Spuhler Peter · Nationalrat · 2012-03-15
Spuhler Peter · Nationalrat · Thurgau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2012-03-15
Wortprotokoll
Ich kann jetzt nicht beziffern, wie viele Arbeitsplätze in der Uhrenindustrie auf dem Spiel stehen würden, wenn wir statt der geforderten 60 Prozent 50 Prozent beschliessen sollten, ich bin kein Hellseher. Wir dürfen dieses Gesetz aber nicht einfach für eine Branche beschliessen, wir haben eine Gesamtwirtschaft, und dafür haben wir die Verantwortung. Neben der Uhrenindustrie, die ich sehr toll finde und unterstütze - ich liebe Uhren -, gibt es auch die übrige Industrie, den übrigen Werkplatz Schweiz, und da leiden wir momentan deutlich mehr als in der Uhrenindustrie. Ich habe es in meinem Referat gesagt: Wenn ich die gleichen Margen hätte wie die Uhrenindustrie, wäre ich sofort auch für 60, 70 oder 80 Prozent, aber solche Margen habe ich eben nicht. Je höher wir das Minimum ansetzen, desto unflexibler werden wir im Hinblick auf Währungsverwerfungen, Lieferantenwechsel usw. Ich denke, das gilt auch für die Uhrenindustrie, aber in einem geringeren Ausmass.
Bitte helfen Sie, eine intelligente Vorlage zu beschliessen und die Wirtschaft zu stützen und nicht zu schwächen.