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Weibel Thomas · Nationalrat · 2013-06-04

Weibel Thomas · Nationalrat · Zürich · Grünliberale Fraktion · 2013-06-04

Wortprotokoll

Die parlamentarische Initiative verlangt die Gleichbehandlung bei der Kostenbeteiligung bei Mutterschaft. Im Unterschied zu Kollege de Courten halte ich fest: Es geht nicht um eine Ausweitung der Leistungen, sondern darum, dass im Zusammenhang mit Schwangerschaften, insbesondere mit Komplikationen bei Schwangerschaften, niemand eine Kostenbeteiligung übernehmen muss.

Heute besteht eine Diskriminierung zwischen jenen Frauen, bei denen alles reibungslos läuft, und denjenigen, die gewisse Komplikationen haben. Dass die Schwelle für die Befreiung bei der dreizehnten Schwangerschaftswoche liegt, ist für die meisten Leute schwer nachvollziehbar, und die Schwelle ist deshalb wohl auch willkürlich.

In allen Fällen soll nun auf das Erheben der Kostenbeteiligung verzichtet werden. Es ist heute Praxis, dass Krankenversicherer Broschüren erstellen, damit die Frauen genau wissen, wie während der Schwangerschaft abgerechnet wird. Diese Dokumente sind auch notwendig, damit die Versicherer selbst den Überblick behalten. Das kann keine gute Lösung sein.

Wir von der Grünliberalen Partei bevorzugen klare und einfach umsetzbare Lösungen. Deshalb stimmen wir der Vorlage zu und empfehlen Ihnen, das auch zu tun.