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Föhn Peter · Ständerat · 2014-09-15

Föhn Peter · Ständerat · Schwyz · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2014-09-15

Wortprotokoll

Auf dieses Votum von Herrn Graber muss ich schon zwei, drei Worte sagen. Es ist bereits gesagt worden, auch vom Kommissionssprecher, dass diese Motion in der Kommission sehr knapp abgelehnt wurde. Herr Graber, gerade diese 10 Prozent der Steuerpflichtigen, die den Spielraum ausnützen, möchten eventuell mehr haben als die heute maximale Abzugsmöglichkeit. Und wir wissen ja, dass wir in der Schweiz, verglichen mit dem Ausland, wenig, sehr wenig Wohneigentum haben, obwohl sehr viele Menschen Wohneigentum haben möchten - es liegt heute kaum mehr drin.

Gerade das selbstgenutzte Wohneigentum in der Schweiz ist ein Teil der Altersvorsorge und sollte es eben vermehrt werden. Bis anhin hat der Bund jedoch keine oder kaum Massnahmen getroffen, die dem vorgeschriebenen Förderungsauftrag nach Artikel 108 der Bundesverfassung gerecht würden. Für junge Familien ist es aufgrund der steigenden Immobilienpreise heute sehr schwierig, den Traum eines Eigenheimes zu verwirklichen. Die Erhöhung der maximalen Steuerfreibeträge würde das Ansparen von Eigenmitteln erleichtern und wäre sowohl dem Wohneigentumserwerb als auch der selbstfinanzierten Altersvorsorge förderlich. Denn eine robuste Vorsorge ist eine wichtige Säule im gesamten Vorsorgesystem, vor allem wenn es privat und selber gemacht wird und nicht, wie sonst immer, vom Bund oder von den Kantonen gefördert werden muss.

Ich bitte Sie hier dringend, dem Antrag der Minderheit zu folgen und die Motion anzunehmen.