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720.61

Gegenrechtserklärungen betreffend öffentliches Beschaffungswesen

vom 19.04.1994 (Stand 01.04.1995)

Präambel

Art. 1

Gestützt auf die Ermächtigung gemäss Regierungsratsbeschluss vom 19. April 1994[1] hat das Departement für Bau und Umwelt gegenüber den unten aufgeführten Kantonen und Ländern die Erklärung abgegeben, dass der Kanton Thurgau bei der Vergabe von Arbeiten und Lieferungen für den Staat gemäss der Submissionsverordnung vom 21. März 1975[2], die der Kanton ausführen lässt, Bewerber mit Geschäftssitz in diesen Kantonen oder Ländern gleich behandelt wie Bewerber mit Geschäftssitz im Kanton Thurgau, solange Gegenrecht gehalten wird. Sollte der Kanton Thurgau diese Praxis ändern wollen, wird er dies sechs Monate im voraus respektive gegenüber Baden-Württemberg zum frühest möglichen Zeitpunkt schriftlich anzeigen.

Die jeweiligen Kantone und Länder haben gleichlautende Erklärungen abgegeben.

Kanton / Land wirksam seit
Zürich 1. Mai 1994
Aargau 1. November 1994
Appenzell Ausserrhoden 1. November 1994
Schwyz 1. November 1994
St. Gallen 1. November 1994
Baden-Württemberg 21. Dezember 1994[3]
Zug 1. Januar 1995
Appenzell Innerrhoden 1. April 1995
Schaffhausen 1. April 1995

Egress

17/1994

Änderungstabelle - Nach Paragraph

Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Amtsblatt
Erlass 19.04.1994 01.05.1994 Erstfassung 17/1994