Giezendanner Ulrich · Nationalrat · 2018-03-14
Giezendanner Ulrich · Nationalrat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2018-03-14
Wortprotokoll
Lieber Herr Grunder, hätten Sie diese Frage doch nicht gestellt! Das geht jetzt aber nicht auf Frau Bundesrätin Leuthard zurück.
Diese Firma hatte etwa 600 Leute. 1997, glaube ich, hat man sie gekauft, hat Herr Grunder gesagt. Dann kam die Firma Oskar Setz AG, die Perle - die Perle! - des schweizerischen Transportgewerbes, sie wurde 2003 auch gekauft. Dann hat man einen hervorragenden Geschäftsführer eingestellt. Der hat beide Unternehmungen heruntergewirtschaftet. Und weil er so schlecht war, hat man ihn nachher bei Elvetino eingestellt. Beim Bund ist es offenbar so: Wenn Sie so schlecht sind, kriegen Sie sofort einen anderen Chefjob. Das ist passiert. Der war bei Elvetino und ist jetzt angeklagt.
Es gibt beide Unternehmungen eigentlich nicht mehr. Bei Setz hat man 2012/13 ja 160 Leute abgebaut - merken Sie, was passiert? Es war auch bei den SBB so. Die haben in den Neunzigerjahren in Italien eine grosse Transportunternehmung gekauft und sofort heruntergewirtschaftet. An diesen Posten sind profilneurotische Unternehmer, die eigentlich keine sind und die etwas bewegen möchten. Die haben den Grössenwahnsinn, wie die bei Car postal France mit den 200 000 Franken Eigenkapital. Frau Schneeberger, Sie lachen, und Herr Müller ist, glaube ich, rausgegangen: Dem hat das nicht mehr gepasst. Das verstehe ich.