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AB 228325

de Buman Dominique · Nationalrat · Freiburg · CVP-Fraktion · 2018-03-14

Wortprotokoll

Art. 11a Abs. 3, 4[GZ]

Antrag der Mehrheit [GZ]

Abs. 3 [GZ]

Ein Vermögensverzicht liegt auch vor, wenn ab der Entstehung des Anspruchs auf eine Hinterlassenenrente der AHV beziehungsweise auf eine Rente der IV pro Jahr mehr als 10 Prozent des Vermögens verbraucht wurden, ohne dass ein wichtiger Grund dafür vorliegt. Bei Vermögen bis 100 000 Franken liegt die Grenze bei 10 000 Franken pro Jahr. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten; er bestimmt insbesondere die wichtigen Gründe.

Abs. 4 [GZ]

Bei Bezügerinnen und Bezügern einer Altersrente der AHV gilt Absatz 3 auch in den 10 Jahren vor dem Beginn des Rentenanspruches.

[VS]

Antrag der Minderheit [GZ]

(Heim, Carobbio Guscetti, Feri Yvonne, Gysi, Häsler, Ruiz Rebecca, Schenker Silvia)[GZ]

Abs. 3, 4 [GZ]

Streichen

[VS]

Antrag Hausammann[GZ]

Abs. 3 [GZ]

Gemäss Mehrheit, aber:

... bei 10 000 Franken pro Jahr. Massgebend ist der durchschnittliche Vermögensverbrauch. Der Bundesrat regelt ...

Abs. 4 [GZ]

Bei Bezügerinnen und Bezügern einer Altersrente der AHV gilt Absatz 3 auch in den 10 Jahren vor dem Beginn des Rentenanspruches.

Schriftliche Begründung

Für die Feststellung des durchschnittlichen Vermögensverbrauches soll die Zeitdauer ab dem Rentenbezug bis zum Zeitpunkt des Vermögensverbrauchs massgebend sein. Dies gilt auch für einen späteren Vermögensverbrauch. Bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern gilt die durchschnittliche Betrachtungsweise des Vermögens auch für die Feststellung des Vermögensverzichtes in den 10 Jahren vor dem Rentenbezug. Diese Ergänzung schafft die nötige Klarheit, wie der Vermögensverbrauch in der mehrjährigen Betrachtung berechnet wird. Ausserdem bewahrt sie den Betroffenen einen minimalen Handlungsspielraum. Personen, welche vor dem Eintreten einer EL-Situation wenigstens eine minimale private Altersvorsorge angespart haben, sollen nicht über Gebühr bevormundet und damit viel schlechter gestellt werden als diejenigen, die gar nichts auf die Seite gelegt haben. Der Anreiz zum Alterssparen muss auch auf tiefem Niveau erhalten bleiben.

[VS]

Art. 11a al. 3, 4[GZ]

Proposition de la majorité [GZ]

Al. 3 [GZ]

Un dessaisissement de fortune est également pris en compte si, à partir de la naissance d'un droit à une rente de survivant de l'AVS ou à une rente de l'AI, plus de 10 pour cent de la fortune est dépensée par année sans qu'un motif important le justifie. Si la fortune est inférieure ou égale à 100 000 francs, la limite est de 10 000 francs par année. Le Conseil fédéral règle les détails; il définit en particulier la notion de "motif important".

[PAGE 464]

Al. 4 [GZ]

L'alinéa 3 s'applique aux bénéficiaires d'une rente de vieillesse de l'AVS également pendant des 10 années qui précèdent le droit à la rente.

[VS]

Proposition de la minorité [GZ]

(Heim, Carobbio Guscetti, Feri Yvonne, Gysi, Häsler, Ruiz Rebecca, Schenker Silvia)[GZ]

Al. 3, 4 [GZ]

Biffer

[VS]

Proposition Hausammann[GZ]

Al. 3 [GZ]

Selon majorité, mais:

... est de 10 000 francs par année. La consommation moyenne de la fortune est déterminante. Le Conseil fédéral règle ...

Al. 4 [GZ]

L'alinéa 3 s'applique aux bénéficiaires d'une rente de vieillesse de l'AVS également pendant les 10 années qui précèdent le droit à la rente.

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