Meyer Mattea · Nationalrat · 2018-12-12
Meyer Mattea · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion · 2018-12-12
Wortprotokoll
Schauen Sie, Herr Kollege Tuena, das Leben ist nun mal wirklich nicht schwarz und weiss. Wir haben diese Diskussion bereits in der Eintretensdebatte geführt. Da wurden die Abweichungsgründe, wie sie genannt werden, eben auch ausgeführt; exemplarisch an konkreten Beispielen, die nicht ich erfunden habe. Die konkreten Beispiele sind vom Bundesverwaltungsgericht auch bestätigt worden.
Zwang heisst nicht nur einfach körperlicher Zwang, sondern auch, dass man vor der Entscheidung steht, ob man zum Beispiel seinen Vater oder seine Mutter nie mehr im Leben sieht. Man entscheidet, dieses Risiko auf sich zu nehmen, und macht dann glaubhaft, dass es auch ein psychischer Zwang war. So hat das Bundesverwaltungsgericht geurteilt.