Fässler Daniel · Nationalrat · 2013-06-05
Fässler Daniel · Nationalrat · Appenzell I.-Rh. · Fraktion CVP-EVP · 2013-06-05
Wortprotokoll
Frau Bundesrätin, Sie haben in Ihren Ausführungen zu meinem Einzelantrag auf die geografische Situation in meinem Kanton, dem Kanton Appenzell Innerrhoden, Bezug genommen. Wir reden hier über eine Vorlage zur Finanzierung der Bahninfrastruktur. Ich habe mir statistische Grundlagen aus meinem Kanton beschafft und habe festgestellt, dass von all denjenigen, die bei den Steuern einen Fahrkostenabzug geltend machen können, 90 bis 95 Prozent das Automobil benützen. Das ist selbstverständlich, weil wir über keine genügende Bahninfrastruktur verfügen, um mit dem Zug aus dem Kanton hinaus zu pendeln. Aber wir haben auch eine zunehmende Anzahl Pendler, die in unseren Kanton fahren, um zu arbeiten, weil bei uns das Beschäftigungswachstum gross ist und der Bedarf an Arbeitskräften nicht einheimisch gedeckt werden kann. Auch diese sind auf das Automobil angewiesen. Ich habe versucht, mit meinem Antrag sicherzustellen, dass diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind, weil es keine genügende Bahninfrastruktur gibt, gleichberechtigt sind. Denn was sage ich diesen Automobilisten sonst, die keine Bahninfrastruktur zur Verfügung haben?