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26.003 · Geschäft des Bundesrates · 2026-03-20

Finanzdepartement

Erledigt

Zusammenfassung

Botschaft vom 20. März 2026 zur Staatsrechnung 2025

Ausgangslage

Medienmitteilung des Bundesrates vom 23.03.2026

Publikation Staatsrechnung 2025

Ab dem 23. März 2026 ist die Staatsrechnung 2025 in elektronischer Form auf der Webseite der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) aufgeschaltet. Die Zahlen sind auch im Datenportal zum Bundeshaushalt verfügbar. Die gedruckte Version erscheint am 14. April 2026. Ergänzend zur Staatsrechnung wird der Tätigkeitsbericht der Bundestresorerie veröffentlicht.

Am 18. Februar 2026 informierte der Bundesrat über das provisorische Rechnungsergebnis. Am 20. März 2026 hat er nun die Botschaft mit den unveränderten und definitiven Zahlen zuhanden des Parlaments verabschiedet. Die Staatsrechnung 2025 gibt detailliert Auskunft über die finanzielle Lage des Bundeshaushaltes:

Band 1: Bericht zur Staatsrechnung 2025

  • Band 1A: Botschaft

  • Band 1B: Finanzbericht

Band 2: Rechnungen der Verwaltungseinheiten

  • Band 2: Verwaltungseinheiten (Behörden und Gerichte, EDA, EDI, EJPD, VBS, EFD, WBF, UVEK)

  • Zusatzdokumentation: Spezialfinanzierungen, Spezialfonds und übrige zweckgebundene Mittel

Webseite EFV:

  • Der Haushalt im Überblick

  • Datenportal

  • Zeitreihen (Excel)

  • Kennzahlen zum Eigenaufwand des Bundes

Ergänzende Publikation:

  • Tätigkeitsbericht 2025 der Bundestresorerie

Staatsrechnung

Haushalt im Überblick

Datenportal

Kennzahlen zum Eigenaufwand des Bundes

Tätigkeitsbericht 2025 der Bundestresorerie

Medienmitteilung zur Rechnung 2025 vom 18.02.2026

Verhandlungen

SDA-Meldung

Debatte im Nationalrat, 02.06.2026

Nationalrat debattiert lebhaft zu finanzpolitischer Ausgangslage

Kritik trotz schwarzer Zahlen

Die über den Erwartungen abgeschlossene Rechnung des Bundes im vergangenen Jahr hat am Dienstag im Nationalrat eine lebhafte Debatte ausgelöst. Während die bürgerliche Mehrheit vor zu grossem Optimismus warnte, kritisierte die Linke die Sparpolitik aufs Schärfste.

Die Staatsrechnung 2025 wies einen Überschuss von fast 1,2 Milliarden Franken aus statt der veranschlagten knapp 500 Millionen Franken. Die grosse Kammer genehmigte den Abschluss mit wenigen Gegenstimmen aus den Reihen der SVP.

Jedoch gab es aus allen politischen Lagern auch kritische Stimmen. Die Bürgerlichen wiesen darauf hin, dass viele Vorlagen zurzeit noch nicht gegenfinanziert seien - so etwa die 13. AHV-Rente oder der Armeeausbau. Die stetig steigenden Ausgaben seien nach wie vor ein Problem.

Die Linke dagegen monierte die zum wiederholten Mal zu pessimistisch veranschlagten Bundeseinnahmen. Der Bund habe eigentlich genügend Spielraum für weitere Investitionen. Die beschlossenen Kürzungen - beispielsweise bei der Auslandshilfe und bei der Bildung - seien deshalb unnötig.

Während anderthalb Stunden kam es zu einer finanzpolitischen Grundsatzdebatte. Die "Chropfleerete" war eine Art Prolog vor der nächsten Budgetdebatte in der Wintersession vom Dezember. Der Bundesrat wird voraussichtlich Ende Juni seinen Budgetentwurf vorlegen.

SDA-Meldung

Debatte im Ständerat, 15.06.2026

Parlament genehmigt Rechnung 2025 des Bundes

Die Rechnung 2025 des Bundes ist genehmigt. Nach dem Nationalrat hat ihr am Montag auch der Ständerat zugestimmt. Die Rechnung weist statt des veranschlagten Defizits von knapp 500 Millionen Franken einen Überschuss von fast 1,2 Milliarden Franken aus.

Anders als am 2. Juni im Nationalrat gab die Rechnung am Montag in der kleinen Kammer kaum zu reden. Der Neuenburger SP-Ständerat Baptiste Hurni stellte fest, dass die Rechnungen immer besser ausfielen als angenommen.

Er frage sich, ob das vom Parlament im Frühling beschlossene Entlastungspaket wirklich nötig gewesen sei. Finanzministerin Karin Keller-Sutter sagte ihm, das sei der Fall. Ohne Entlastungspaket würde das Budget 2027 rote Zahlen aufweisen. Der Bundesrat will diesen Voranschlag laut Keller-Sutter Ende Juni vorlegen.

Höhere Gewinnsteuern zu erwarten

Keller-Sutter sagte im Ständerat weiter, im Vergleich zu einer finanziellen Standortbestimmung von April ergebe sich im Voranschlag 2027 ausgabenseitig nochmals eine Verschlechterung von voraussichtlich rund 300 Millionen Franken. Einnahmenseitig zeichneten sich aber bei den Gewinnsteuern juristischer Personen deutliche Verbesserungen ab.

Dies gehe vor allem auf Unternehmen aus den Kantonen Luzern, Zürich und Basel-Stadt zurück, so die Bundesrätin weiter. Es gehe "nicht zuletzt um Unternehmen aus der Pharmabranche".

Hohe Ausgaben - und Mehreinnahmen

Der Bund weist in der Rechnung 2025 Einnahmen von rund 87,2 Milliarden Franken und Ausgaben von rund 86 Milliarden aus. Hauptgrund für die höher als veranschlagt ausgefallenen Einnahmen sind vorübergehende Einnahmen aus dem Kanton Genf.

Laut Keller-Sutter geht es einerseits um rund 500 Millionen Franken Mehreinnahmen durch höhere Gewinnsteuern insbesondere bei Rohstofffirmen. Anderseits habe Genf wegen eines Informatikfehlers zwischen 2019 und 2024 keine provisorischen Rechnungen ausgestellt. Das führte zu rund einer Milliarde Mehreinnahmen.

Die Rechnung 2025 wies zum ersten Mal seit der Einführung der Schuldenbremse vor über zwanzig Jahren Ausgaben auf, welche über dem budgetierten Wert lagen. Das hiess es im Februar bei der Präsentation der Rechnung.

Anderthalbstündige Debatte im Nationalrat

Im Nationalrat hatten sich die Linke und die Bürgerlichen Anfang Juni in der Rechnungsdebatte einen anderthalbstündigen rednerischen Schlagabtausch geliefert. Während die bürgerliche Mehrheit in der grossen Kammer vor zu grossem Optimismus warnte, kritisierte die Linke die Sparpolitik aufs Schärfste.

Auskünfte

Sekretariat der Finanzkommissionen (FK)

fk.cdf@parl.admin.ch

Finanzkommission (FK)