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Leuenberger Moritz · Bundesrat · 2001-10-01

Leuenberger Moritz · Bundesrat · Zürich · 2001-10-01

Wortprotokoll

Der Kanton Luzern geht in seiner Strategie zur Bewältigung der Lothar-Sturmschäden von der Tatsache aus, dass der Borkenkäfer zwar Fichten angreift, nicht aber Laubbäume. Der Wald ist daher als solcher gesamthaft gesehen nicht gefährdet. Dementsprechend beansprucht der Kanton Luzern für die direkte Schadensbewältigung nur wenig Subventionen, dafür will er dann aber in künftigen Jahren mehr Geld für die Waldpflege. Der Forstdienst des Kantons Luzern ist im Übrigen nicht untätig. Er berät und betreut mit grossem Einsatz die Waldeigentümer bezüglich der Optimierung der Massnahmen in ökologischer und ökonomischer Hinsicht. Auch die Kantone Aargau und Zürich haben diese Strategie gewählt. Was die Probleme an der Kantonsgrenze zwischen Bern und Luzern betrifft, so kommt das Buwal seiner Koordinationsaufgabe dadurch nach, dass es die Kantonsoberförster von Bern und Luzern zu einer Grenzbegehung und Besprechung möglicher Massnahmen am 10. Oktober 2001 eingeladen hat.

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