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Imoberdorf René · Ständerat · 2012-03-15

Imoberdorf René · Ständerat · Wallis · Fraktion CVP-EVP · 2012-03-15

Wortprotokoll

Nur ganz kurz zwei, drei Ergänzungen. Ich möchte doch noch einmal hervorheben: Die statische Waldgrenze ist kein neues Instrument. Wir können mit diesem Instrument bereits umgehen, wir haben bereits eine statische Waldgrenze gegenüber dem Bauland. Von daher ist das Instrument nichts Neues. Die Kantone - das haben die Anhörungen klar ergeben - werden mit diesem Instrument massvoll umgehen, nur schon wegen der Kosten; das ist ganz klar. Es gibt heute in verschiedenen Kantonen Projekte, für die man auf diese statische Waldgrenze angewiesen ist.

Man hat verschiedene Studien gemacht, und da geht es ja vor allem um die Frage: Wie viel Wald wollen wir? Wo wollen wir Wald? Weshalb wollen wir Wald? Aber ich sage ausdrücklich: Es geht nur um Gegenden, in denen der Wald zunimmt. Ich erinnere daran: Auf 70 Prozent der Landesfläche der Schweiz nimmt der Wald zu. Diese Bestimmung ist also nicht nur für einzelne wenige Kantone, sondern für die Landesfläche.

Zur Problematik der "pâturages boisés", die Kollega Cramer angedeutet hat, oder der "bestockten Flächen", wie sie auf Deutsch, glaube ich, heissen: Dieses Problem ist natürlich erkannt, aber es ist auch noch nicht gelöst. Kollega Cramer hat die Antwort der Verwaltung gleich selber zitiert, aus dem Protokoll der Sitzung unserer UREK. Ich glaube, dass dieses Problem gelöst werden muss. Aber es war nie die Absicht, damit die Frage nach irgendwelchen zusätzlichen Subventionen zu verbinden. Es geht effektiv um ein neues Instrument für die Planung, um die Abgrenzung des Waldes gegenüber anderen Nutzungen.

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