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514.1

Verordnung zur Bundesgesetzgebung über Waffen, Waffenzubehör und Munition

Vom 8. Juni 2010 (Stand 1. Juli 2010)

Präambel

Der Regierungsrat des Kantons Zug,

gestützt auf Art. 38 des Bundesgesetzes über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz, WG) vom 20. Juni 1997[1] sowie § 47 Bst. d der Kantonsverfassung[2],

beschliesst:

Art. 1 Gegenstand

Diese Verordnung regelt den Vollzug des Bundesgesetzes über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz, WG) vom 20. Juni 1997 sowie der Verordnung über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffenverordnung, WV) vom 2. Juli 2008.

Art. 2 Zuständigkeit

Die Polizei vollzieht die Bestimmungen des Waffenrechts.

Wo das eidgenössische Waffenrecht von «Kanton», «zuständiger Behörde», «zuständige kantonale Behörde», «Kontrollbehörde» oder «Behörde» spricht, ist die Polizei zuständig. Sie ist zudem die kantonale Meldestelle.

Über waffenrechtliche Bewilligungen und Ausnahmebewilligungen zugunsten der Polizei entscheidet der Regierungsrat.

Art. 3 Prüfungen

Die Polizei kann unter ihrer Aufsicht und Verantwortung externe Sachverständige mit der Durchführung waffenrechtlicher Prüfungen beauftragen.

Art. 4 Verwaltungsrechtspflege

Die Rechtspflege richtet sich nach dem Gesetz über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen vom 1. April 1976 (Verwaltungsrechtspflegegesetz)[3].

Art. 5 Einsprache

Gegen Entscheide der Polizei kann Einsprache erhoben werden.

Art. 6 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2010 in Kraft.

Egress

GS 31, 137

Änderungstabelle - Nach Beschluss

Beschluss Inkrafttreten Element Änderung GS Fundstelle
08.06.2010 01.07.2010 Erlass Erstfassung GS 31, 137

Änderungstabelle - Nach Artikel

Element Beschluss Inkrafttreten Änderung GS Fundstelle
Erlass 08.06.2010 01.07.2010 Erstfassung GS 31, 137