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Egloff Hans · Nationalrat · 2016-03-17

Egloff Hans · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2016-03-17

Wortprotokoll

Ich spreche für die Minderheit.

Es gibt mehrere Studien seitens des Seco, die belegen, dass der Kreditmarkt in der Schweiz gut oder gar sehr gut funktioniert. Wir haben in der Kommission zur Kenntnis nehmen können, dass lediglich 10 Prozent der gewährten Bürgschaften die Limite von heute 500 000 Franken auch tatsächlich ausschöpfen. Zu diesem Geschäft sind sich die Bürgschaftsorganisationen auch nicht alle einig. Vor diesem Hintergrund scheint der Ausbau staatlicher Interventionen nicht angezeigt. Der Bundesrat lehnt den Vorstoss ebenfalls ab. Sie werden nachher vom Herrn Bundespräsidenten dazu noch weitere schlagende Argumente vorgetragen erhalten.

Nun, jetzt ist es so, dass ich in der Zwischenzeit einige Gespräche mit KMU-Vertretern führen durfte, und diese Gespräche haben Folgendes ergeben: Die heutige Bürgschaftsobergrenze erscheine in Anbetracht des Preisanstiegs für Unternehmen oder für die Übernahme von Betriebsliegenschaften und insbesondere für geeignete Nachfolgelösungen oft als zu niedrig, um die Übertragung eines Unternehmens oder die Übernahme von Betriebsliegenschaften zu finanzieren.

Aus diesem Grund möchten wir uns der Forderung des Motionärs anschliessen und diese ebenfalls unterstützen.

Ich ziehe damit den Minderheitsantrag zurück.

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