Stamm Luzi · Nationalrat · 2014-05-05
Stamm Luzi · Nationalrat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2014-05-05
Wortprotokoll
Meine erste Bemerkung ist: Wenn die Schweiz diese 1550 Tonnen - mehr als die Hälfte - nicht ab dem Jahr 2000 verkauft hätte, hätte sie Dutzende von Milliarden Franken an Reserven zusätzlich.
Nun zu Ihrer Frage: Das ist ja ein perverser Mechanismus. Wenn der Wert des Goldes auf dem Weltmarkt steigt, schreien alle: "Die Nationalbank macht jetzt 'Gewinne', die wir verteilen müssen!" Wenn der Goldpreis sinkt, geht der Katzenjammer los: "Wir haben einen 'Verlust'." Das ist ein perverses System. Man kann ja nicht beim Gold, am Goldpreis gemessen, einen angeblichen Gewinn erzielen, den man dann auf die Kantone verteilen kann.