gestützt auf Abs. 3 lit. c des Fachhochschulgesetzes vom 2. April 2007,4 beschliesst:
- Allgemeine Bestimmungen
414.422.1
Masterstudiengang Fachdidaktik Naturwissenschaften – R 414.422.1
1.1.12 - 75
Reglement
zum Joint Degree Masterstudiengang Fachdidaktik
Naturwissenschaften an der Pädagogischen
Hochschule Zürich, an der Philosophischen Fakultät
der Universität Zürich und am Departement
Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften
der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich
(vom 8. November 2011)1, 2
Der Fachhochschulrat,
gestützt auf Abs. 3 lit. c des Fachhochschulgesetzes vom 2. April 2007,4 beschliesst:
Geltungsbereich Masterstudiengan gischen Hochschu (PhF) der Univer Sozial- und Staa nischen Hochschu Dieses Reglement regelt den spezialisierten Joint Degree g Fachdidaktik Naturwissenschaften an der Pädago- le Zürich (PHZH), an der Philosophischen Fakultät sität Zürich (UZH) und am Departement Geistes-, tswissenschaften (D-GESS) der Eidgenössischen Tech- le Zürich (ETH Zürich).
DiePHZH,diePhFunddasD-GESSsindgemeinsamTräger ngs, wobei der Studiengang administrativ der Abteilung II / Berufsbildung des Prorektorats Ausbildung PHZH ist. Leading house ist die PHZH. n zu Trägerschaft und Gremien sind in einer gemein- arung geregelt.
Zielsetzung richt an Päd die im Berei DerStudienganghatdasZiel,dieStudierendenfürdenUnter- agogischen Hochschulen oder an anderen Institutionen, ch Fachdidaktik lehren und forschen, zu qualifizieren. Akademischer Titel
Die PHZH, die UZH und die ETH Zürich verleihen für einen erfolgreich absolvierten Studiengang gemeinsam den akademischen Titel:«Master ofArts PHZHUZH ETHinFachdidaktikNaturwissen- schaften». Die englische Übersetzung lautet «Master of Arts PHZH UZH ETH in Science Education».
.422.1 Masterstudiengang Fachdidaktik Naturwissenschaften – R
Studienplan identischen dienreglemen gen zu den Z Anforderunge gen und Leis nach dem Eur system (Euro ausgeführt w Die PHZH, die PhF und die ETH Zürich erlassen je einen Studienplan (UZH: Studienordnung; ETH Zürich: Stu- t) für den Studiengang, worin die vorliegenden Regelun- ulassungsbedingungen, zum Zulassungsverfahren, zu den n für den Masterabschluss, den Modalitäten der Prüfun- tungsnachweise sowie zur Vergabe von Kreditpunkten opäischen Kreditpunktetransfer- und Akkumulierungs- pean Credit Transfer- and Accumulation System, ECTS) erden. Lenkungs- ausschuss
Der Lenkungsausschuss setzt sich aus sieben Vertreterin- nen oder Vertretern der Hochschulen zusammen.
Er ist für alle Bereiche zuständig, soweit diese nicht in die Zustän- digkeit anderer Organe fallen.
Seine Aufgaben sind namentlich:
Die Prorektorin oder der Prorektor des Prorektorats Aus- bildung der PHZH bezeichnet in Absprache mit der PhF und dem D- GESS eine Studiengangsleitung.
Die Studiengangsleitung ist verantwortlich für die operationelle Führung des Studiengangs und vertritt ihn nach aussen.
Die Aufgaben der Studiengangsleitung sind namentlich:
Masterstudiengang Fachdidaktik Naturwissenschaften – R 414.422.1
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Gebühren die Studi zu den Ge B. Zulass Die Studiengebühren richten sich nach der Verordnung über engebühren an der Zürcher Fachhochschule6 und der Weisung bühren an der Pädagogischen Hochschule Zürich. ung Fachliche Voraussetzungen
DieZulassungzumStudiumsetzteinenderfolgendenschwei- zerischen Abschlüsse voraus:
EineZulassung istauch miteinemden oben genanntenAbschlüs- sen gleichwertigen schweizerischen oder ausländischen Abschluss mög- lich.
ÜberdieZulassungaufgrundgleichwertigerAbschlüsseentschei- det der Lenkungsausschuss.
Die Zulassung erfolgt auf Bewerbung bei der PHZH.
Je nach Vorbildung sind fachwissenschaftliche Leistungen Kreditpunkten zu erbringen. Diese werden als Ergänzungs- n (Auflagen) festgelegt. lagen werden im individuellen Studienprogramm festge- halten.
Sie sind bis zur Anmeldung zu den jeweiligen Fachdidaktikmodu- len zu erfüllen. Zulassungs- hindernisse
Weran derPHZH,derUZH, derETHZürichoderaneiner anderen Hochschule in einem gleichen oder gleichartigen Studiengang endgültig abgewiesen worden ist, wird nicht zugelassen.
Studierende, die nach diesem Reglement studieren, müssen trikuliert sein. ziert die Anmeldeformalitäten und legt fest, wel- r Bewerbung beizulegen sind.
.422.1 Masterstudiengang Fachdidaktik Naturwissenschaften – R Ausrichtung und Dauer des Studiums
Der Studiengang umfasst 90 Kreditpunkte. Er ermöglicht, abhängig von der Vorbildung, drei Spezialisierungen in folgenden Stu- dienprofilen:
Voraussetzung für den Erwerb von Kreditpunkten ist das Erbrin- genvonalsgenügendbewertetenLeistungen.EinPunktentsprichteiner studentischen Arbeitsleistung von rund 30 Stunden. Ausbildungs- bereiche
Die Ausbildung besteht aus den Bereichen Fachdidaktik, Erziehungswissenschaft, Fachwissenschaft und Berufspraxis.
Im Rahmen der Berufspraxis sind drei Unterrichtspraktika, in den übrigen Bereichen Module zu absolvieren.
Der Studiengang umfasst eine Masterarbeit im Umfang punkten. Sie ist eine wissenschaftliche, durch die Studen- Studenten selbstständig abzufassende schriftliche Arbeit, der Fachdidaktik Naturwissenschaften aus dem jeweili- ofil behandelt. rbeit wird durch eine am Studiengang Fachdidaktik haften beteiligte Dozentin oder einen Dozenten der , der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät D-GESS oder der Kernprofessuren der didaktischen den naturwissenschaftlichen Fächern der ETH Zürich betreut.
Die Frist für das Verfassen der Masterarbeit beträgt zwölf Monate. In begründeten Fällen kann der Lenkungsausschuss die Frist verlän- gern.
Die Masterarbeit kann einmal überarbeitet werden. Ist sie auch nach der Überarbeitung ungenügend, kann sie einmal wiederholt wer- den. Bei der Wiederholung ist ein neues Thema zu bearbeiten. Eine Überarbeitung ist ausgeschlossen. Erwahrung von Noten
Noten werden einmal im Semester erwahrt.
Masterstudiengang Fachdidaktik Naturwissenschaften – R 414.422.1
.1.12 - 75 Endgültige Abweisung
Wird die Masterarbeit auch im Wiederholungsfall als unge- nügend bewertet, ist ein Pflichtmodul definitiv nicht bestanden oder konnte ein Wahlpflichtmodul nicht erfolgreich ersetzt werden, hat die betreffende Studentin oder der betreffende Student die geforderten Studienleistungen endgültig nicht erbracht und wird vom Studiengang ausgeschlossen.
Zum Ausschluss vom Studiengang kann auch die Nichtbeachtung von Terminen und Fristen führen. Unredliches Verhalten
Unredlich sind insbesondere das Mitbringen unerlaubter Hilfsmittel,derenVerwendung,unzulässigesKommunizierenwährend der Durchführung eines Leistungsnachweises, Einreichung eines Pla- giats, unselbstständiges Verfassen der Masterarbeit oder das Erwirken der Zulassung aufgrund unrichtiger oder unvollständiger Angaben.
Eine aufgrund unredlichen Verhaltens erwirkte Zulassung wird durchdenLenkungsausschusswiderrufen.ErentscheidetüberdieFol- gen für die erworbenen Kreditpunkte.
Bei unredlichem Verhalten während des Studiums erklärt die Rektorin oder der Rektor der PHZH den betroffenen Leistungsnach- weis oder die Masterarbeit als ungültig. Damit gilt der entsprechende Leistungsnachweis oder die Masterarbeit als nicht bestanden. Gleich- zeitigentscheidetdieRektorinoderderRektoraufgrundderAngaben des Lenkungsausschusses über die Einleitung eines Disziplinarverfah- rens. Dieses richtet sich nach der Verordnung zum Fachhochschul- gesetz.5
Wurde ein Mastertitel aufgrund unredlichen Verhaltens bereits erteilt, wird dieser durch den Lenkungsausschuss für ungültig erklärt. Bereits ausgestellte Urkunden werden eingezogen.
Verfügungen und Beschlüsse im Zusammenhang mit dem rgehen durch die Rektorin oder den Rektor der PHZH, in oder den Prorektor Ausbildung der PHZH, die Stu- ung und den Lenkungsausschuss. nach Massgabe des Verwaltungsrechtspflegegesetzes3 skommission der Zürcher Hochschulen angefochten wer- den.
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Modultypen Der Studienplan bezeichnet Pflichtmodule und Wahlpflicht- module.
Modulstruktur menhängende Ei sich in der Re nachweis. Die wesenheit ist Die Lerninhalte werden in inhaltlich und zeitlich zusam- nheiten (Module) gegliedert. Die Module erstrecken gel über ein Semester und umfassen einen Leistungs- Vergabe von Kreditpunkten auf der Basis blosser An- ausgeschlossen. Formen von Leistungs- nachweisen
Leistungsnachweise bestehen insbesondere aus schriftlichen oder mündlichen Prüfungen, Referaten, Unterrichtseinheiten in der berufspraktischen Ausbildung, schriftlichen Übungen oder schriftlichen Arbeiten. Anrechnung von Kredit- punkten
Im Rahmen der Mobilität oder vorgängig erbrachte Stu- dienleistungen können für den Masterabschluss im Umfang von maxi- mal 30 Kreditpunkten vollständig oder teilweise angerechnet werden, sofern sie äquivalent sind. Über die Äquivalenz entscheidet der Len- kungsausschuss.
Zwischen dem letzten Tag des Semesters, in dem die anzurech- nenden Kreditpunkte erworben wurden, und dem Tag der Anmeldung zumMasterabschlussdürfennichtmehralssechsJahreliegen.Inbegrün- deten Fällen kann der Lenkungsausschuss die Frist der Anrechenbar- keit verlängern.
Die Anrechnung einer andernorts erbrachten Masterarbeit ist aus- geschlossen.
Die Studierenden sind verpflichtet, alle bisher erbrachten bestan- denen und nicht bestandenen Studienleistungen bei der Anmeldung zum Studiengang auszuweisen.
Zuständigkeit den Inhalt von rungen für der Die Institution, die ein Modul anbietet, regelt die Form und Modulen und Leistungsnachweisen sowie die Anforde- en Bestehen. An- und Abmeldung
Für jedes Modul ist eine Anmeldung erforderlich.
Die An- und Abmeldemodalitäten richten sich nach den Bestim- mungen derjenigen Hochschule, die das Modul anbietet. Zulassung zu Modulen
Die Studierenden werden zu einem Modul zugelassen, sofern sie für das betreffende Modul die Voraussetzungen erfüllen, die im Studienplan genannt sind.
DieFachdidaktikmodulekönnenerstbesuchtwerden,wenn45Kre- ditpunkte für die jeweiligen fachwissenschaftlichen Leistungen vorge- wiesen werden können.
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.1.12 - 75 Bestehen und Wiederholung
Ein Modul gilt als bestanden, wenn der dazugehörige Leis- tungsnachweis auf der Notenskala 1 bis 6 mit einer genügenden Note oder mit «bestanden» bewertet worden ist. Noten unter 4 sind ungenü- gend. Halbe und Viertelnoten sind zulässig. Kreditpunkte werden voll- ständig oder nicht vergeben.
Nicht bestandene Module können einmal wiederholt werden. Ist ein Wahlpflichtmodul nach der Wiederholung nicht bestanden, kann es mit Wiederholungsmöglichkeit einmal durch ein anderes Modul ersetzt werden.
Wurde ein Modul erfolgreich absolviert, werden für das gleiche oder ein inhaltlich ähnliches Modul keine weiteren Kreditpunkte ange- rechnet. In Zweifelsfällen entscheidet der Lenkungsausschuss. Verhinderung und Fernbleiben
TrittvoroderwährendderErbringungeinesLeistungsnach- weises ein zwingender, unvorhersehbarer und unabwendbarer Verhin- derungsgrund ein, ist der Abteilung Sekundarstufe II / Berufsbildung der PHZH unverzüglich ein schriftlich begründetes Abmeldungsgesuch einzureichen. Verhinderungsgründe sind zu belegen, insbesondere ist beiKrankheit oderUnfall innertzweier Tage ein ärztlichesZeugnisein- zureichen. In Zweifelsfällen kann die Studiengangsleitung eine Ärztin oder einen Arzt ihres Vertrauens beiziehen.
DieGeltendmachungvonAbmeldungsgründen,diesichaufeinen bereits abgelegten Leistungsnachweis beziehen, ist ausgeschlossen.
Über die Genehmigung einer Abmeldung oder eines Abbruchs des Leistungsnachweises entscheidet die Studiengangsleitung. Wird das Abmeldegesuch nicht bewilligt, gilt der Leistungsnachweis als nicht bestanden.
Bleibt eine Studentin oder ein Student einem Leistungsnachweis unabgemeldet fern, gilt dieser als nicht bestanden.
Titelvergabe tik Naturwiss Bedingungen e Der Titel «Master of Arts PHZH UZH ETH in Fachdidak- enschaften» wird verliehen, wenn alle reglementarischen rfüllt sind.
Die Gesamtnote ergibt sich aus dem nach Kreditpunkten Mittel aller für den Masterabschluss erforderlichen, beno- e. Sie wird auf Viertelnoten gerundet. erechneter Vorleistungen werden in der Gesamtnote ksichtigt.
.422.1 Masterstudiengang Fachdidaktik Naturwissenschaften – R
Der Notenausweis gilt als Ausweis über den bestandenen ss. Die Aushändigung erfolgt nach der Erwahrung der Gesamtnote.
Der Notenausweis enthält die Ergebnisse sämtlicher für den Mas- terabschluss angerechneten Module sowie die dabei erzielte Gesamt- note. Ferner werden mit entsprechender Kennzeichnung alle an der PHZH, an der UZH und an der ETH Zürich bestandenen, aber nicht für den Masterabschluss angerechneten Module ausgewiesen.
Der Notenausweis wird in deutscher Sprache ausgestellt.
Die Diplomurkunde enthält: lien der Absolventin oder des Absolventen, schen Titel mit dem Zusatz des gewählten Studien- profils: Master of Arts PHZH UZH ETH in Fachdidaktik Naturwissen- schaften Schwerpunkt Natur und Technik oder Schwerpunkt Biologie oder Schwerpunkt Chemie oder Schwer- punkt Physik oder Biologie Sekundarstufe II oder Chemie Sekundarstufe II oder Physik Sekundarstufe II,
Die Diplomurkunde wird in deutscher Sprache ausgestellt, auf Gesuch wird mit der Urkunde eine englische Übersetzung ausgehän- digt.
Zu jedem Diplom wird ein Diplomzusatz («Diploma Sup- gestellt. Der Diplomzusatz ist eine standardisierte Erläu- sterabschlusses. usatz wird in deutscher und englischer Sprache aus- gestellt.
OS 66, 955; Begründung siehe ABl 2011, 3395.
Inkrafttreten: 1. September 2011.
LS 175.2.
LS 414.10.
LS 414.101.
LS 414.20.