Leuthard Doris · Bundesrat · 2017-03-06
Leuthard Doris · Bundesrat · Aargau · 2017-03-06
Wortprotokoll
Im Jahr 2001 erteilte die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK), die Vorgängerorganisation des heutigen Ensi, dem Kernkraftwerk Leibstadt die Freigabe für die Leistungserhöhung auf 3600 Megawatt thermische Leistung, dies gestützt auf eine entsprechende Bewilligung des Bundesrates von 1998. Die HSK hatte in ihrem dazu erstellten Gutachten die sicherheitsrelevanten Punkte detailliert erörtert. Das Gutachten war intern breit abgestützt. Die Leistungsreduktion im derzeit laufenden Betriebszyklus des KKW Leibstadt wurde gezielt aus den Ergebnissen des Untersuchungsprogramms abgeleitet. Auslegung und Betrieb des neuen Reaktorkerns sind für den laufenden Zyklus so gestaltet, dass die ermittelten Bedingungen für Dry-out, d. h. trockene Stellen an Hüllrohren, im aktuellen Zyklus nicht mehr vorliegen.