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Markwalder Christa · Nationalrat · 2016-06-17

Markwalder Christa · Nationalrat · Bern · FDP-Liberale Fraktion · 2016-06-17

Wortprotokoll

Wir möchten uns nun noch von drei langjährigen Mitarbeitenden der Parlamentsdienste verabschieden.

Unser Rat verliert heute ein bekanntes Gesicht und einen stets zuverlässigen Mitarbeiter: Walter Pfister verlässt die Parlamentsdienste nach einem 27-jährigen Arbeitseinsatz. Er stiess 1989 zu uns und wirkte zunächst im Nationalrat und ab 1999 im Ständerat als Weibel. Ab 2002 übernahm er die Stellvertretungsfunktion des Leiters Betrieb und Weibel.

Die Arbeit als Weibel sowie als stellvertretender Leiter Betrieb und Weibel hat Herrn Pfister viel Freude bereitet. Während Tausenden von Stunden war er mit Herz und Seele dabei, um Ratsmitglieder, Kommissionen, Fraktionen und die Parlamentsdienste in allen Belangen zu unterstützen. Ja, Walter Pfister war eine verlässliche Stütze in diesem Haus, sei dies im Saaldienst, bei der Betreuung von Kommissionssitzungen oder beim Archivieren von Hunderten von Laufmetern an Akten. Mit viel Engagement, Können und Wissen hat er seine Aufgaben zuverlässig, diskret, würdevoll und stets mit hundertprozentiger Freundlichkeit ausgeführt - selbst bei grösster Hektik. So wurde er nicht nur von den Ratsmitgliedern, sondern auch von Vorgesetzten und Kolleginnen und Kollegen gleichermassen geschätzt.

Wir wissen, dass die Mitarbeiter im Betrieb mehr tun, als nur Drucksachen zu verteilen und Material zu bewirtschaften. Ohne diese guten Seelen im Hintergrund könnten wir uns kaum auf unsere Arbeit konzentrieren. All die kleinen Handreichungen und auch grösseren Hilfen sind für uns Parlamentarierinnen und Parlamentarier unverzichtbar.

Herr Pfister verlässt uns aus gesundheitlichen Gründen wenige Jahre vor der Pensionierung. Wir danken ihm herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und sein grosses [PAGE 1221] Engagement. Die Parlamentsdienste verlieren mit ihm einen wertvollen und allseits geschätzten Mitarbeiter. Er wird nun etwas mehr Zeit haben, um seine Rolle als hingebungsvoller Grossvater noch vermehrt wahrzunehmen.

Stimà signur Pfister, en num da l'entir cussegl As giavisch jau da cor en tut ils reguards be il meglier per il futur. (Standing Ovation; die Präsidentin überreicht Herrn Pfister einen Blumenstrauss und ein Geschenk)

Auf Ende dieses Sommers geht Herr Alexandre Schneebeli Keuchenius, stellvertretender Sekretär der Redaktionskommission und Sekretär der Begnadigungskommission, in Pension.

Vor rund 13 Jahren hat Herr Schneebeli als wissenschaftlicher Mitarbeiter seine Tätigkeit im Sekretariat der Redaktionskommission aufgenommen. Seither ist die Aufgabe dieser Kommission stets anspruchsvoller geworden, denn der Gesetzgebungsprozess hat sich enorm beschleunigt. Dank seinem juristischen Wissen, seinem Sprachgefühl und seiner exakten Arbeitsweise fand sich Herr Schneebeli in diesem hektischen Umfeld rasch zurecht und wurde zum stellvertretenden Kommissionssekretär. Kurz nach seinem Stellenantritt übernahm er zudem zusätzlich Aufgaben für die Rehabilitierungskommission. Diese Aufgaben wurden mit der Veröffentlichung des von Herrn Schneebeli verfassten Schlussberichtes zum Thema Rehabilitierung beendet. Wenig später wurde Herr Schneebeli Sekretär der Begnadigungskommission. Tatkräftig hat er mitgeholfen, die Qualität zahlreicher Schlussabstimmungstexte in Französisch und in Deutsch zu verbessern und Verfahrensfragen in Bezug auf die Begnadigungskommission zu klären.

Nun verlässt uns Herr Schneebeli, um in den Ruhestand zu treten. Es kommt für ihn die Zeit, sich vermehrt seiner Liebe zum Rudersport im Ruderclub Wohlensee zu widmen.

Für sein langjähriges Engagement und seinen wertvollen Einsatz in den Parlamentsdiensten danken wir ihm bestens und wünschen ihm viel Glück und gute Gesundheit! (Standing Ovation; die Präsidentin überreicht Herrn Schneebeli Keuchenius einen Blumenstrauss und ein Geschenk)

Nach einer rund zehnjährigen Anstellung als Informatikerin verlässt Frau Yvonne Godel die Parlamentsdienste auf Ende August 2016.

Frau Godel war zuerst beim Helpdesk tätig, wo sie Ratsmitglieder und Mitarbeiter der Parlamentsdienste geschult und betreut hat. Es ging primär darum, diese kunterbunte Kundschaft mit der Bedienung der Hardware und der Basisapplikationen vertraut zu machen.

Auch die persönliche Weiterbildung lag ihr stets am Herzen, wie das eigentlich bei der IT Standard ist. Sie absolvierte verschiedene Weiterbildungen und übernahm im Jahr 2010 die Funktion einer Incident Managerin. Aufgrund einer Reorganisation im Jahr 2014 wurden die Aufgaben neu definiert, und Frau Godel übernahm anschliessend die Funktion als IKT-Integrationsmanagerin. Dabei standen Aufgaben wie die Anwendungsverantwortung für die Dokumentenverwaltung und das Extranet der Bundesversammlung im Vordergrund.

Sei es privat, etwa als Teilnehmerin an der Patrouille des Glaciers, sei es an ihrem Arbeitsplatz, Frau Godel ging stets mit grossem Engagement und viel Freude an ihre Aufgaben heran. Sie setzte sich intensiv, mit wachem Interesse und profundem Können mit den unterschiedlichen und oft wechselnden Tätigkeitsgebieten in der IT auseinander. Ihre ausgesprochene Kontaktfreudigkeit, ihr Enthusiasmus und ihre Unkompliziertheit kamen ihr im Umgang sowohl mit den Ratsmitgliedern als auch mit den Kolleginnen und Kollegen im Hause zugute. Die Frauen sind in der IT dünn gesät, deshalb bedauern wir ihren Austritt ganz besonders.

Frau Godel wird sich einer neuen Herausforderung stellen. Dazu wünschen wir ihr viel Erfolg und danken ihr für ihre kompetente und engagierte Mitarbeit bestens. (Standing Ovation; die Präsidentin überreicht Frau Godel ein Geschenk)

Bevor wir zur letzten Abstimmung kommen, möchte ich noch einen Mitarbeiter verabschieden, der uns bei der Ratsarbeit acht Jahre lang sehr eng begleitet hat.

Herr Boris Burri verlässt uns zwar als stellvertretender Sekretär unseres Rates, bleibt aber den Parlamentsdiensten erhalten; er wird ab September als Sekretär der Kommissionen für soziale Sicherheit und Gesundheit tätig sein. Mit anderen Worten: Unser Sinfonieorchester verliert eine seiner ersten Geigen an ein Kammerorchester.

Boris Burri besticht nicht nur durch seine Grösse, auch wenn es nicht von ungefähr kommt, dass die Beine seines Stuhls hier im Rat gekürzt werden mussten, damit er seine Beine unter dem denkmalgeschützten Pult verstauen konnte. (Heiterkeit) Herr Burri besticht vor allem als engagierter, äusserst kompetenter und stets hilfsbereiter Mitarbeiter. Sein profundes Wissen über die parlamentarischen Verfahren, seine Kenntnis der Ratsgeschäfte, sein Organisationstalent und sein angenehmes Wesen kamen uns zugute, boten sie doch Gewähr, dass unsere Beratungen stets unter den bestmöglichen Bedingungen stattfanden. Auch gewisse Katastrophen konnten so verhindert werden. Aber davon haben Sie wohl nichts mitbekommen, denn als Mitglieder des Nationalrates haben Sie nämlich wohl keine Vorstellung davon, was hinter den Kulissen alles abläuft. Als Ratspräsidentin kann ich Ihnen jedoch versichern - all die ehemaligen Ratspräsidentinnen und Ratspräsidenten werden mir da sicher zustimmen -, dass die Vorbereitung der Geschäfte durch das Sekretariat und insbesondere durch Herrn Burri sowie auch seine Unterstützung allgemein immer sehr hilfreich und wertvoll, einfach exzellent waren. Deshalb beneide ich die SGK ein wenig, die künftig von diesem Wissen profitieren werden.

Ich danke Herrn Boris Burri im Namen von uns allen von ganzem Herzen und wünsche ihm weitere schöne Jahre bei den Parlamentsdiensten. (Standing Ovation; die Präsidentin überreicht Herrn Burri einen Blumenstrauss)

Damit sind wir am Ende der Sommersession angelangt. Jau giavisch a Vus tuts ina bella stad, a revair a la sessiun d'atun dal Cussegl naziunal. (Beifall)

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Schluss der Sitzung und der Session um 10.20 Uhr

Fin de la séance et de la session à 10 h 20

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Anfragen

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Anfragen nach Artikel 125 Absatz 5 des Parlamentsgesetzes werden im Rat nicht behandelt; sie sind mit der schriftlichen Antwort des Bundesrates erledigt.

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Questions

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Les questions au sens de l'article 125 alinéa 5 de la loi sur le Parlement ne sont pas traitées au conseil; elles sont réputées liquidées lorsque le Conseil fédéral y a répondu par écrit.

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