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Weber-Gobet Marie-Thérèse · Nationalrat · 2011-06-07

Weber-Gobet Marie-Thérèse · Nationalrat · Freiburg · Grüne Fraktion · 2011-06-07

Wortprotokoll

Von den fünf Hauptaufgaben des EDI - Gesundheit, Soziales, Bildung, Forschung, Kultur - hat die Frage der steigenden Gesundheitskosten und der steigenden Krankenkassenprämien in der breiten Öffentlichkeit am meisten für Reaktionen gesorgt.

Was die Strategie des Bundesrates im Bereich Gesundheit anbelangt, ist vieles im Fluss und noch ungelöst. Lobend erwähnen möchte ich im Namen der Fraktion der Grünen zwei Massnahmen: den Entscheid zur Erhöhung der Transparenz in der sozialen Krankenversicherung und die Preissenkungen im Bereich der Arzneimittel.

Zur Transparenz: Auf Antrag des EDI entschied der Bundesrat im vergangenen Jahr, auf Gesetzesstufe die Aufsicht über die Krankenversicherer wirksamer und transparenter werden zu lassen. Die Vernehmlassung zum Krankenversicherungs-Aufsichtsgesetz ist abgeschlossen. Ein solches Gesetz ist notwendig. Warum? Die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung inklusive Subventionen der Kantone erreichen bald 25 Milliarden Franken. Eine Aufsicht, die diesen Namen verdient, existiert in diesem Versicherungsbereich noch nicht. Von den ehemals 145 Krankenversicherern sind heute noch 64 in der Grundversicherung tätig. Die Kleinen werden verdrängt, und zunehmend organisieren sich ganze Krankenversicherungsgruppen konzernähnlich. Es entwickeln sich Verflechtungen und Abhängigkeiten der Krankenversicherer untereinander und mit anderen Versicherern. Unter diesen Voraussetzungen sind Corporate-Governance-Vorschriften, griffige Vorschriften zur Sicherstellung der Solvenz und verschärfte Sanktionsmöglichkeiten zwingend einzuführen.

Im Grundsatz begrüsst unsere Fraktion den Gesetzentwurf. Es darf aber nicht sein, dass Patienten und Leistungserbringer über gewisse Massnahmen finanziell stärker zur Kasse gebeten werden oder die Sozialpartnerschaft geschwächt wird. Für die Folgen von Fehlverhalten der Akteure in der Grundversicherung dürfen auf keinen Fall die Versicherten und die Leistungserbringer verantwortlich gemacht werden.

Je ferai encore une remarque concernant le DETEC. La perte de biodiversité représente, avec le changement climatique, le plus grand défi de politique environnementale à l'heure actuelle. La question de savoir si l'humanité peut ou non survivre dépend du maintien de la diversité biologique. Environ 170 pays sont parvenus, ces dernières années, à adopter une stratégie en matière de biodiversité. Malheureusement, la Suisse n'en fait toujours pas partie.

Le groupe des Verts regrette que les objectifs en termes de biodiversité n'aient pas été réalisés durant l'année 2010, année internationale de la biodiversité. Bien qu'une stratégie ne puisse, à elle seule, sauver la diversité biologique, son adoption serait tout de même un signal important que le Conseil fédéral ne prend pas ce problème à la légère.

Notre groupe appelle le Conseil fédéral à agir de manière décidée et à présenter des résultats cette année. La qualité de vie pour les habitants et habitantes de la Suisse est en jeu. De plus, la diversité biologique est également valable économiquement, puisqu'elle représente chaque année plusieurs milliards de francs, avant tout dans l'exploitation agricole, sylvicole et touristique.