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25.7251 · Fragestunde. Frage · 2025-03-11

Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport

Erledigt

Wortlaut

Die LBA reduziert das Materialangebot ausgewählter Systeme für Grund- und Fortbildungsdienste um 20 %. Militärwissenschaftlich sollte das Angebot 30 % über dem Bedarf liegen, um Reserven für Wartung, Ausfälle und Ersatzteile zu sichern.
- Plant die Armee keine Reserven?
- Falls doch, wie werden Menge und Verfügbarkeitsdauer dieser Reserven bei Beschaffungen berechnet?

Stellungnahme des Bundesrates

Die Armee plant bei der Beschaffung von Systemen eine sogenannte Umlaufreserve von 15 Prozent. Dieser Prozentsatz würde es ermöglichen, Instandhaltungsarbeiten ohne negative Auswirkungen auf die Einsatzsysteme und deren Bereitschaft durchzuführen. Aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel der Armee war es in den vergangenen Jahrzenten nicht möglich, die vorgesehene Umlaufreserve bei allen Systemen einzuhalten. Von den Sparmassnahmen sind ausschliesslich Ausbildungs- und Fortbildungsdienste betroffen. Einsätze der Armee, ob geplant oder unvorhergesehen, sind ausdrücklich ausgenommen. Deshalb ist die Einsatzfähigkeit der Armee nicht beeinträchtigt. Die Notwendigkeit dieser Massnahme zeichnete sich im vergangenen Jahr unter anderem aufgrund wachsenden Wartungsbedarfs alter Systeme und begrenzter Ressourcen ab. Hinzu kommt der Fachkräftemangel in der Instandhaltung militärischer Systeme. Die Massnahme ist vorerst bis Ende 2025 begrenzt.