auf die Eidgenössische Grundbuchverordnung vom 23. September 2011
(GBV)3 sowie 14. September Abs. 3 des Einführungsgesetzes zum Zivilgesetzbuch vom 1978 (EGzZGB),4 beschliesst:
Das Grundbuch wird im Kanton Schwyz einheitlich mittels Informatik geführt (informatisiertes Grundbuch).
Zu diesem Zweck werden die Daten des Papiergrundbuchs in elektronische Form überführt (Ersterfassung) und so gehalten (Betrieb).
Der Regierungsrat bestimmt in Absprache mit den Bezirken und der Aufsichts- behörde die im Kanton Schwyz eingesetzte Software und die Schnittstellen.
Reihenfolge, Beginn und angestrebte Dauer der Datenersterfassung in den Grundbuchkreisen werden im Rahmen der Projektorganisation Einführung des In- formatik-Grundbuchs im Kanton Schwyz einvernehmlich zwischen den verant- wortlichen Grundbuchverwaltern, Bezirken und der Projektleitung festgelegt.
Die Ablösung des Papiergrundbuchs erfolgt laufend mit der Validierung eines ersterfassten Grundstücks oder gemeindeweise auf ein bestimmtes Datum hin jeweils durch den zuständigen Grundbuchverwalter.
Einträge werden im Zuge der Ersterfassung von Amtes wegen gelöscht oder be- richtigt, soweit dies nach Grundbuchrecht zulässig und mit angemessenem Auf- wand möglich ist.
Die beteiligten Behörden und Organe sind zur Mitwirkung verpflichtet.
Im Verfahren der formellen Bereinigung von Daten aus dem kantonalen Grund- buch entstehende Kosten können gemäss Gesetzgebung über die Einführung des eidgenössischen Grundbuchs verlegt werden.
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Dienstbarkeiten und Grundlasten Bei der Ersterfassung von Dienstbarkeiten und Grundlasten werden die Stichworte unter Wahrung des Inhalts den Bedürfnissen der informatisierten Grundbuchfüh- rung angepasst.
II. Technische Ausführungsbestimmungen
Es werden technische Schnittstellen eingerichtet, sofern deren Nutzen ausge- wiesen ist und die technische Umsetzung keine geltenden Regelungen betreffend Datenschutz und Datensicherheit verletzt.
Insbesondere können dies Schnittstellen zu Personendaten, zu Geodaten oder Güterschätzungsdaten sein.
Der Regierungsrat bestimmt in Abstimmung mit den Bezirken die Schnittstellen.
Personendaten
Neben den in daten können waltung entno a) die AHV-Ve b) der Primär c) (aufgehobe d) der Zivils e) der Güters Abs. 1 sowie 90 Abs. 1 Bst. a GBV vorgesehenen Personen- soweit vorhanden die folgenden Daten einer zentralen Personenver- mmen und in die Register aufgenommen werden: rsichertennummer, schlüssel des Quellsystems als Fremdschlüssel, n) tand, tand.
Amtliche Vermessung und Gebäudeattribute
Das Datenmodell der amtlichen Vermessung des Kantons Schwyz gemäss Tech- nischer Verordnung über die amtliche Vermessung8 kann in der Ebene Bodenbe- deckung durch eine detailliertere Gebäudeattributierung ergänzt werden.
Über die Ausgestaltung derselben entscheidet der Regierungsrat nach Anhörung der Bezirke, des Amtes für Geoinformation sowie der Abteilung Grundstückschät- zung der Steuerverwaltung.
Allfällige Kosten der Ersterfassung dieser Daten gehen zu Lasten der Bezirke, die Nachführung zu Lasten des jeweiligen Auftraggebers.
Elektronische Einsichtnahme Im Rahmen der Möglichkeiten, welche das informatisierte Grundbuch im Kanton
Schwyz bietet, sind die nach einsehbaren Daten des Hauptbu Abs. 1 Bst. a GBV ohne Interessennachweis chs im Internet öffentlich zugänglich.
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Erweiterter Zugang
Der Regierungsrat ist zuständig für den Abschluss von besonderen Vereinbarun-
gen über den erweiterten Zugang mit den in Personen. Er kann seine Kompetenzen delegie Abs. 1 GBV aufgeführten ren.
Die Vereinbarungen regeln die Einzelheiten nach gemäss Gebührentarif für Notare und Grundbuchverwa Urkundspersonen11 und allfällige weitere Modalität GBV, die Kostenfolgen lter sowie freiberufliche en (z.B. Nutzerprofile).
Missbräuche beim Datenbezug
Die Zulässigkeit der Abfragen richtet sich nach 2 Der Grundbuchinspektor ist zuständig für die Übe die Anordnung von Sanktionen bei missbräuchlicher ff. GBV. rprüfung der Protokolle und Bearbeitung der bezogenen
Daten ( III. Or Abs. 2 und 3 GBV). ganisation und Betrieb
Das informatisierte Grundbuch wird in Kantonslizenz von allen Bezirken gemein- sam betrieben und weiterentwickelt.
Es werden eine Benützungs- und eine Betriebsgruppe gebildet, welche die ge- genseitige Information, die Koordination und die Ausbildung sicherstellen sowie fachliche und betriebliche Fragen bearbeiten, über die Limitierung der Einsicht- nahme per Internetgeodatenserver und über die Haltung der Kantonsvertretung in Fragen des Betriebs und der Weiterentwicklung des Informatikgrundbuchs ent- scheiden.
Den Bezirksvertretern steht in Fragen mit finanziellen Auswirkungen das Veto- recht zu.
Der Regierungsrat regelt Organisation und Zusammensetzung in Abstimmung mit den Bezirken in einem Geschäftsreglement.
Das Kantonsgericht
Das Grundbuchinspektorat
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Kosten
Die aus der gemeinsamen Führung des Grundbuchs mit Informatikmitteln ent- stehenden Kosten werden anteilmässig von allen Bezirken getragen.
Jeder Bezirk trägt die Kosten der Datenersterfassung sowie jene Kosten selber, welche aus Zusatzprojekten des betreffenden Bezirks entstehen. Sie werden der Geschäftsstelle zu Handen der Vollkostenrechnung jährlich gemeldet.
Das Sicherheitsdepartement legt dem Regierungsrat nach Anhörung der Bezirke einen Kostenverteilschlüssel zum Entscheid vor.
Während der Führung des Grundbuchs mit Informatikmitteln ist der Betreiber der Software im Rahmen der abgeschlossenen Verträge verantwortlich für die be- triebliche Sicherheit und Sicherung der Daten.
Die Langzeitarchivierung erfolgt nach den Vorgaben des Eidgenössischen Amtes für Grundbuch- und Bodenrecht. IV. Übergangs- und Schlussbestimmungen
Bestand bisherigen Rechts
Das Papiergrundbuch wird bis zu seiner Ablösung nach bisherigem Recht weiter- geführt.
Die Bestimmungen des Gesetzes über die Bereinigung der dinglichen Rechte,
die Anlage und Führung des eidgenössischen Grundbuchs,15 insbesondere § ff., finden sinngemäss auf das informatisierte Grundbuch Anwendung.
Diese Verordnung wird im Amtsblatt veröffentlicht und in die Gesetzsammlung aufgenommen.
Sie tritt rückwirkend auf den 14. Dezember 2005 in Kraft.16
GS 21-62 mit Änderungen vom 17. Juni 2008 (GS 22-22e), vom 13. Dezember 2011 (Umset- zung Teilrevision ZGB, GS 23-23a), vom 17. Dezember 2013 (RRB Anpassung an neue Kantons- verfassung, GS 23-97) und vom 3. Juni 2020 (RRB Anpassung diverser Erlasse aufgrund der Re- organisation des Umweltdepartements, GS 26-7b).
Fassung vom 13. Dezember 2011.
SR 211.432.1.
SRSZ 210.100.
Aufgehoben am 13. Dezember 2011.
Fassung vom 13. Dezember 2011.
Abs. 2 in der Fassung vom 3. Juni 2020.
SR 211.432.21.
Fassung vom 13. Dezember 2011.
Überschrift und Abs. 1 und 2 in der Fassung vom und bisherige Abs. 3 und 4 aufgehoben am
. Dezember 2011.
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SRSZ 213.512.
Abs. 1 und 2 in der Fassung vom und bisheriger Abs. 3 aufgehoben am 13. Dezember 2011.
Abs. 3 in der Fassung vom 17. Juni 2008.
Abs. 2 in der Fassung vom 17. Dezember 2013.
SRSZ 213.410.
Abl 2006 517; Änderungen vom 17. Juni 2008 am 1. Juli 2008 (Abl 2008 1339), vom 13. De- zember 2011 am 1. Januar 2012 (Abl 2011 2676), vom 17. Dezember 2013 am 1. Januar 2014 (Abl 2013 2974) und vom 3. Juni 2020 am 1. Juli 2020 (Abl 2020 1478) in Kraft getreten.