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Riklin Kathy · Nationalrat · 2001-12-06

Riklin Kathy · Nationalrat · Zürich · Christlichdemokratische Fraktion · 2001-12-06

Wortprotokoll

Hier geht es jetzt um die Berufsberatung. Dazu wurde bereits einiges gesagt. Dieser Artikel war uns in der Kommission sehr wichtig. Wir haben ihn bereits im Grundsatz in Artikel 2 aufgenommen. Sie haben alle zugestimmt. Vielleicht ist es schon wieder in Vergessenheit geraten.

Hier geht es nun um die Detailplanung. Die Berufsberatung ist - nicht wie Herr Föhn es sagte - schon heute eine Aufgabe des Bundes in dem Sinne, wie wir es wünschen. Wenn Sie die Artikel 52b und 52c genau anschauen, geht es vor allem um die Qualifikation der Beratenden, aber die Beratung selbst soll nach wie vor Aufgabe der Kantone sein.

Wir verstehen daher den Brief der Erziehungsdirektorenkonferenz nicht. Er kam sehr kurzfristig, wurde uns eine Woche vor der Beratung im Parlament zugesandt und nimmt nach unserer Meinung nicht die ganze Problematik auf. Herr Randegger hat es bereits gesagt, wir haben die Sache sehr seriös angeschaut. Wir haben verschiedenste Kreise angehört. Wir wollen eine ausgezeichnete Berufsberatung in allen Kantonen, und für die Qualitätsstandards brauchen wir dazu den Bund. Es ist auch sinnvoller, es schafft Synergien. Es hat keinen Sinn, dass jeder Kanton die Berufsberatung noch einmal neu erfindet.

Herr Föhn hat erwähnt, dass er für die Vorlage des Bundesrates ist. Man kann dazu sagen, dass wir ein völlig "umgekrempeltes" Gesetz haben. Darum kann man die beiden Fassungen nicht direkt miteinander vergleichen.

Ich möchte Sie dringend bitten, lassen Sie die Berufsberatung so im Gesetz drin! Es ist eine gute und sinnvolle Sache für unsere Jungen, damit sie ihren Weg finden.

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