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Bruderer Wyss Pascale · Nationalrat · 2011-06-14

Bruderer Wyss Pascale · Nationalrat · Aargau · Sozialdemokratische Fraktion · 2011-06-14

Wortprotokoll

Ich darf noch einmal eine Minderheit Aubert vertreten, und ich komme erneut auf die Innovation zu sprechen. Wir wissen, wie wichtig die Innovation ist, nicht nur als Wirtschaftsmotor und als Standortfaktor, sondern auch als gesellschaftlicher Motor. Innovation muss aber, und das ist ganz wichtig, mit einem starken Wissens- und Technologietransfer einhergehen, der nicht nur grossen Unternehmen, sondern - wie es in der KTI ja vorgesehen ist - künftig auch den KMU in diesem Land stärker zugutekommt und so eben auch die Brücke zum gesellschaftlichen Alltag schlagen kann.

Für beides, für Innovation und Technologietransfer, ist das Förderinstrument KTI ganz entscheidend und enorm wichtig. Eigentlich haben wir uns ja bereits für eine Bildungsoffensive und für eine Innovationsoffensive ausgesprochen; wir brauchen diese angesichts der Energiewende. Das merken wir gerade auch, wenn wir uns die Voten und Diskussionen und die Entscheidungen der vergangenen Woche hier in diesem Saal vergegenwärtigen, und es entspricht auch der Absicht des Bundesrates.

Wenn wir nun die Weichen für die kommenden Jahre im Innovationsbereich stellen, können wir den Tatbeweis antreten. Es geht konkret um eine Aufstockung um 6 Millionen Franken, von welcher die KTI profitieren soll. In der Kommission, auch in der Erläuterung und Diskussion des Antrages, den ich hier vertrete, wurde der Energiebereich als zentraler Forschungspfeiler erwähnt. Es ist dann aber darauf verzichtet worden, diesen Teil im Sinn einer Zweckbindung explizit aufzunehmen, weil eine solche Zweckbindung unüblich wäre. Deshalb lautet nun der Antrag so, wie Sie ihn auf der Fahne sehen.

Ich möchte Sie ermutigen, hier den Tatbeweis anzutreten und die Innovationsförderung, die in den kommenden Jahren in diesem Land wohl wichtiger sein wird denn je, zu unterstützen, indem Sie der Minderheit Aubert folgen.