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Triponez Pierre · Nationalrat · 2001-12-06

Triponez Pierre · Nationalrat · Bern · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2001-12-06

Wortprotokoll

Es ist - Sie glauben es nicht - mein letzter Antrag zu diesem Gesetz. Aber auch dieser letzte Antrag, ich sage das speziell zu meinen Kolleginnen Frau Riklin und Frau Fetz, ist konstruktiv und nicht destruktiv. Ich verlange, dass man in Artikel 52 - Förderung der Berufspädagogik; Institut für Berufspädagogik - einfügt, dass dieses Institut mit den zuständigen Bildungsinstitutionen der Kantone, des Bundes und der Organisationen der Arbeitswelt zusammenarbeiten soll. Ich erachte die Neuformulierung von Artikel 52 durch die vorberatende Kommission als ausserordentlich positiv. Sie wertet das Institut für Berufspädagogik auf und gibt ihm endlich den nötigen Status eines Hochschulinstitutes. Nur so kann der Stellenwert gegenüber den bisherigen Lehrerbildungseinrichtungen in den Kantonen gehoben werden.

Die Berufsbildung ist und bleibt eine gesamtschweizerische Angelegenheit. Es ist deshalb sinnvoll, wenn die Entwicklungen auf Bundesebene und schweizerischer Ebene erarbeitet werden. Das Institut hat somit eine typische Schnittstellenfunktion zwischen Bund und Kantonen, aber - hier kommt mein Punkt - es hat auch eine Schnittstellenfunktion zwischen der öffentlichen Hand und der Wirtschaft.

Die Auflage im neu hinzugefügten Absatz 8 ist richtig, dass dieses Institut eng mit den Kantonen zusammenzuarbeiten habe. Aber - das ist eben der Sinn dieses berühmten Kompromisses - das Institut soll auch eng mit den Organisationen der Arbeitswelt bzw. mit deren Bildungsinstitutionen zusammenarbeiten. Es ist also, davon bin ich überzeugt, ein konstruktiver, aufbauender Antrag.

Ich bitte Sie, meinem Antrag zuzustimmen.

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