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AB 236174

Schneider-Ammann Johann N. · Bundesrat · Bern · 2018-09-26

Wortprotokoll

Unser Gesundheitssystem und insbesondere die professionelle Pflege stehen vor grossen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund honoriert der Bundesrat den Einsatz von Personen, die ihren Alltag der Betreuung und Pflege behinderter oder betagter Personen widmen und so das System entlasten.

Betroffene Personen haben heute schon verschiedene Möglichkeiten, auf erleichtertem Weg einen eidgenössischen Bildungsabschluss zu erlangen. Die erworbenen Kompetenzen können sie sich dabei anrechnen lassen. Möglichkeiten im Bereich der Weiterbildung bietet zudem das Schweizerische Rote Kreuz (SRK). Über dessen Bildungsangebote können sich Personen auf ihre Aufgaben in der Pflege und Betreuung vorbereiten. Verschiedene SRK-Kantonalverbände unterstützen gerade Migrantinnen und Migranten beim Einstieg in die Pflegebranche besonders. Die Umsetzung des in der Antwort erwähnten Aktionsplans ist fortgeschritten. So hat der Bundesrat im Juni 2018 die Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung eröffnet. Im vergangenen Jahr ist zudem ein neues Förderprogramm gestartet. Dieses hat das Ziel, neue Erkenntnisse zur Weiterentwicklung von Unterstützungs- und Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige zu gewinnen.

Der Bundesrat betrachtet die Forderungen der Motion vor diesem Hintergrund als erfüllt respektive als in Erfüllung befindlich und beantragt daher die Ablehnung der Motion.