Leuthard Doris · Bundesrat · 2017-05-30
Leuthard Doris · Bundesrat · Aargau · 2017-05-30
Wortprotokoll
Frau Nationalrätin, es wäre ein Sechser im Lotto, wenn Sie die Motion zurückziehen würden!
Auch hier nochmals: Vor zehn Jahren hatten wir insgesamt 3500 Zugangspunkte, wenn man die Poststellen, Agenturen und den Hausservice zusammenzählt. Diese Zahl ist seit zehn Jahren konstant, stabil. Es gibt keinen Abbau, wie Sie alle behaupten, sondern wir sind, wenn wir von den Zugangspunkten reden, stabil. Das wird jährlich transparent ausgewiesen, Frau Nationalrätin. Die Post muss die 90-Prozent-Vorgabe einhalten. Heute haben wir bei den Zielvorgaben im Bereich der Postdienste einen Wert von 94,3 Prozent, ohne Hausservice. Wenn wir den Hausservice hinzurechnen, sind wir bei 95,8 Prozent Erreichbarkeit - transparent ausgewiesen. Beim Zahlungsverkehr sind wir sogar bei 96,8 Prozent, und mit dem Hausservice - man kann dann an der Haustüre bar zahlen - sind es 98,3 Prozent. Es sind also hohe Werte, und sie werden transparent ausgewiesen.
Zudem: Vielleicht kennen Sie das noch nicht, aber es gibt eine interaktive Übersicht der Post im Internet, die für alle zugänglich ist und auf welcher die Zugangspunkte festgehalten sind. Sie sehen dies für jede Gemeinde, für jede Region, und Sie können Rückschlüsse ziehen über die Agentur, den Hausservice und die Filialen der Postfinance. Es ist alles interaktiv, webbasiert und zugänglich für alle. Schauen Sie sich das an! Zusätzlich hat man mit Google Maps einen Link aufgeschaltet, um auf die Kritik zu reagieren, wonach man nicht [PAGE 791] wisse, wie lange man habe, um vom eigenen Wohnort zur nächsten Agentur zu gelangen. Die SBB-App und Search.ch liefern Ihnen sogar die Angabe, wie viele Minuten Sie von Ihrer Haustüre brauchen, um bis zu dieser Agentur zu kommen - transparent ausgewiesen. Ich weiss nicht, was Sie zusätzlich noch wollen: Die Anzahl Minuten, die Sie brauchen, die Karte, die Anzahl Zugangspunkte - alles ist da! Ihre Motion ist meines Erachtens absolut umgesetzt.