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01.3101 · Postulat · 2001-03-20

Departement des Innern

Erledigt

Wortlaut

In der Diskussion vor der letzten Volksabstimmung wurde immer wieder auf die Unterschiede zwischen den Medikamentenpreisen in der Schweiz und denjenigen in der Europäischen Union hingewiesen.

Im Bestreben, ungebührliche Gewinne, welche die Gesundheitskosten belasten, zu verhindern, verlange ich, dass in die Liste der Referenzländer zur Bestimmung der Medikamentenpreise alle Nachbarländer der Schweiz aufgenommen werden.

Begründung

In der Absicht, das schweizerische Niveau der Medikamentenpreise schrittweise an das europäische anzupassen, trägt das Bundesamt für Sozialversicherung bereits heute den Preisen, die in anderen Ländern üblich sind, Rechnung. Es stellt vor allem Vergleiche mit Deutschland, Dänemark und Holland an.

Warum nur diese drei Länder berücksichtigt werden und nicht mindestens alle Nachbarländer der Schweiz, ist schwer zu verstehen. Im Übrigen stellt die Bevölkerung in den Grenzregionen die Unterschiede und Ungleichgewichte (die manchmal geradezu skandalös sind) fest, gerade weil sie die Preise mit denen der Nachbarländern vergleichen kann.

Deshalb erscheint es sinnvoll, die externen Referenzen auszubauen und alle unsere Nachbarländer mit einzubeziehen.

Antrag des Bundesrates

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Stellungnahme des Bundesrates

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.