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Wandfluh Hansruedi · Nationalrat · 2012-06-14

Wandfluh Hansruedi · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2012-06-14

Wortprotokoll

Das nächste Mal werde ich vor Peter Spuhler sprechen, wenn wir zusammen sprechen. Er hat die Zulieferbetriebe angesprochen. Ich vertrete einen solchen Zulieferbetrieb, und ich behaupte, als Zulieferant am Puls des Geschehens zu sein und einigermassen feststellen zu können, was auf uns zukommt.

Gemäss dem Branchenverband für Hydraulik und Pneumatik sind bei den Mitgliedfirmen die Umsätze, also nicht nur die Auftragseingänge, sondern auch die Umsätze, in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 19 Prozent zurückgegangen. Die Einbrüche konnten teilweise durch Geschäfte insbesondere in Fernost, in China, kompensiert werden. Es ist heute so, dass wir vermehrt Produkte nicht mehr an die schweizerische Werkzeugmaschinenindustrie liefern, sondern an ihre Tochtergesellschaften in China. Aber auch aus China haben wir Zeichen, dass es dort eine Abkühlung gibt. Die Konsequenz ist, dass wir uns bei allen Szenarien, die vom Bundesrat aufgezeigt wurden, auf sehr schwierige Verhältnisse einstellen müssen.

Zusammenfassend: Für die SVP möchte ich sagen, dass der Mindestkurs von Fr. 1.20 gehalten werden muss. Wer etwas anderes behauptet, betreibt Sabotage am Werkplatz Schweiz und am Tourismusort Schweiz. Frau Leutenegger Oberholzer, ich muss Ihnen sagen, dass weder Herr Grübel noch Herr Bigler Mitglied der SVP ist. Die SVP steht geschlossen für Fr. 1.20 ein. Aber wir haben auch lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Fr. 1.30 oder 1.40 zu verlangen ist nicht realistisch; 1.20 muss verteidigt werden können.

Weiter danken wir für die grosszügige Zulassung zur Kurzarbeit und hoffen, dass das Regime, wie es heute dort betrieben wird, aufrechterhalten wird. Konjunkturprogramme würden wir ablehnen, falls solche eines Tages kommen würden. Sie führen zu Marktverzerrungen und sind ungerecht.