Aeschbacher Ruedi · Nationalrat · 2009-03-05
Aeschbacher Ruedi · Nationalrat · Zürich · Fraktion CVP/EVP/glp · 2009-03-05
Wortprotokoll
Ich danke herzlich für diese Frage; so kann ich das einmal mehr wieder auf den Tisch bringen. Es ist tatsächlich so, dass ich in jungen Jahren - ich möchte sagen, dass das etwa vor dreissig Jahren war - auch noch nicht so viel Vernunft hatte wie heute gewisse ältere Herren in diesem Saal. (Teilweise Heiterkeit) Tatsächlich war ich damals von schnellen Autos fasziniert. Ich darf Ihnen aber gleichzeitig auch sagen, dass ich den Ferrari, den ich damals als Occasion kaufte, später verkaufte und er heute in Form eines wunderschönen orientalischen Teppichs auf dem Boden meines Wohnzimmers liegt. (Teilweise Unruhe)
Insofern kann ich Ihnen noch etwas Weiteres sagen: Seit zwölf Jahren verfügen weder ich noch meine Familie über ein Auto. Ich verkehre mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln. Damit das gleich auch klargestellt ist, kann ich Ihnen sagen, dass selbst der Besitz eines Ferraris eigentlich nicht dazu führen muss, dass man nicht auch gescheiter werden kann. Deshalb meine ich, dass auch Herr Giezendanner noch eine Chance hat. Auch der Besitz eines Porsches ist nicht unbedingt die Voraussetzung dafür, dass man später nicht dazulernen kann.