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Inderkum Hansheiri · Ständerat · 2011-06-17

Inderkum Hansheiri · Ständerat · Uri · Fraktion CVP/EVP/glp · 2011-06-17

Wortprotokoll

Vor ein paar Tagen mussten wir vom Ableben des Sekretärs der Aussenpolitischen Kommissionen, Herrn Paolo Janke, Kenntnis nehmen. Er verstarb im Alter von nur 51 Jahren. Sein Tod hat uns alle sehr betroffen gemacht. Wir verabschieden uns von einem engagierten, pflichtbewussten, zuverlässigen und liebenswürdigen Mitarbeiter.

Herr Janke stand bereits in den Jahren 1994 bis 1997 als Leiter des italienischen Sekretariates und als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Aussenbeziehungen und Öffentlichkeitsarbeit für die Parlamentsdienste im Einsatz. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem die Unterstützung der italienischsprachigen Ratsmitglieder, die Pflege der Beziehungen der Bundesversammlung zu den Behörden und den Medien des Kantons Tessin sowie die Kontakte zu Italien. Im Bereich der Aussenbeziehungen wurde Herr Janke mit der Durchführung von offiziellen Besuchen und Anlässen betraut; er begleitete unter anderem die schweizerische Delegation an die IPU-Jahreskonferenz 1996 in Peking. Im Herbst 1997 verliess Herr Janke die Parlamentsdienste, um als wissenschaftlicher Mitarbeiter des damaligen Chefs des EDA, Herrn Bundesrat Flavio Cotti, tätig zu sein. Seine nächste Station, ebenfalls in der Funktion eines wissenschaftlichen Mitarbeiters, war die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des EDA. Auf den 1. Juni 2002 wurde er dann zum Sekretär der Aussenpolitischen Kommissionen gewählt.

Paolo Janke hat seine Arbeit in den Parlamentsdiensten mit viel Geschick, aber auch mit Freude und Engagement erledigt. Er wurde von seinen Vorgesetzten und von seinen Mitarbeitern sehr geschätzt; er konnte letztere geradezu für ihre Arbeit begeistern. Als Kommissionssekretär war er fachlich kompetent, einsatzfreudig und stets hilfsbereit; er war ein Mitarbeiter, der auch in schwierigen Situationen immer wusste, was zu tun war. Herr Janke hinterlässt eine grosse Lücke, nicht nur in seinem privaten Umfeld, sondern auch bei uns. Seiner Gattin entbieten wir unser herzlichstes Beileid.

Ich bitte alle im Saal und auf den Tribünen Anwesenden, sich zu erheben, um des Verstorbenen zu gedenken.