Noser Ruedi · Nationalrat · 2012-09-19
Noser Ruedi · Nationalrat · Zürich · FDP-Liberale Fraktion · 2012-09-19
Wortprotokoll
Ich nehme an, es ist wie überall in der Wirtschaft, sei es beim Shampoo, sei es bei Nivea - es sind im Endeffekt die kleinsten Kosten. Aber da ich ja etwas von der Branche verstehe, weiss ich, dass es so ist, dass wir mit Kilopreisen arbeiten. Wenn Sie zum Beispiel - beim Salat weiss ich es nicht, aber beim Käse weiss ich es - einen Rohmilchkäse zu 16 Franken ab Käserei liefern, was ja ein Superpreis wäre, dann werden einfach die Margen aufgerechnet. Schlussendlich kostet er halt im Laden dann fast 40 Franken pro Kilo. Würde man den gleichen Rohmilchkäse für 14 oder für 15 Franken bekommen - ich kenne den Salatmarkt nicht, Sie müssen Fragen zu den Branchen stellen, wo ich mich auskenne -, dann würden die Preise gewaltig runtergehen. Beim Fleisch gibt es Änderungen. Dort hat man einen Kilopreis mit einem fixen Betrag eingeführt, da werden die Kosten nicht so explodieren. Auch dort gibt es Lösungen für die Bauern und für die Detaillisten.