gestützt auf b des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 19753, beschliesst:
- Gegenstand und Festlegung
700.8
Verordnung über den preisgünstigen Wohnraum (PWV) 700.8
1.4.22 -116
Verordnung
über den preisgünstigen Wohnraum (PWV)
(vom 11. Juli 2018)1, 2
Der Regierungsrat,
gestützt auf b des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 19753, beschliesst:
Gegenstand a. die Grun und Zonenor b. die baul c. die Bere Diese Verordnung regelt für preisgünstigen Wohnraum dsätze für die Festlegung von Mindestanteilen in der Bau- dnung, ichen und finanziellen Anforderungen, chnung der höchstzulässigen Mietzinse. Festlegung in der Bau- und Zonenordnung
Die Gemeinden berücksichtigen bei der Festlegung von Min- destanteilen an preisgünstigem Wohnraum in der Bau- und Zonenord- nung die örtlichen Verhältnisse.
Sie erlassen mit der Festlegung Vorschriften zur Sicherstellung einer angemessenen Belegung der preisgünstigen Wohnungen.
Sie erläutern die Durchführbarkeit der festgelegten Mindestanteile
in einem Bericht gemäss der Raumplanungsverordnung vom
. Juni 20007.
Grundsatz ten des Ba investitio förderungs Wohnraum gilt als preisgünstig, wenn die tatsächlichen Kos- uvorhabens die pauschalierten Höchstwerte für die Gesamt- ns-, Erstellungs- und Erneuerungskosten gemäss Wohnbau- verordnung vom 1. Juni 2005 (WBFV)4 nicht übersteigen.
.8 Verordnung über den preisgünstigen Wohnraum (PWV)
Grundlage der für ein Bauvorhaben massgebenden Höchst- n Punktesystem. Im Sinne von Richtwerten gelten für Zim- Gesamtnettowohnfläche (GNF) einer Wohnung folgende Punkte: Zimmerzahl ohne Küche und ohne Bad/WC-Räume 1½ 2 2½ 3 3½ 4 4½ 5 5½ 6 GNF in m2 (einschliesslich Flächen wie Entrée, Korridor) 45 55 60 70 80 90 95 100 110 120 Punkte pro Wohnung 5,5 6,0 6,5 7,5 8,0 9,0 9,5 10,5 11,5 12,5
Wird der Richtwert für die Gesamtnettowohnfläche einer Woh- nung unterschritten, kann die Punktzahl unter Berücksichtigung des Installationsgrades der Wohnung gekürzt werden.
Die Höchstwerte werden durch Multiplikation der Punktzahl mit
den pauschalierten Werten pro Punkt gemäss 4 Sie können in begründeten Fällen um bis z b WBFV ermittelt. u 20% erhöht werden. Massgebende Kostenarten
Bei neuen Wohnungen setzen sich die Gesamtinvestitions- kosten zusammen aus:
Bei erneuerten Wohnungen setzen sich die Gesamtinvestitions- kosten zusammen aus:
Als Grundstückskosten gilt der ursprüngliche Kaufpreis des Grundstücks. Ist dieser nicht ermittelbar, wird höchstens auf die Dif- ferenz zwischen den Höchstwerten der Gesamtinvestitions- und der Erstellungskosten abgestellt.
Die Grundstückskosten werden auf die einzelnen Wohnungen anteilmässig angerechnet.
Wird ein Grundstück mit einem Anteil an preisgünstigem Wohn- raum gemäss dieser Verordnung verkauft, dürfen die auf diesen Anteil entfallenden Grundstückskosten höchstens zum aktuellen Höchstwert eingesetzt werden. Begrenzung der Kosten
Bei neuen Wohnungen dürfen
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Bei erneuerten Wohnungen dürfen
Weisen die Wohnungen nach der Erneuerung die Qualität und Lebensdauer neuer Wohnungen auf (Gesamterneuerung), dürfen
Die Eigentümerin oder der Eigentümer der Liegenschaft den Mietzins nach dem Grundsatz der Kostenmiete. Berechnung werden berücksichtigt: zinsung der Gesamtinvestitionskosten zum Referenzzins-
satz für Hypotheken gemäss 1990 über die Miete und Pac oder die höhere tatsächlich a der Verordnung vom 9. Mai ht von Wohn- und Geschäftsräumen5 e Verzinsung,
Verfügt eine Liegenschaft über mehrere preisgünstige Wohnun- gen, wird der Mietzins gesamthaft berechnet und angemessen auf die einzelnen Wohnungen umgelegt. Anpassung der Mietzinse
Die Eigentümerin oder der Eigentümer der Liegenschaft kann die Mietzinse aufgrund von Kostenänderungen anpassen.
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Sie oder er muss die Mietzinse anpassen, wenn die Hypothekar-, Kapital- oder Baurechtszinsen seit der letzten Mietzinsgenehmigung um mindestens einen halben Prozentpunkt gesunken sind.
Die Eigentümerin oder der Eigentümer der Liegenschaft emeinde folgende Unterlagen ein: tvermietungdieprovisorischenInvestitionskostengemäss chlag und eine provisorische Schätzung des Gebäude- swerts mit den notwendigen Nachweisen, nes Jahres nach Bauvollendung die definitiven Investitions- s Bauabrechnung nach Baukostenplan SN506500 und g des Gebäudeversicherungswerts durch die Gebäude- mit den notwendigen Nachweisen, enänderungen die notwendigen Nachweise. de genehmigt Investitionskosten und Mietzinse innert n nach Einreichung der Unterlagen. Bei Kostenänderun- bs. 1 lit. c beträgt die Frist zwei Monate. Mitteilung der Mietzinse; Nebenkosten und Zusatz- leistungen
Die Eigentümerin oder der Eigentümer der Liegenschaft teilt den Mieterinnen und Mietern die genehmigten Mietzinse schrift- lich und begründet mit.
Sie oder er rechnet die Nebenkosten für Heizung, Warmwasser und Treppenhausreinigung sowie Benützungsgebühren für Antennen- anschlüsse gesondert ab.
Sie oder er kann mit den Mieterinnen und Mietern zusätzliche Leistungen vereinbaren. Diese werden unabhängig von der Liegen- schaftenrechnung abgerechnet.
Die Mieterinnen und Mieter können gegen Mietzinse, die die definitiven Investitionskosten genehmigt wurden, innert der Mitteilung an gerechnet bei der Gemeinde schriftlich heben. Der aktuelle Mietvertrag und die Mitteilung des ses sind beizulegen. e prüft, ob die höchstzulässigen Mietzinse ordnungs- net und auf die einzelnen Wohnungen umgelegt wurden. ist kostenlos. echtung der Nebenkosten sind die Bestimmungen für gemäss der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 20086 anwendbar.
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Die örtliche Baubehörde erlässt im Rahmen der baurecht- lichen Bewilligung für preisgünstigen Wohnraum folgende Neben- bestimmungen:
Sie lässt die Nebenbestimmungen im Grundbuch anmerken.
OS 74, 549; Begründung siehe ABl 2018-07-20. Vom Kantonsrat genehmigt am
. Mai 2019.
Inkrafttreten: 1.November 2019 (ABl 2019-08-30).
LS 700.1.
LS 841.1.
SR 221.213.11.
SR 272.
SR 700.1.
Aufgehoben durch RRB vom 27.Oktober 2021 (OS 77, 56; ABl 2021-11-05). In Kraft seit 1.Februar 2022.