Stahl Jürg · Nationalrat · 2001-12-13
Stahl Jürg · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2001-12-13
Wortprotokoll
Herr Kollege Fasel, ich bin Ihnen dankbar für diese Frage. Es war nicht meine Absicht, mit diesem Antrag genau diese Situation herbeizuführen. Wahrscheinlich hat das Missverständnis seinen Ursprung darin, dass der Antrag kurzfristig eingereicht und zu wenig diskutiert wurde, sodass wir diese Situation nicht besprechen konnten. Es geht mir darum, dass Kinder - das fällt auch unter die Selbstbestimmung - möglichst lange zu Hause betreut werden können. Wenn eine Mutter oder ein Vater das Kind betreut, soll sie oder er nicht ins Existenzminimum abgedrängt werden, um erst dann in den Genuss einer Assistenzentschädigung kommen zu dürfen, sondern das soll eben auf Verordnungsstufe sauber getrennt gelöst werden. Etwas anderes war niemals meine Absicht.