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Fasel Hugo · Nationalrat · 1999-12-15

Fasel Hugo · Nationalrat · Freiburg · Grüne Fraktion · 1999-12-15

Wortprotokoll

Bundesrat zu sein bedeutet, seine Arbeit, seine Energie und sein Engagement ganz und vorbehaltlos in den Dienst des Landes und in den Dienst des Volks zu stellen. Es bedeutet, seine persönlichen Interessen, auch seine persönlichen finanziellen Interessen, zurückzustellen.

Herr Blocher hat es bisher unterlassen, klar und deutlich und verlässlich zu deklarieren, dass er sich von seinem Unternehmen und seinen Einbindungen und Verpflichtungen in seinem Konzern zurückziehen würde, und zwar auch finanziell. Man kann nicht gleichzeitig Grossaktionär und Bundesrat sein. Man kann nicht gleichzeitig Millionen von Franken mit einem Unternehmen verdienen und Bundesrat sein. Man kann nicht gleichzeitig Shareholder und Bundesrat sein. Diese Interessen sind nicht miteinander vereinbar.

Remettre en question le siège d'une représentante de la Suisse romande, remettre en question le siège de Mme Dreifuss, conseillère fédérale, est une attaque contre la minorité francophone du pays. M. Blocher fait encore une fois preuve d'un manque de sensibilité vis-à-vis des minorités du pays.

Den Sitz einer Frau im Bundesrat mit einem Mann bekämpfen zu wollen - das zeigt einmal mehr, dass der SVP die Sensibilität gegenüber dem berechtigten Anspruch der Frauen, im Bundesrat angemessen vertreten zu sein, abgeht.

Namens der grünen Fraktion empfehle ich Ihnen, die Kandidatur Blocher klar und deutlich abzulehnen.