gestützt auf § 21. Oktober 19 und 19 Abs. 1 und 2 des Kantonalen Waldgesetzes vom 98 (KWaG),2 beschliesst:
- Forstorganisation
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Vollzugsverordnung zum Kantonalen Waldgesetz 1
(Vom 18. Dezember 2001)
Der Regierungsrat,
gestützt auf § 21. Oktober 19 und 19 Abs. 1 und 2 des Kantonalen Waldgesetzes vom 98 (KWaG),2 beschliesst:
Amt für Wald und Natur Das Amt für Wald und Natur (AWN) vollzieht die Waldgesetzgebung, soweit das Kantonale Waldgesetz (KWaG)4 und diese Verordnung nichts anderes vorsehen.
Forstkreise und Forstreviere Der Kanton ist eingeteilt in: Forstkreis 1 (Muotatal, Fronalpstock, Schwyz, Rossberg, Rigi) mit den Forstrevie- ren 1, 5 und 6; Forstkreis 2 (Rothenthurm, Alpthal, Einsiedeln, Iberg) mit den Forstrevieren 3, 4 und 7; Forstkreis 3 (March, Höfe, Wägital) mit den Forstrevieren 8, 9 und 10.
II. Zuständigkeit
Umweltdepartement
Das Umweltdepartement ist das zuständige Departement im Sinne von
KWaG.
Es ist namentlich zuständig für:
a) die Behandlung von Einsprachen gegen Betriebspläne ( Abs. 4 KWaG)
und deren Erlass ( Abs. 2 Ziff. 1 KWaG);
b) die Bewilligung der Veräusserung und Teilung von Wald ( KWaG).
Amt für Wald und Natur
Das Amt für Wald und Natur ist das zuständige Amt im Sinne der § , 9 Abs. 3,
, 14, 21 und 24 KWaG.
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Es ist namentlich zuständig für:
a) Waldfeststellungen ( Abs. 2 und Art. 13 WaG9 in Verbindung mit
der Verordnung über den Wald (WaV),10 § 4 KWaG und § 35 der Voll- zugsverordnung zum Planungs- und Baugesetz);11
b) Stellungnahmen zu Rodungen für Bauvorhaben ( WaG i. V. m. Art. 6
WaV, ausse c) di KWaG und § 41 VVzPBG) sowie für die Bewilligung von Rodungen rhalb des Baubewilligungsverfahrens; e Auswahl der Waldbestände für forstliches Vermehrungsgut, die Meldung
der Erntebestände und die Ausstellung von Herkunftszeugnissen ( Abs. 2 und 3 WaV);
d) die Grundlagenbeschaffung gemäss KWaG;
e) die Information gemäss WaG i. V. m. § 15 KWaG;
f) die Ausbildung der Waldarbeiter gemäss Abs. 2 Ziffer 6 KWaG und die
Beratung der Waldeigentümer ( WaG i. V. m. § 21 KWaG);
g) die Bewilligung von Veranstaltungen im Wald ( h) Stellungnahmen im Bewilligungsverfahren für n Abs. 2 Bst. b WaG); ichtforstliche Kleinbauten und
-anlagen im Wald ( i) die Ausarbeitun Abs. 2 WaV); g von Gefahrenkatastern und Gefahrenkarten zum Schutz vor
Naturereignissen ( j) die Aufsicht üb WaG); er die Pflege und Nutzung der Wälder;
k) die Bewilligung von Kahlschlägen ( Abs. 2 WaG);
l) die Anordnung von Massnahmen gegen Waldschäden ( WaG , Art. 28 und 29 WaV);
tungskonzepten ( 3 Der Kantonsför reviere und des III. Betreten, B KWaG) in Zusammenarbeit mit der Jagdverwaltung. ster erlässt Weisungen über die Aufgaben der Forstkreise, Forst- Staatswaldes. efahren und Nutzung des Waldes
Einschränkung der Zugänglichkeit Soweit keine öffentlichen Interessen entgegenstehen, sind Zutrittsbeschränkun- gen namentlich gestattet:
Bewilligungspflicht für Veranstaltungen
Bewilligungspflichtige Veranstaltungen im Sinne von Abs. 2 Bst. b WaG sind:
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Motorfahrzeugverkehr
Wald und Waldstrassen dürfen nur zu forstlichen und andern, gemäss Bundes-
recht erlaubten Zwecken ( Abs. 1 WaG, Art. 13 WaV) mit Motorfahrzeugen befahren werden.
Wenn nicht die Walderhaltung oder andere öffentliche Interessen dagegen spre- chen, dürfen Waldstrassen überdies mit Motorfahrzeugen befahren werden:
Das Umweltdepartement:
Nachteilige Nutzungen
Unzulässige Nutzungen im Sinne von Waldweide, das Niederhalten von Bäume Waldstrassen und -wegen, nichtforstli Abs. 1 WaG sind namentlich die n, das Reiten und Fahren abseits von che Kleinbauten und -anlagen sowie Abla- gerungen.
Das Amt für Wald und Natur kann solche Nutzungen aus wichtigen Gründen
bewilligen ( Abs. 2 WaG).
Naturnahe Bewirtschaftung
Naturnahe Bewirtschaftungen im Sinne von verjüngungen, standortgerechte Baum- und WaG sind namentlich Natur- Straucharten sowie natürliche Ab- läufe der Waldentwicklung.
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IV. Forstliche Planung
Regionale Waldpläne
Die regionalen Waldpläne im Sinne von a) die Funktion, den Zustand und die E b) die Ziele, die Zielkonflikte und Ko KWaG enthalten Angaben über: ntwicklung eines Waldes; nfliktlösungen;
Die Betriebspläne enthalten Angaben über:
Zuständigkeit Der Regierungsrat ist zuständig für die Zusicherung von Beiträgen und Investiti-
onskrediten nach § Umweltdepartement und 17 KWaG, soweit er diese Kompetenz nicht an das oder das Amt für Wald und Natur übertragen hat.
Leistungsvereinbarungen
Unter geeigneten Dritten sind insbesondere Forstbetriebe mit forstfachlicher Führung sowie Personen oder Organisationen zu verstehen, welche über eine hin- reichende fachliche Eignung und Qualifikation verfügen.
Leistungsvereinbarungen in der Waldbewirtschaftung werden nach Kubikmeter- pauschalierung oder Flächenpauschalen abgerechnet.
Die Abrechnung nach Flächenpauschalen setzt voraus, dass:
b) für die behandelten Waldflächen Betriebspläne bestehen ( Abs. 3 KWaG).
Beitragsvoraussetzungen
Leistungen des Kantons setzen voraus, dass:
erstellen ( Abs. 3 KWaG).
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Die Leistungen können zudem von der Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Betriebsstrukturen abhängig gemacht werden.
Beiträge werden entrichtet als:
Beitragszahlungen werden eingestellt, wenn der Empfänger die dafür geltenden Voraussetzungen nicht mehr erfüllt oder das damit verfolgte Ziel nicht erreicht werden kann.
Beiträge können zurückgefordert werden, wenn:
Die Rückerstattungs- und die Unterhaltspflicht kann im Grundbuch angemerkt werden. Sie erlischt spätestens 30 Jahre nach der Vollendung des Werkes.
Investitionskredite können gewährt werden, sofern die Kreditnehmer für die Rückzahlung der Beiträge Sicherheiten bieten.
Die Bedingungen für die Auszahlung werden im Beitragsbeschluss festgelegt. VI. Förderungsmassnahmen 17
Zusammenschlüsse von Waldeigentümern Der Kanton fördert Zusammenschlüsse von Waldeigentümern durch Analysen, Be- ratungen und Finanzhilfen, wenn die Gemeinschaft der beteiligten Waldeigentü- mer eine Fläche von mindestens 500 Hektaren Wald betreut. VII. Schlussbestimmungen
Aufhebung bisherigen Rechts Die folgenden Erlasse werden aufgehoben:
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Diese Verordnung wird im Amtsblatt veröffentlicht und nach Inkrafttreten in die Gesetzsammlung aufgenommen.
Sie tritt auf den 1. Januar 2002 in Kraft.21
GS 20-181 mit Änderungen vom 14. Dezember 2004 (GS 20-605), vom 17. Juni 2008 (GS
-20 und 22-22n), 18. Juni 2008 (VVzPBG, GS 22-19c), vom 23. April 2013 (GS 23-72), vom
. Dezember 2013 (RRB Anpassung an neue Kantonsverfassung, GS 23-97), vom 13. März 2018 (JWV, GS 25-21c), vom 3. Juni 2020 (RRB Anpassung diverser Erlasse aufgrund der Reorganisa- tion des Umweltdepartements, GS 26 7h), vom 3. Juni 2020 (GS 26-8) und vom 28. November 2023 (JWV, GS 27-23b).
SRSZ 313.110.
Fassung vom 3. Juni 2020; Überschrift in der Fassung vom 28. November 2023.
SRSZ 313.110.
Fassung vom 3. Juni 2020.
Aufgehoben am 3. Juni 2020.
Überschrift und Abs. 1 in der Fassung vom 23. April 2013.
Abs. 2 Bst. b und h in der Fassung vom 18. Juni 2008; Überschrift und Abs. 1 in der Fassung vom 3. Juni 2020.
SR 921.
SR 921.01.
SRSZ 400.100.
Abs. 1, 2 Bst. a-e in der Fassung vom 17. Juni 2008; Abs. 2 Bst. f-i neu eingefügt am, Abs. 3 in der Fassung vom und Abs. 4 aufgehoben am 23. April 2013; Abs. 2 Bst. e in der Fassung vom
. März 2018.
Abs. 2 in der Fassung vom 3. Juni 2020.
Fassung vom 3. Juni 2020.
Neu eingefügt am 3. Juni 2020.
Abs. 1 Bst. b aufgehoben am 3. Juni 2020, bisheriger Bst. c wird zu Bst. b.
Haupttitel in der Fassung vom 3. Juni 2020.
Überschrift und Abs. 1 in der Fassung vom, Abs. 2 aufgehoben am 3. Juni 2020.
GS 18-433.
GS 12-647.
Abl 2002 7; Änderungen vom 14. Dezember 2004 am 1. Januar 2005 (Abl 2004 2158), vom
. und 18. Juni 2008 am 1. Juli 2008 (Abl 2008 1323, 1324 und 1339), vom 23. April 2013 am 1. Mai 2013 (Abl 2013 1027), vom 17. Dezember 2013 am 1. Januar 2014 (Abl 2013 2974), vom 13. März 2018 am 1. Mai 2018 (Abl 2018 705), vom 3. Juni 2020 (GS 26 7h) am 1. Juli 2020 (Abl 2020 1478), vom 3. Juni 2020 (GS 26-8) am 1. Juli 2020 (Abl 2020 1475) und vom
. November 2023 am 1. Januar 2024 (Abl 2023 2839) in Kraft getreten.