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Rösti Albert · Nationalrat · 2012-09-19

Rösti Albert · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2012-09-19

Wortprotokoll

Es ist so, dass zwei der vier Unternehmungen mehrheitlich in bäuerlichem Besitz sind. Seitens der Milchproduzenten haben wir zusammen mit diesen Unternehmungen mehrfach Anstrengungen unternommen, um den Markt zu stabilisieren. Letztlich haben uns nicht immer alle Partner unterstützt; es gibt auch nichtbäuerliche Unternehmungen, Aktiengesellschaften, die letztlich Mehrmengen verteilt und somit den Preis gedrückt haben. Wenn sich die bäuerlichen Unternehmungen, die genauso wie die anderen Aktiengesellschaften am Markt aktiv sind, in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit nicht anpassen, bekommen sie ein Problem. Das ist genau die Strukturschwäche aufseiten der Bauern. Schliesslich kommt natürlich noch der letzte Partner, der Detailhandel, hinzu, der auch zu diesen Unternehmungen in Konkurrenz steht. Er bietet Milch als Frequenzbringer an, zu möglichst tiefen Preisen, damit die Konsumentinnen in den Laden kommen. Er übt deshalb beim Bestellen der Produkte immer auch einen Druck auf diese Unternehmungen aus.