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preparatory:AB 232981

de Buman Dominique · Nationalrat · Freiburg · CVP-Fraktion · 2018-06-14

Wortprotokoll

Art. 652a [GZ]

Antrag der Mehrheit [GZ]

Abs. 1

...

3. Bestimmungen der Statuten über ein bedingtes Kapital oder ein Kapitalband;

...

[VS]

Antrag der Minderheit [GZ]

(Leutenegger Oberholzer, Arslan, Heim, Kiener Nellen, Mazzone, Naef, Pardini)[GZ]

Abs. 1 Ziff. 3 [GZ]

3. Bestimmungen der Statuten über ein genehmigtes oder ein bedingtes Kapital;

[VS]

Art. 652a [GZ]

Proposition de la majorité [GZ]

Al. 1 [GZ]

...

3. ... concernant un capital conditionnel ou la marge de fluctuation du capital;

...

[VS] [PAGE 1124]

Proposition de la minorité [GZ]

(Leutenegger Oberholzer, Arslan, Heim, Kiener Nellen, Mazzone, Naef, Pardini)[GZ]

Al. 1 ch. 3 [GZ]

3. ... concernant un capital autorisé ou conditionnel;[VS]

[VS]

Art. 653s [GZ]

Antrag der Mehrheit [GZ]

Abs. 1 [GZ]

... ermächtigen, während einer bestimmten Dauer das Aktienkapital innerhalb einer Bandbreite (Kapitalband) zu verändern. Sie legen fest, ...

Abs. 2 [GZ]

... übersteigen. Die untere Grenze des Kapitalbands darf das im Handelsregister eingetragene Aktienkapital höchstens um einen Viertel unterschreiten.

Abs. 3 [GZ]

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Abs. 3bis [GZ]

Die Ermächtigung des Verwaltungsrates darf maximal fünf Jahre dauern, wenn sie keine Herabsetzung des Aktienkapitals einschliesst oder nur eine Herabsetzung um höchstens einen Zehntel des eingetragenen Aktienkapitals. In den anderen Fällen darf die Ermächtigung maximal zwei Jahre dauern.

Abs. 4 [GZ]

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

[VS]

Antrag der Minderheit I [GZ]

(Markwalder, Amherd, Bigler, Flach, Gmür-Schönenberger, Gössi, Schneeberger, Vogler)[GZ]

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

[VS]

Antrag der Minderheit II [GZ]

(Leutenegger Oberholzer, Arslan, Heim, Kiener Nellen, Mazzone, Naef, Pardini)[GZ]

Streichen

[VS]

Art. 653s [GZ]

Proposition de la majorité [GZ]

Al. 1 [GZ]

Les statuts peuvent autoriser le conseil d'administration à modifier le capital-actions dans certaines limites (marge de fluctuation) et pendant une durée déterminée. Ils précisent ...

Al. 2 [GZ]

... La limite inférieure de la marge de fluctuation ne peut être inférieure au capital-actions inscrit au registre du commerce que d'un quart au plus.

Al. 3 [GZ]

Adhérer au projet du Conseil fédéral

Al. 3bis [GZ]

L'autorisation donnée au conseil d'administration est limitée à cinq ans si elle n'entraîne pas une réduction du capital-actions, ou seulement une réduction d'un dixième au plus du capital-actions inscrit au registre du commerce. Dans tous les autres cas, la durée de l'autorisation n'excède pas deux ans.

Al. 4 [GZ]

Adhérer au projet du Conseil fédéral

[VS]

Proposition de la minorité I [GZ]

(Markwalder, Amherd, Bigler, Flach, Gmür-Schönenberger, Gössi, Schneeberger, Vogler)[GZ]

Adhérer au projet du Conseil fédéral

[VS]

Proposition de la minorité II [GZ]

(Leutenegger Oberholzer, Arslan, Heim, Kiener Nellen, Mazzone, Naef, Pardini)[GZ]

Biffer

[VS]

Ziff. 8a Abs. 1 Bst. g [GZ]

Antrag Aeschi Thomas [GZ]

g. bei Beteiligungsrechten, die im Rahmen eines Kapitalbandes nach den Artikeln 653s ff. OR ausgegeben werden, am Ende des Kapitalbandes.

Schriftliche Begründung [GZ]

Die Einführung des Kapitalbands bezweckt, die Kapitalvorschriften der Kapitalgesellschaften flexibler zu gestalten (vgl. Botschaft, S.[NB]435 und 646). Die durch Artikel 653s OR (Kapitalband) eingeräumte Flexibilität wird in der Praxis jedoch nur dann erfolgreich eingesetzt werden können, wenn sie keine zusätzlichen Steuerfolgen, insbesondere zusätzlichen Stempelabgaben, nach sich zieht. Führt nach einer Reduktion des Aktienkapitals innerhalb des Kapitalbandes dessen Wiederaufstockung auf den ursprünglichen Wert zu (erneuten) Stempelabgaben, dürfte die neu vorgesehene aktienrechtliche Flexibilität in der Praxis kaum zur Anwendungen kommen. Entsprechend müsste auch das Bundesgesetz über die Stempelabgaben angepasst werden. Die neue Bestimmung sollte enthalten, dass - wenn nach einer Reduktion des Aktienkapitals innerhalb des Kapitalbandes im Sinne von Artikel 653s OR, das Aktienkapital wieder auf den ursprünglichen Wert erhöht wird - keine Stempelabgabe geschuldet ist. Dasselbe müsste selbstverständlich auch gelten, wenn das Aktienkapital zuerst innerhalb des Kapitalbandes stempelsteuerpflichtig erhöht, danach wieder reduziert und später wieder um den Betrag erhöht wird, für welchen die Stempelabgabe bereits bezahlt wurde. Eine Mehrfachbelastung des Aktienkapitals mit der Stempelabgabe sollte vermieden und die Flexibilität von Artikel 653s OR nicht durch fiskalische Folgen behindert werden. Ferner wird darauf hingewiesen, dass das Stempelgesetz den Umstand des möglichen Sinkens und Wiederansteigens von Eigenkapital und die Verhinderung einer Mehrfachbelastung durch die Emissionsabgabe auch bereits im Bereich von Genossenschaften kennt (Art. 9 Abs. 2 StG). Die Nettobetrachtung weist die meisten Vorteile auf, da sie innerhalb des Kapitalbands temporäre Schwankungen zulässt, ohne dass gleich die Emissionsabgabe geschuldet ist. Die Emissionsabgabe fällt also nur dann an, wenn nach Ablauf des Kapitalbands das Aktienkapital netto erhöht wurde (positive Differenz zwischen Stand Aktienkapital am Anfang und am Ende des Kapitalbands). Für die Unternehmen ist eine flexible Ausgestaltung der Nettobetrachtung unerlässlich und auf eine Verzinsung der Schuld ist zu verzichten, da sich die zeitlich präzise Verzinsung in der Praxis als schwierig erweisen dürfte und unverhältnismässigen Aufwand für Fiskus und Unternehmen bedeuten würde.

[VS]

Ch. 8a art. 7 al. 1 let. g [GZ]

Proposition Aeschi Thomas [GZ]

g. pour les droits de participation émis dans le cadre de la marge de fluctuation du capital selon les articles 653s ss CO: à la fin de la marge de fluctuation de capital.

[VS]

Ziff. 8a Art. 9 Abs. 3 [GZ]

Antrag Aeschi Thomas [GZ]

Auf den Beträgen, die der Gesellschaft im Rahmen eines Kapitalbandes nach den Artikeln 653s ff. OR zufliessen, wird die Abgabe nur soweit erhoben, als diese Zuflüsse die Rückzahlungen im Rahmen dieses Kapitalbandes übersteigen.

[VS]

Ch. 8a art. 9 al. 3 [GZ]

Proposition Aeschi Thomas [GZ]

Les montants versés à la société dans le cadre de la marge de fluctuation du capital selon les articles 653s ss. CO ne sont soumis au droit d'émission que dans la mesure où ils sont supérieurs aux remboursements dans le cadre de cette marge de fluctuation du capital.

[VS]

Ziff. 6 Art. 20 Abs. 4 [GZ]

Antrag der Mehrheit [GZ]

Absatz 3 gilt für Einlagen und Aufgelder, die während eines Kapitalbands nach den Artikel 653s ff. OR geleistet werden, nur soweit sie die Rückzahlungen von Reserven im Rahmen dieses Kapitalbands übersteigen.

[VS]

Antrag der Minderheit [GZ]

(Leutenegger Oberholzer, Arslan, Heim, Kiener Nellen, Mazzone, Naef, Pardini)[GZ]

Streichen

[VS] [PAGE 1125]

Antrag Aeschi Thomas [GZ]

Streichen

Schriftliche Begründung [GZ]

Im Unterschied zum Bundesgesetz über die Stempelabgaben, für welches keine Anpassung vorgesehen ist, finden sich für andere Steuergesetze Anpassungsvorschläge im Zusammenhang mit Artikel 653s OR (Art. 20 Abs. 4 DBG, Art. 7b Abs. 2 StHG, Art. 5 Abs. 1ter VStG). Die vorgeschlagene Regelung und Erläuterung dazu in der Botschaft erfasst den Fall einer kotierten Gesellschaft, wo Privataktionäre nicht direkt Aktien zurückverkaufen. Soweit jedoch innerhalb der fünf Jahre des Kapitalbandes Rückzahlungen von früheren Aufgeldern an private Aktionäre erfolgen, führt die vorgeschlagene Regelung zur Aushebelung des Kapitaleinlageprinzips für Einlagen und Aufgelder auf Aktien, welche im Rahmen des Kapitalbandes geschaffen und wieder getilgt werden, weil in dieser Phase eben bloss unter das Kapitaleinlageprinzip fallen soll, was respektive soweit sie die Rückzahlungen von Einlagen und Aufgeldern während der Dauer des Kapitalbandes übersteigen. Die vorgesehene Einschränkung des Kapitaleinlageprinzips läuft der heutigen Regelung zuwider. Die heutige Regelung kennt keine solche Restriktion, weshalb auf die vorgeschlagene Regelung zu verzichten ist

[VS]

Ch. 6 art. 20 al. 4 [GZ]

Proposition de la majorité [GZ]

L'alinéa 3 ne s'applique aux apports et aux agios qui sont versés pendant la durée d'une marge de fluctuation du capital au sens des article 653s ss CO que dans la mesure où ils dépassent les remboursements de réserves dans le cadre de ladite marge de fluctuation du capital.

[VS]

Proposition de la minorité [GZ]

(Leutenegger Oberholzer, Arslan, Heim, Kiener Nellen, Mazzone, Naef, Pardini)[GZ]

Biffer

[VS]

Proposition Aeschi Thomas [GZ]

Biffer

[VS]

Ziff. 7 Art. 7b Abs. 2[GZ]

Antrag der Mehrheit [GZ]

Absatz 1 gilt für Einlagen und Aufgelder, die während eines Kapitalbands nach den Artikel 653s ff. OR geleistet werden, nur soweit sie die Rückzahlungen von Reserven im Rahmen dieses Kapitalbands übersteigen.

[VS]

Antrag der Minderheit [GZ]

(Leutenegger Oberholzer, Arslan, Heim, Kiener Nellen, Mazzone, Naef, Pardini)[GZ]

Streichen

[VS]

Antrag Aeschi Thomas [GZ]

Streichen

[VS]

Ch. 7 art. 7b al. 2[GZ]

Proposition de la majorité [GZ]

L'alinéa 1 ne s'applique aux apports et aux agios qui sont versés pendant la durée d'une marge de fluctuation du capital au sens des article 653s ss CO que dans la mesure où ils dépassent les remboursements de réserves dans le cadre de ladite marge de fluctuation du capital.

[VS]

Proposition de la minorité [GZ]

(Leutenegger Oberholzer, Arslan, Heim, Kiener Nellen, Mazzone, Naef, Pardini)[GZ]

Biffer

[VS]

Proposition Aeschi Thomas [GZ]

Biffer

[VS]

Ziff. 8 Art. 5 Abs. 1ter[GZ]

Antrag der Mehrheit [GZ]

Absatz 1bis gilt für Einlagen und Aufgelder, die während eines Kapitalbands nach den Artikel 653s ff. OR geleistet werden, nur soweit sie die Rückzahlungen von Reserven im Rahmen dieses Kapitalbands übersteigen.

[VS]

Antrag der Minderheit [GZ]

(Leutenegger Oberholzer, Arslan, Heim, Kiener Nellen, Mazzone, Naef, Pardini)[GZ]

Streichen

[VS]

Antrag Aeschi Thomas [GZ]

Streichen

[VS]

Ch. 8 art. 5 al. 1ter [GZ]

Proposition de la majorité [GZ]

L'alinéa 1bis ne s'applique aux apports et aux agios qui sont versés pendant la durée d'une marge de fluctuation du capital au sens des article 653s ss CO que dans la mesure où ils dépassent les remboursements de réserves dans le cadre de ladite marge de fluctuation du capital.

[VS]

Proposition de la minorité [GZ]

(Leutenegger Oberholzer, Arslan, Heim, Kiener Nellen, Mazzone, Naef, Pardini)[GZ]

Biffer

[VS]

Proposition Aeschi Thomas [GZ]

Biffer

[VS]

Le président (de Buman Dominique, président): Madame Leutenegger Oberholzer souhaite, avec sa proposition de minorité, biffer toutes les dispositions relatives à la marge de fluctuation et, simultanément, conserver toutes les dispositions relatives à l'augmentation autorisée du capital-actions. La majorité veut, comme le Conseil fédéral, introduire l'institution juridique de la marge de fluctuation dans le Code des obligations. Avant de pouvoir nous prononcer sur la proposition de la minorité Leutenegger Oberholzer, nous devons mettre au net les dispositions concernées. Cela signifie un vote sur la proposition de la minorité I (Markwalder), à l'article 653s, et sur les propositions individuelles Aeschi Thomas, relatives aux conséquences fiscales du capital-actions.