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Schmidt Roberto · Nationalrat · 2016-09-13

Schmidt Roberto · Nationalrat · Wallis · CVP-Fraktion · 2016-09-13

Wortprotokoll

Die CVP-Fraktion erachtet es grundsätzlich als richtig, dass auch ausländische Revisionsunternehmen der eidgenössischen Aufsicht unterstehen, sofern sie Unternehmen prüfen, die auf dem Schweizer Kapitalmarkt Beteiligungspapiere oder Anleihen ausgeben. Es scheint uns wichtig, dass Investoren auf dem Schweizer Kapitalmarkt auch dann geschützt werden, wenn das Unternehmen, in das sie investieren, seinen Sitz im Ausland hat. Wir wollen aber die Attraktivität des Schweizer Kapitalmarkts und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Finanzplatzes nicht unnötigerweise mit zu rigorosen Revisionsvorschriften schmälern. Vergessen wir nicht, dass der Markt für Auslandanleihen in Schweizerfranken mit einem Umfang von rund 20 Milliarden Franken sehr bedeutend ist.

Die CVP-Fraktion begrüsst darum die angestrebte Lockerung, wonach ausländische Revisionsstellen nur mehr beaufsichtigt werden müssen, wenn börsenkotierte Anleihen ausgegeben werden. Diese Deregulierung scheint uns verantwortbar und massvoll zu sein, zumal auch der Anlegerschutz, wie es die Sprecher der Kommission gesagt haben, auf einfache Weise durch eine Hinweispflicht sichergestellt wird. Die vorgeschlagene Lösung ist markttauglich, wie auch die Anhörung der Vertreter des Finanzplatzes Schweiz gezeigt hat.

In diesem Sinne empfehlen wir Ihnen, dieser Gesetzesänderung zuzustimmen.