Fetz Anita · Ständerat · 2013-06-13
Fetz Anita · Ständerat · Basel-Stadt · Sozialdemokratische Fraktion · 2013-06-13
Wortprotokoll
Kollege Bieri, es geht nicht um die Fragen, was sich mit Fabi alles nicht finanzieren lässt und wer schon was bekommen hat. Es geht eigentlich nur darum, dass der Nationalrat ein kleines Projekt mit sehr grosser Hebelwirkung für die gesamte Ostschweiz und auch den ganzen Raum Zürich mit grosser Mehrheit aufgenommen hat, ohne dass die Fabi-Finanzen damit belastet werden.
Zur Aussage, mit Diesel ginge das Ganze auch weiter: Entschuldigen Sie, aber im 21. Jahrhundert, wo wir vor allem Umweltauflagen priorisieren müssen, ist das wohl keine kluge technische Strategie. Unter dem Strich profitiert die Mehrheit der Schweiz von diesem kleinen Projekt, das eben eine grosse Hebelwirkung hat, das ist das Interessante daran. Die Schweiz profitiert wesentlich mehr als Deutschland. In Deutschland interessiert das Projekt nur die kleine Region im Süden. Kein Mensch in Berlin interessiert sich für dieses Projekt, dazu ist es viel zu klein. Bei uns hat es aber eine grosse Hebelwirkung. Das ist der Grund, warum der Nationalrat hier grossmehrheitlich zugestimmt hat, und ich meine, wir könnten hier auch so vorgehen.