18.5309 · Fragestunde. Frage · 2018-05-30
Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung
Erledigt
Wortlaut
Im Unterengadin manipulierten Bauunternehmen über Jahre hinweg Beschaffungen im Hoch- und Tiefbau. Sie sprachen die Preise ab und legten fest, wer den Zuschlag erhalten soll. Die Wettbewerbskommission (Weko) hat die Unternehmen mit rund 7,5 Millionen Franken gebüsst.
1. Waren direkt oder indirekt auch Bundesaufträge von Kartellabsprachen im Kanton Graubünden betroffen?
2. Welche Vorkehrungen trifft der Bund, damit Kartellabsprachen im Beschaffungswesen frühzeitig aufgedeckt und bekämpft werden können?
3. Das Verfahren der Weko dauerte mehrere Jahre. In wie fern können mit einer personellen Aufstockung der Weko die Verfahren beschleunigt werden?