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Stahl Jürg · Nationalrat · 2016-11-29

Stahl Jürg · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2016-11-29

Wortprotokoll

Ziff. 2 Art. 41a Abs. 3; Ziff. 3 Art. 2 Abs. 3; Ziff. 4 Art. 4 Titel; 4a Titel, Abs. 1 Einleitung[GZ]

Antrag der Kommission [GZ]

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

[VS]

Ch. 2 art. 41a al. 3; ch. 3 art. 2 al. 3; ch. 4 art. 4 titre; 4a titre, al. 1 introduction[GZ]

Proposition de la commission [GZ]

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

[VS] [GZ]

Angenommen - Adopté

[VS]

Ziff. 4 Art. 4a Abs. 1 Ziff. 1 [GZ]

Antrag der Mehrheit [GZ]

1. Massnahmen im Eigenbereich

2017: 135,2 Millionen Franken;

2018: 243,4 Millionen Franken;

2019: 249,8 Millionen Franken.

[VS]

Antrag der Minderheit I [GZ]

(Gmür Alois, Brélaz, Carobbio Guscetti, Gschwind, Hadorn, Heim, Kiener Nellen, Maire Jacques-André, Meyer Mattea, Quadranti, Schmidt Roberto)[GZ]

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

[VS]

Antrag der Minderheit II [GZ]

(Meyer Mattea, Brélaz, Carobbio Guscetti, Hadorn, Heim, Kiener Nellen, Maire Jacques-André)[GZ]

1. Massnahmen im Eigenbereich

2017: 101,5 Millionen Franken;

2018: 109,7 Millionen Franken;

2019: 116 Millionen Franken.

[VS]

Antrag der Minderheit III [GZ]

(Sollberger, Aeschi Thomas, Bigler, Frehner, Grin, Grüter, Hausammann, Keller Peter, Müller Thomas, Müri) [GZ]

1. Massnahmen im Eigenbereich

2017: 135,2 Millionen Franken;

2018: 398,4 Millionen Franken;

2019: 404,8 Millionen Franken.

[VS]

Antrag Amherd [GZ]

1. Massnahmen im Eigenbereich

2017: 129,55 Millionen Franken;

2018: 137,75 Millionen Franken;

2019: 144,05 Millionen Franken.

Verzicht auf die Kürzung beim Personalaufwand des EJPD im Bereich der Strafverfolgungsbehörde bei der Pädokriminalität/Pornografie (Verzicht auf die Reduktion von 12 auf 11 Stellen für einen Betrag von 150 000 Franken).

Schriftliche Begründung [GZ]

Das Bundesamt für Polizei soll in drei Bereichen Leistungen abbauen und so den Personalaufwand um 2,2 Millionen Franken reduzieren. Dabei soll insbesondere der Personalaufwand der Strafverfolgungsbehörden im Bereich Pädokriminalität/Pornografie reduziert und auf einige Schwerpunktthemen konzentriert werden. Künftig soll hier weniger Personal eingesetzt werden. Die Schweiz hat durch den Beitritt zu wichtigen internationalen Konventionen die Absicht erklärt, mit allen Mitteln gegen Verbrechen an Kindern vorzugehen: Die Lanzarote-Konvention zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch sowie das Fakultativprotokoll zur Kinderrechtskonvention zur Bekämpfung von Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie enthalten wichtige Garantien. Der Uno-Kinderrechtsausschuss hat in seinen Empfehlungen an die Schweiz auf die Notwendigkeit der Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden hingewiesen, mit dem Ziel, die Prävention, Erkennung, Ermittlung, Verfolgung und Bestrafung von Verbrechen an Kindern zu verbessern (Empfehlung Nr. 31, Fakultativprotokoll betreffend Verkauf von Kindern, Kinderprostitution und Kinderpornografie). Kinder haben das Recht, in Schutz und Würde aufzuwachsen. Der Staat hat die Pflicht, Kinder vor allen Formen von Gewalt und Ausbeutung zu schützen (Art. 19, 34, 35 KRK). Ein wichtiger Bereich ist dabei die Ermittlung und die Strafverfolgung von Verbrechen an Kindern. Bei Gewaltdelikten an Kindern handelt es sich um sehr komplexe Fälle. Die Wehrlosigkeit von Minderjährigen wird ausgenutzt, es bestehen grosse Hürden für die Erkennung eines Anfangsverdachts. Sexuelle Ausbeutung und weitere Gewaltverbrechen an Kindern finden oft in einem internationalen Kontext statt. Die Täterschaft geht hoch organisiert vor. Die Ermittlungen gestalten sich sehr aufwendig und erfordern genügend finanzielle und personelle Ressourcen der Polizei. Die Spezialistinnen und Spezialisten des Kommissariats zur Bekämpfung von Pädokriminalität und illegaler Pornografie - einer Spezialeinheit des Bundesamtes für Polizei - übernehmen dabei eine zentrale Rolle. Kürzungen in der nationalen und internationalen Strafverfolgung im Bereich der Bekämpfung der Pädokriminalität/Pornografie hätten gravierende Auswirkungen für den Schutz von Kindern vor Verbrechen. Geplante Kürzungen in diesem Bereich müssen klar zurückgewiesen werden. Eine verstärkte Automatisierung und Prozessoptimierungen reichen nicht für die Kompensation aus.

[VS]

Ch. 4 art. 4a al. 1 ch. 1 [GZ]

Proposition de la majorité [GZ]

1. Mesures dans le domaine propre

2017: 135,2 millions de francs;

2018: 243,4 millions de francs;

2019: 249,8 millions de francs.

[VS]

Proposition de la minorité I [GZ]

(Gmür Alois, Brélaz, Carobbio Guscetti, Gschwind, Hadorn, Heim, Kiener Nellen, Maire Jacques-André, Meyer Mattea, Quadranti, Schmidt Roberto)[GZ]

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

[VS]

Proposition de la minorité II [GZ]

(Meyer Mattea, Brélaz, Carobbio Guscetti, Hadorn, Heim, Kiener Nellen, Maire Jacques-André)[GZ]

1. Mesures dans le domaine propre

2017: 101,5 millions de francs;

2018: 109,7 millions de francs;

2019: 116 millions de francs.

[VS]

Proposition de la minorité III [GZ]

(Sollberger, Aeschi Thomas, Bigler, Frehner, Grin, Grüter, Hausammann, Keller Peter, Müller Thomas, Müri)[GZ]

1. Mesures dans le domaine propre

2017: 135,2 millions de francs;

2018: 398,4 millions de francs;

2019: 404,8 millions de francs.

[VS]

Proposition Amherd [GZ]

1. Mesures dans le domaine propre

2017: 129,55 millions de francs;

2018: 137,75 millions de francs;

2019: 144,05 millions de francs.

Renoncer à la réduction des charges de personnel du DFJP allouées à l'autorité de poursuite pénale dans le domaine de la pédocriminalité/pornographie (renoncer à la réduction de 12 à 11 postes pour un montant de 150 000 francs).