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Walter Hansjörg · Nationalrat · 2012-06-15

Walter Hansjörg · Nationalrat · Thurgau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2012-06-15

Wortprotokoll

Ich fühle mich sehr geehrt, heute auf der Diplomatentribüne Frau Aung San Suu Kyi, Generalsekretärin der Nationalen Liga für Demokratie in Myanmar, Friedensnobelpreisträgerin und seit dem 1. April 2012 Mitglied des myanmarischen Parlamentes, begrüssen zu dürfen. (Stehende Ovation)

Frau Aung San Suu Kyi wird von einer fünfköpfigen Delegation begleitet, zu der auch der Abgeordnete Phyo Zeya Thaw gehört.

Gestern nahm Frau Aung San Suu Kyi an der 101. Tagung der Internationalen Arbeitskonferenz in Genf teil. In Bern führte sie dann Gespräche mit Bundesrat Didier Burkhalter und war Ehrengast an einem von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf gegebenen Apéro, an dem Ständeratspräsident Hans Altherr und ich ebenfalls teilgenommen haben.

Frau Aung San Suu Kyi setzt sich seit den späten Achtzigerjahren für eine gewaltlose Demokratisierung ihres Heimatlandes ein. Sie hat dafür erhebliche persönliche Opfer erbringen müssen. Gegenwärtig zeichnet sich erfreulicherweise in Myanmar eine gewisse politische Öffnung ab.

Es ist ihre erste Europareise seit 24 Jahren. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass die erste Etappe dieser Reise in die Schweiz geführt hat.

Die Präsidien von National- und Ständerat werden später das Vergnügen haben, sich mit Frau Aung San Suu Kyi und ihrer Delegation unterhalten zu können.

Wir heissen Frau Aung San Suu Kyi in unserem Rat ganz herzlich willkommen und wünschen ihr und ihrer Delegation einen gewinnbringenden Aufenthalt in unserem Land sowie in den noch zu besuchenden europäischen Ländern. Wir gratulieren ihr nochmals ganz herzlich zum Friedensnobelpreis, den sie im Anschluss an ihren Besuch in der Schweiz in Oslo in Empfang nehmen kann. (Grosser Beifall)

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