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Umwelt-, Tierschutz- und Gesundheitspolitik als Schutzanliegen bei handelspolitischen Verhandlungen

06.3534 · Motion · 2006-10-05

Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung

Erledigt

Wortlaut

Der Bundesrat wird aufgefordert, dafür zu sorgen, dass bei handelspolitischen Verhandlungen künftig Umwelt-, Tierschutz- und gesundheitspolitische Schutzanliegen seitens der Schweiz einzubringen sind. Insbesondere soll ein Transportverbot aus Tierschutzgründen Gegenstand der laufenden Verhandlungen mit der EU sein.

Begründung

Umwelt-, Tierschutz oder Gesundheit waren bis heute keine stichhaltigen Argumente bei handelspolitischen Verhandlungen. Vielmehr gelten solche Schutzanliegen als verkappte Handelshemmnisse. So war beispielsweise das Thema Tierschutz nie Gegenstand bei den Verhandlungen mit der EU. In der Schweiz sind jedoch Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft an den Umwelt- und Tierschutz sowie gesundheitspolitische Anliegen oft höher als die durchschnittlichen Standards in Europa.

Antrag des Bundesrates

Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.

Stellungnahme des Bundesrates

Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.

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