Eberle Roland · Ständerat · 2014-11-25
Eberle Roland · Ständerat · Thurgau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2014-11-25
Wortprotokoll
Die Absicht der Initianten ist ja redlich, daran zweifelt kaum jemand. Aber die Debatte hat einmal mehr gezeigt, dass wir in Bezug auf die Umsetzung dieser Ziele in einem Dilemma stecken. Wenn ich die Frage des Gegenvorschlages, der Wirkung des Gegenvorschlages qualifizieren müsste, so wäre es die Qualifikation eines Feigenblatts. Denn tatsächlich bewirken wir mit diesem Gegenvorschlag in Bezug auf die Ziele, welche die Initianten verfolgen, wenig bis nichts.
Deshalb meine ich: Wenn es uns tatsächlich wichtig ist, diese Debatte mit dem Volk zu führen - ohne das Volk wird es nicht funktionieren, ohne die Einschränkungen jedes Einzelnen wird es nicht funktionieren, diese Ziele auch nur annähernd zu erreichen -, dann brauchen wir keinen Gegenvorschlag. Wir müssen uns dem Volk stellen, die Debatte führen und hoffen, dass die eine oder andere Bewegung stattfindet in Richtung einer ökologischeren Verhaltensweise unserer sehr verwöhnten und konsumfreudigen Gesellschaft; da zähle ich mich selbstverständlich auch dazu.
Ich unterstütze die Minderheit und bitte Sie, dieser zu folgen.